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Jörg K Niedersachsen

43Vollblut
BISHER GESPENDET
02.10.2021, 08:04 Uhr

Ich finde es schade, dass in diesem Forum keinerlei Kritik geäußert werden kann!
Es sind immer die gleichen Themen:
- Kein bundeseinhitlicher Spendenausweis, Ausrede Datenschutz
- Angebot & Qualität eines Imbiss nach der Spende
- Fehlende Spendererehrungen
- Lange Wartezeiten
- Teilweise sehr schlechte Planung & Durchführung der "Terminspenden"
- Man darf generell nichts anmerken, es kommen immer die gleichen User und wiegeln ab

Schade ich gehe gerne und selbstverständlich zur Blutspende, aber manches muss sich einfach verbessern und verändern.

Jetzt könnt ihr mich steinigen.

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Bernd G
Baden-Württemberg
08.10.2021, 17:40 Uhr

Hallo.
Ich gehe Blut spenden, um Blut zu spenden. Meine Kritik äußere ich in der Spenderbefragung und manchmal vort Ort. Falls mir etwas auf den Sack geht, gehe ich einfach.
Ansonsten bin ich froh, auf ziemlich einfache Weise effektiv helfen zu können.
Beste Grüsse,
Bernd

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Holger K
Baden-Württemberg
05.10.2021, 19:29 Uhr

es geht in dem Zusammenhang ja um die medienwirksam dargestellte Opferrolle des DRK "zuwenige Spender, zuwenig Blut"

aber es hat den Anschein, als sei eben die Obergrenze derjenigen erreicht die diese Strapazen (lange Anfahrtwege und Wartezeit und kaum Anwerkennung durch Geschenke Unterhaltungsprogramm und Speiseangeboit oder gar Entlohnung usw)
wenn nun mehr Menschen kommen sollen reicht es eben nicht die Werbetrommel zu rühren, sonder das Angebot zu verbessern.

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Heinz S
Nordrhein-Westfalen
04.10.2021, 18:14 Uhr

Hallo Jörg, ich gebe dir in einigen Punkten Recht, aber nicht in Allen. Es ist eine Schande, das es in Deutschland keine einheitlichen Spedeausweise gibt,
Mit dem Imbiss nach der Spende, hat das Spende Team nichts zu tun, das machen die Ortsverbände, und da machen es ehrenamtliche Helfer, ohne die es die Splutspende in der Art gar nicht gäbe. Da würde ich Nachsicht walten lassen.
Bei uns wird es so gehandhabt, das einmal im Jahr eine Ehrung stattfinden, allerdings nur wenn mehrere Personen zu ehren sind, da dies auch von den Ortverbänden organisiert und von Ehrenamtlichen durchgeführt wird.
Schlechte Planung und Durchführung ist auch wieder Sache der Ortsvereine, denen man die Termine mitteilt , und dann muss das Spendelokal hergerichte werden, wo auch das Spendeentnahme Team ein Wort mit zu reden hat.
Zu den langen Wartezeiten kommt es mit unter durch Spender, die den Arzt zuquatschen, und meinen sie würden auf Herz und Nieren untersucht. Weiter kann es zu Verzögerungen kommen, wenn Spender länger mit der Spende brauchen als vorgesehen.
Zu denen die deiner Meinung nach, alles abwiegeln, kann ich nur sagen, schade das es so ist. Nur durch eine Dialog kann man etwas verbessern, wenn es im Argen liegt.
Mir ist es auch schon mal passiert, das ich länger warten musste als gewohn, was mich aber nicht sonderlich stört, denn man kann sich ja dann mit anderen Spendern unterhalten. Ich weiß wovon ich rede, denn ich war schon bei 167 Spenden hautnah dabei. Bleib bitte dabei und Spende weiter Blut, auch wenn es Sachen gibt, die dich aufregen. Denke immer daran, das du durch deine Blutspende anderen Menschen hilfst. Lass die Anderen machen was sie wollen.

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Peter B
Baden-Württemberg
04.10.2021, 16:54 Uhr

Wie heißt es so treffend? "Der Ton macht die Musik"...
Berechtigte Kritik darf und soll hier unbedingt angebracht werden. Ich unterstütze dies insoweit, wie die Kritik auf Mängel hinweist; ich habe auch schon mal Links zu den jeweiligen Landes-BSDn gesetzt, um eine Lösung direkt an der zuständigen Stelle zu ermöglichen.

Was mich grundsätzlich verstimmt (und ein entsprechendes Echo provoziert): Wenn jemand inhaltlich-sachliche Kritik mit Polemik verwechselt, die Arbeit mancher Spendeteams in rüden Formulierungen abqualifiziert oder meint, Ansprüche stellen zu müssen und bestimmte Leistungen bzw. Qualitätsstandards energisch einfordert.
Es darf also ein Unterschied gemacht werden. Mit pauschalen Behauptungen wie "Man darf generell nichts anmerken" wird kein Weg zu einer konstruktiven Problemlösung beschritten, sondern einfach nur Stimmung gemacht. Das wird auch dadurch nicht richtiger, dass man es an verschiedenen Stellen im Forum genauso pauschal wiederholt. Für manche mag das vielleicht ein Ventil sein, für die Betroffenen ist es wie eine Ohrfeige.
Interessanter Randaspekt: Eine Analyse der Beitrage mancher User zeigt deutlich, dass von ihnen stets "besorgte", "kritische" o.ä. Beiträge/Kommentare geschrieben werden, aber nicht ein einziger uneingeschränkt positiver. Das gibt Anlass zum Nachdenken: Gibt es wirklich nichts Positives anzumerken? Ich hab da so meine Zweifel.

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Franz B
Baden-Württemberg
04.10.2021, 12:13 Uhr

Ich kann da nicht so zustimmen. Ich gehe hin, weil ich mein Blut geben möchte und nicht, weil ich dort erwas zu Essen und Trinken, ein Präsent erhalten oder als Vielfachspender hofiet werden möchte. Mir muss man nichts zusätzlich "bieten", damit ich hingehe. Die Blutspende steht im Mittelpunkt. Ich verstehe auch nicht, warum man jemand mit 5 Spenden anders behandeln soll als jemand mit 100 Spenden. Jede Spende ist doch gleich viel wert. Zudem habe ich bei Fragen bei der Hotline immer eine kompetente Antwort erhalten. Und die ganzen Aktionen kann das DRK nur mit vielen ehrenamtlichen Helfer*innen durchführen. Daher ist es meiner Meinung nach eher gerechtfeetigt, diese ehrenamtlichen Helfer*innen zu loben und ihre Arbeit wertzuschätzen als hohe Ansprüche zu stellen, damit man überhaupt kommt bzw. nicht meckert.

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Stephan R
Bayern
04.10.2021, 11:01 Uhr

Ermüdend ist das richtige Wort.
Ich wollte eigentlich keinen Kommentar schreiben, da ich mich jetzt schon oft genug zu dem Thema geäußert habe.
Die Leidensfähigkeit der Blutspender wird halt immer mehr auf die Probe gestellt.

Bei der letzten Spende hatte ich einen überaus freundlichen Arzt. Erschreckend find ich, dass es mir aufgefallen ist und ich's erwähnenswert finde. Es sollte doch eigentlich selbstverständlich sein, als freiwilliger Spender und nicht als Bittsteller behandelt zu werden.
Einen potentiellen Erstspender zu motivieren, fällt sehr schwer, wenn du erstmal erklären musst, dass er was zu Essen und zu Trinken zur Spende mitnehmen muss. Dass es sein kann, dass der Umgangston etwas ...."ungewohnt" sein könnte....usw.
Der Fragebogen schon "sehr speziell" ist.

Darüber sollte man sich mal bei den 'Entscheidern' Gedanken machen und sich in die Situation eines Erstspenders versetzen.
Ich hab schon öfters geholfen, erklärt auch Ängste genommen, warum macht das zB keiner vom Team, die Ersties mal an die Hand zu nehmen und auch an der Warteschlange vorbei.

Zuhören, verstehen und verbessern, dass wünsche ich mir für 2022 vom Blutspendedienst.

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Alexander Thomas B
Nordrhein-Westfalen
04.10.2021, 10:36 Uhr

Stimme Euch da absolut zu, besonders in den Aufzählungen. Das sehe ich genauso. Bin vom DRK enttäuscht.
Auf Kritik oder Vorschläge wird nicht eingegangen, hab es schon versucht.

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Alexander Alois H
Rheinland-Pfalz
03.10.2021, 22:38 Uhr

Jörg hat leider völlig recht. Was mich immer wieder ermüdet: Dauerspender mit 30, 40 oder 50 Spenden, manchmal sogar dreistellig, sind enttäuscht von der fehlenden Wertschätzung. Sofort kommen die Neuspender mit einstelligen Blutspenden und hauen drauf.

Ich finde es schon ziemlich unverschämt, Leuten, die nachweislich seit vielen Jahren spenden vorzuwerfen, sie würden das nur machen, um Essen und Geschenke abzugreifen.

Ich hab selber leider recht spät mit den Blutspenden angefangen. Derzeit ist es mir auch noch egal, dass es derzeit vielleicht nicht so toll ist wie früher. Stattdessen fahre ich nun alle zwei Monate durch die Gegend und suche ein Spendelokal. In einigen Jahren kann das dann ganz anders aussehen.

Ach, die jungen Leute wissen es halt besser :)

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Sylvia K
Baden-Württemberg
03.10.2021, 20:57 Uhr

Holger ::-D

Blutspenden ist kein Allinclusive oder Wellnesstempel!

Nein die kommen nicht an die Tür. Es ist viel Engament von uns selber. Meckern kann ich auch, doch macht es besser. Putzt die Klingeln ob jemand eine Brezel oder Tafel Schoki in die Tüte steckt. Bittet ehrenamtlich Dienste an oder organisiert was. Packt doch mit an. Vor Corona hatte ich viele Freiwillige gesehen. Wo sind due hin?

61
Holger K
Baden-Württemberg
03.10.2021, 18:21 Uhr

Das ist eher die Opferrolle in die sich die Werbeaussagen vom DRK stellt.
"es gibt zuwenige Spender und deswegen Mangel an Blut"

aber statt dann zu jammern und sinnlos Werbefeldzüge zu starten soll vom Blutspendedienst eben die Sache verbessert werden.

Beispiele werden ja oft genannt wie:
-kostenloser Hol- und Bringdienst der Spender (gerade im ländlichen Raum ohne Nahverkehr sinnvoll)
-Unterhaltungsprogramm während der Wartezeit
-evtl. finanzielle Belohnung für den Zeitaufwand, aber zumindest Ehrungen und Geschenke
-zur Jahreszeit passnde Verpflegung, jetzt kommend eben Weihnachtsmarktstände mit Lebkuchen und Glühwein.
usw.

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Helmut S
Bayern
02.10.2021, 21:00 Uhr

Hallo Jörg,
wer ohne Schuld ist werfe den ersten Stein.
Deswegen brauchst du keine Angst haben das dich jemand steinigt.
Ich wünsche allen viele schöne Spenden ohne Probleme.
LG Helmut

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Steffen Z
Sachsen-Anhalt
02.10.2021, 19:47 Uhr

Konstruktive Kritik soll auf Probleme hinweisen. So kann man später etwas verbessern.

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Stefan L
Nordrhein-Westfalen
02.10.2021, 14:49 Uhr

Das Steinigen müssen wir bei dir vertagen, es fehlt ein Grund dafür! Kritik darf hier jeder vortragen. Es muss nur mit Gegenkritik gerechnet werden. Und du hast vollkommen Recht, dass sich vieles ändern muss, bzw der aktuellen Lage angepasst werden muss. Gut Ding braucht Weile, heißt es doch so schön! Schönes Wochenende an alle🥲🍻

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Monika L
Rheinland-Pfalz
02.10.2021, 12:43 Uhr

Ich empfinde es nicht so, dass man hier "keinerlei Kritik" äußern darf.

Ich finde allerdings, dass dies nicht zu positiven Veränderungen führen kann. Da finde ich es sinnvoller direkt ans DRK zu schreiben.

Andrea-Esther C
Bayern
02.10.2021, 12:33 Uhr

Nun ja ... jede*r hat andere Erfahrungen und Ansprüche. Meine sind da sehr reduziert, z. B. was Wartezeiten und Verpflegung angeht. Wenn es länger dauert, ziehe ich ein Strickzeug aus der Tasche oder daddle ein bisschen auf meinem Smartfon, und bedingt durch Allergien kann ich die dort angebotenen Lebensmittel meist nicht annehmen. Mir ist allerdings auch schon passiert, dass ein Mitarbeiter mir dann ein Glas Milch und eine Banane aus seiner eigenen Tasche angeboten hat ... ich verstehe aber auch, wenn jemand, der jahrelang eine Grillstation oder ein warmes Essen vorgefunden hat, über eine trockene Wurstsemmel ein bisschen enttäuscht ist. Kleine Präsente wie Handtücher, Pizzateller etc. sind wohl auch nicht überall üblich, insofern werden die einen es vermissen, die anderen aber nicht weil es nie etwas gab.

Fehlende Spenderehrungen sind wohl am ehesten der Corona-Situation geschuldet, das wird sich sicherlich wieder ändern, wenn endlich mehr als nur 2/3 der Bevölkerung geimpft und die Pandemie halbwegs überstanden ist.

Und zu den Wartezeiten generell ... ich arbeite ca. 8 bis 9 Stunden wöchentlich ehrenamtlich und habe, da das Kind inzwischen aus dem Haus ist, viel Freizeit. Da macht es mir nichts aus, auch mal zwei Stunden in Warteschlangen zu stehen um Blut zu spenden. Andere sind aber vollzeit berufstätig, haben vielleicht noch Kinder oder die Oma zu versorgen und da ist die Zeit nun einmal generell ein bisschen knapp, die mag man dann nicht so gern mit Warten vertun. Ich denke, gegenseitiger Respekt und Verständnis auf allen Seiten könnte da viel weiterhelfen.

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Werner Z
Bayern
02.10.2021, 11:07 Uhr

Jörg, ich kann keinen Stein werfen.
Bin ganz deiner Meinung!

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