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Anja S Baden-Württemberg

34Vollblut
BISHER GESPENDET
10.10.2021, 07:50 Uhr

Ich finde es schade,daß in letzter Zeit die Kommentare ,die schlechtes berichten,so arg zunehmen. Vor allem von denen,die noch nicht oft spenden waren. An was liegt denn das!? Ist es wirklich so schlimm geworden (also ich kann .ich nicht beklagen),oder sind manche sehr anspruchsvoll . Ich wundere mich halt !

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Sylvia K
Baden-Württemberg
11.10.2021, 18:30 Uhr

Ja es ist ruhig geworden. Das war in den 90 iger Jahre als noch gross geworben wurde, dann ich hin. Heute? Nichts!

Anfangs war es prazzelvoll, auch mehr Mitarbeiter, so dass man schnell durch kam. Vor Corona, das waren die gleichen Grüppchen. Ab 18 kurz vor Schluss, lange Warteschlangen. Einmal kam nurxein Arzt stat 2. Früher waren es glaub 5? Mehr Labor usw. Das hatte michvam meisten gestört.

Andrea-Esther C
Bayern
11.10.2021, 16:41 Uhr

Es ist richtig: eine Blutspende ist eine Spende. Und eine Spende ist, wie du sagst, eine freiwillige gabe ohne Erwartung einer Gegenleistung. Wenn aber bei den Informationen zum Spendeort steht "freuen Sie sich auf einen leckeren Imbiss nach der Spende", dann wird damit eine kleine Erwartung geweckt. An manchen Spendeorten wird diese dann auch erfüllt, an anderen gibt es "nur" eine Wurst- oder Käsesemmel und eine Flasche Wasser ... an manchen Spenderorten wurde früher "richtig aufgekocht" mit Leberkäs und Kartoffelsalat, Grillstation oder dergleichen. Wenn man jahrelang sowas erlebt hat und dann kommt eine Tüte mit einer Bifi, einem Minikäse und einer trockenen Semmel, dann kann ich die Enttäuschung schon verstehen.

Was deinen Nachbarn passiert ist, das ist ... nun ja, ich kann verstehen, wenn die nie wieder hingehen. Die Mitarbeiter sollten den Blutspendern auch ein gewisses Maß an Respekt und Anerkennung entgegen bringen - Blutspender wollen etwas geben, sie sollten nicht wie Bittsteller behandelt werden.

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Thomas H
Bayern
11.10.2021, 15:43 Uhr

Irgendwie kann ich beide Positionen nachvollziehen. Auf der einen Seite ist die Blutspende, schon dem Namen nach, eine Spende. Das wäre dann also eine freiwillige Gabe, ohne Erwartung einer Gegenleistung. Es gibt viele Spender, die das genauso sehen, und dieses Forum ist voll davon.

Aber die Frage ist doch auch, wie man weitere Spender gewinnen kann, um die Last auf mehreren Schultern zu verteilen oder einfach um altersbedingt ausscheidende Spender zu ersetzen. Und da gilt, dass es keine zweite Chance gibt, einen ersten Eindruck zu machen. Lange Warteschlangen, Personal das mit dem falschen Fuss aufgestanden ist oder ein Imbiss, der von fehlender Wertschätzung für den Spender zeugt, sind da also kontraproduktiv.

Ich muss da an ein Nachbars-Ehepaar denken. Die haben sich dazu durchgerungen, zusammen zum ersten mal Blut zu spenden. Nachdem sie eine knappe Stunde auf dem Schulflur stehen durften, hat der Arzt ihr gesagt, er glaube ihr nicht, dass sie über 50 kg wiegt. Da keine Waage zur Hand war und man ihr keinen Glauben schenkte, durfte sie nicht spenden. Ihm sagte man, dass er aufgrund seiner sizilianischen Wurzeln erst mal auf eigene Rechnung ein Attest vom Hausarzt bringen soll, um spenden zu dürfen.

Wie wahrscheinlich ist es wohl, dass die beiden es jemals wieder probieren? Und was denkt Ihr wohl, was die jetzt anderen möglichen Erstspendern erzählen?

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Holger K
Baden-Württemberg
11.10.2021, 11:24 Uhr

Es geht bei der Kritik auch um die falsche Erwartungshaltung des DRK.
da wird gejammert es gibt zu wenig Spender und damit Spendeblut.

Aber jammern hilft eben nicht um mehr Menschen zu bewegen das zu tun, es muss eben das Angebot verbessert werden um mehr dazu zu bewegen.

Und ja: ich selbst lasse mich gerne durch kulinarische Angebote verwöhnen. Und nachdme inzwischen alle Kneipen offen sind spriocht nix mehr dagegen das Angebot wie früher wieder anzubieten.
Ebenso habe ich absolut nichts gegen Geschenke oder gar Vergütung für den Zeitaufwand.

In diesem Zusammenhang kritisiere ich natürlich das derzeitige verhalten des Blutsüendedienstes.

Elke F
Rheinland-Pfalz
11.10.2021, 07:18 Uhr

@ Sylvia K
Aber genau dieser Respekt sollte auch den Spendern entgegengebracht werden. Das ist leider nicht immer der Fall. Es sind doch sehr unterschiedliche Stimmungen bei den Blutspendeterminen. Natürlich von aller Seiten. Aber du kannst nicht von deinen Erfahrungen auf andere Berichte schliessen.

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Stefan L
Nordrhein-Westfalen
11.10.2021, 06:49 Uhr

@Sylvia: 👍👌💪

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Sylvia K
Baden-Württemberg
10.10.2021, 21:11 Uhr

Ich hab noch Höflichkeit gelernt. Rücksicht nehmen, denn ich kann mal Hilfe brauchen. Respekt und Achtung.

Die Kinder werden nicht mehr erzogen. Ergomanen. Was bei uns zu streng war, lässt man alles durchgehen.

Ich war schön öfters Blutspenden. Immer freundlich und kein Grund zum Meckern. Es ist rin Miteinander, kein Dienstleister. Gegenseitig Vertrauen und Respekt und Achtung. Warum machen wir das? Weil es Menschen gibt, die auf unser Blut angewiesen sind. Für alles andere gibts Vergnügungsstätten. So!

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Sylvia K
Baden-Württemberg
10.10.2021, 21:03 Uhr

Man weiss nicht, was eine Blutspwnde an Organisation bedeutet. Ich war 6 Tage in einem Krankenhaus und da eine leise Ahnung bekommen, was hier geleistet wird. Kommt man nur zu Besuch oder nur ambulant, bekommt man rin anderes Bild.

Für meinem Beruf braucht man heute ein Studium. Bin also so etwas wie ein Akademiker. Doch ich war nicht zu fein in den Sommerferien in ein Lager zu jobben. Haustiere, die sind nicht nur süss! Da gibts auch unschöne Momente.

Versteht ihr? Viele wissen das nicht mehr.

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Werner Z
Bayern
10.10.2021, 10:41 Uhr

Auch ich habe hier im Forum meinen Enttäuschung über die Entwicklung einzelner Spendeorte kundgetan.
Kritik sollte immer sachlich sein und vom Empfänger zum Nachdenken/Umdenken angenommen werden.
Auch bin ich ein "alter" Hase in Sachen Blutspende und würde mich zur Not auch in ein Feldlazarett legen und nicht von einer Blutspende abbringen lassen.
Mir geht es um die Sache, trage auch einen Organspende Ausweis, bin seit 35 Jahren bei der Feuerwehr und war 30 Jahre Jugendtrainer.
Ich will nicht bezahlt werden für die Spende (obwohl das vor 30 Jahren noch so war), aber eine gewisse Aufmerksamkeit und ein guter Umgang gehört für mich einfach dazu.
Bleibt gesund!

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Anja S
Baden-Württemberg
10.10.2021, 10:18 Uhr

Ja,ich denke auch es liegt wohl an der im Moment angespannten Situation! Aber Blut wird halt gebraucht. Immer! Und das Spenden vom Geld abhängig machen ,das wäre ja wie , wenn ich Blut brauche ,erst Mal Geld hinlegen musste damit ich es bekomme!Klar,ich bezahle seit 36 Jahren Krankenkassenbeiträge. Da wird das wohl drin sein, denkt sich so Mancher. Aber genauso ist es für mich kein Problem mein Blut,das sich ja wieder selbst "herstellt" für die Gemeinschaft zu spenden. Und ja, ich finde es auch doof,das manche Beiträge nach kritischen Antworten ,wieder gelöscht werden. Vielleicht Mal vorher überlegen oder dazu stehen.

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Stefan L
Nordrhein-Westfalen
10.10.2021, 10:02 Uhr

Stimmt Nicole👍

Nicole D
Niedersachsen
10.10.2021, 09:53 Uhr

Ich denke da ähnlich wie Boris K.
In den letzten 1,5 Jahren sind sehr viele aggressiver und ungeduldiger geworden im normalen Leben. Ich musste leider schon selbst oft erfahren, wie ungehalten manch ein Zeitgenosse ist wenn man einfach nur ruhig vor zum Beispiel dem Brotregal wartet bis Platz ist und niemanden bedrängt.
Das die Tat von Idar-Oberstein auch immer häufiger "drohende" Trittbrettfahrer bekommt ist unglaublich traurig.

Das dann irgendwann "der letzte Normalo" irgendwann dünnhäutig wird bleibt kein Wunder - letztlich eine Spirale.

Und derartiges spiegelt sich dann auch hier wieder.
Netiquette - was ist das?
(Aus aktuellem Anlass: und das ein Beitrag/Kommentar wenn es unbequem wird einfach für sich gelöscht bzw editiert wird, spricht ja auch regelmäßig Bände!)
Selbst einfach mal lächeln (sowohl im Alltag wie auch im Forum) - wozu?
Bitte/Danke - oft ein Fremdwort, dabei wäre es so einfach!

Vielleicht sollte mal jeder wieder mehr selbstreflektiert auf Situationen blicken, wobei ich hier nun allgemein spreche und niemanden persönlich damit meine.

Boris K
Baden-Württemberg
10.10.2021, 09:27 Uhr

Die Leute werden allgemein ungeduldiger und aggressiver, egal, wohin man blickt - Autofahren, Einkaufen, Sport, Politik auf allen Ebenen. .. meiner Meinung nach hat das mit einer gestiegenen Anspruchshaltung gegenüber (staatlichen) Institutionen zu tun, die nicht mehr daran rückgekoppelt ist, was machbar ist und was alles drumherum geschieht. Der Blick verengt sich.

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Anja S
Baden-Württemberg
10.10.2021, 08:58 Uhr

Sicher,manche Ortsverbände halten vielleicht an der ,doch vereinfachten Form ,fest. Klar es ist weniger Aufwand ein Tütchen zu packen als Essen auf Tellern anzubieten. Nur die zunehmend Aggressive Beanstandung gibt mir zu denken. Natürlich auch die Antworten mancher.. Auch ich habe gerne am Tisch was zu mir genommen. Und auch ich freue mich,wenn es am Spendeort was tolles zu Essen gibt und gehe dort gerne hin. Nur zur Zeit ist es bei uns in der Stadt einfach nicht so 🤷🏻‍♀️Aber das ist für mich kein Grund die Flinte uns Korn zu werden.Ich werde weiterhin zur Spende gehen.

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Axel W
Sachsen
10.10.2021, 08:54 Uhr

Hallo Leute, hier in Plauen kann ich nur gutes berichten, ln der DRK Blutspende,ich kann das nur von mir aus sagen hier läuft alles sehr gut von Anfang bis zum Ende, danach die Verpflegung naja egal, Hauptsache ihr habt Spaß beim spenden🙂,viel Spaß noch und macht weiter so 🙂💪

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Stefan L
Nordrhein-Westfalen
10.10.2021, 08:54 Uhr

Es geht vielen jungen Menschen immer noch viel zu gut. Sie kennen ja nichts anderes 🙈
Daher ist Ihre Erwatungshaltung auch so hoch!

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Kerstin Z
Schleswig-Holstein
10.10.2021, 08:39 Uhr

Empfindungen sind ja subjektiv und da liegen die Schmerzgrenze leider unterschiedlich hoch.

Sicherlich sollten aber auch die einzelnen Ortsvereine ihr Verhalten reflektieren. Das wird in den Kommentaren ja auch deutlich, dass es da große Unterschiede gibt.

Ich fand am Anfang der Corona-Zeit den extrem süßen und fetthaltigen Inhalt der Tüten auch nicht gut, hätte das aber nie als Anlass gesehen, meine Spendebereitschaft in Frage zu stellen. Inzwischen gibt es bei uns vor Ort warmes Essen vom ortsansässigen Schlachter zum Mitnehmen.

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Kevin-Manuel M
Hessen
10.10.2021, 08:38 Uhr

Manche haben halt die Erwartung, dass sie wie Könige behandelt werden. Vielleicht mit einer gratis Massage und hinterher zum Essen Hummer und Kaviar.

Elke F
Rheinland-Pfalz
10.10.2021, 07:58 Uhr

Die Gründe kann man doch deutlich aus den Kommentaren rauslesen. Die allermeisten sind ja ausführlich und auch nachvollziehbar begründet.

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