Aktueller Beitrag

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Emily K Niedersachsen

0Thrombozyten
0Plasma
1Vollblut
BISHER GESPENDET
THEMA: Erste Spende
23.05.2022, 01:00 Uhr

Moin,
Vor ein paar Tagen habe ich zum ersten Mal gespendet wohoo!

Ich wollte hier nur mal rein schreiben um nach Tipps für die nächste Spende zu fragen und ein bisschen zu berichten.

Leider wurde mir, nach 10 Minuten des Wartens darauf dass der Beutel sich füllt, total schlecht und schwarz vor den Augen.
Im Arztgespräch hatte ich vorher erwähnt, dass ich ab und zu mit meinem Kreislauf zu kämpfen habe und gerne mal umfalle. Vor allem morgens!
Er hatte sich aber danach erkundigt, wie viel ich getrunken habe und mir das grüne Licht gegeben.

Die nette Dame, die sich um mich gekümmert hat meinte, dass es auch sein könnte, dass Blut spenden nichts für mich wäre!

Ich habe nun aber meine Blutgruppe heraus gefunden - 0 negativ!

Ich möchte es auf jeden Fall trotz meiner schlechten Ersterfahrung und panischer Angst vor Nadeln erneut versuchen.

Also, wie soll ich mich vor der Spende und natürlich danach verhalten?
was soll ich essen/ trinken?
Wie sieht es mit dem Sport aus? Ich hatte ein paar stunden vorher Sport gemacht. Hatte das was mit der Ohnmacht zu tun?
Gibt es sonst noch Tipps?

Ich bin jetzt total interessiert an der Sache mit den Blutgruppen. Vielleicht hat jemand ja auch Lust ein paar unbekannte und interessante Fakten zu teilen??

Ich bin gespannt :)
Danke fürs Lesen!!

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Elke F
Rheinland-Pfalz
24.05.2022, 12:51 Uhr

@Karsten wenn jemand Blutgruppe 0neg hat und Erythrozyten der Blutgruppe 0pos bekommt, ist das definitiv lebensbedrohlich. Das gilt natürlich auch für A, B und AB.
Wie kommst du denn darauf?

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Holger K
Baden-Württemberg
24.05.2022, 12:33 Uhr

0 negatives Blut hat keines der Eiweisse an der Oberfläche was A b oder Rhesus angeht.

demnach wird Spenderblut das eines dieser Eiweisse an der Oberfläche hat erkannt und es werden Antikörper gegen diese Eiweissbestandteile gebildet.

Folge: Antikörper binden sich an dieses Eiweiss und demnzufolge an die Bestandteile des Blutes.

Esgibt ja unzählbar viele andere Eigenschaften im Spenderblut das vom Empfänger erkannt wird - ist vergleichbar wie bei organspende.
Nur bei Blut als Spenderorgan sind nur bestimmte Dinge wichtig. es gibt da sowieso keine langzeitfolgen, da Blut sowieso nach wenigen Wochen komplett abgebaut udn erneuert wird im gegensatz zu Spendeorganen bei denen dann das Immunsystem reguliert werden muss.

Universelles Spendeblut ist sowieso stets nur das eigene, da dies genetisch identisch ist. (Eigenblutspende bei geplanter Operation)

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Emily K
Niedersachsen
24.05.2022, 12:01 Uhr

@Karsten B

So weit ich jetzt weiß ist es bei 0 negativ nicht möglich eine Spende von 0 pos zu bekommen. Negativ lehnt positiv doch ab!!

Denke ich da falsch???

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Karsten B
Nordrhein-Westfalen
24.05.2022, 08:38 Uhr

Der Kommentar von Elke F. stimmt nicht so ganz. Wer 0 Negativ hat, kann Spenden von 0 Negativ UND 0 positiv bekommen.

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Mayte Tanja J
Nordrhein-Westfalen
23.05.2022, 20:47 Uhr

Hallo Emily, ich finde es richtig super, dass du dich durch die erste Erfahrung nicht entmutigen lässt! :-) Respekt! Mir ging es am Anfang auch so. Mir hilft es, am Tag der Blutspende Stress zu vermeiden, gut zu essen und viel zu trinken. Vor der Spende noch ein zuckerhaltiges Getränk, damit mein eh niedriger Blutdruck auf einem vernünftigen Niveau bleibt. Noch ein Wort zu der Blutgruppe 0neg. Ideales Spenderblut, weil es für alle einsetzbar ist und vor allem sehr gerne für Babies und Kleinkinder genommen wird. Also weiter versuchen.. Tolle Sache.. LG, Mataja

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Jana R
Bayern
23.05.2022, 14:26 Uhr

Hey, nicht entmutigen lassen. Ich habe zum ersten Mal mit über 40 Jahren gespendet. Mir ging es ähnlich wie dir. Beim zweiten Mal habe ich darauf geachtet mindestens zwei Liter Flüssigkeit zu trinken, dann hat es problemlos geklappt. Wichtig im Sommer ruhig schon zwei Tage vorher viel trinken. LG

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Alexander S
Bayern
23.05.2022, 11:20 Uhr

Herzlich Willkommen im Spenderkreis Emily 🙃🙃💉
Also ein paar Tipps .
Hier hab ich ein paar Tipps:
Vor der Spende gut essen (nicht zu fetthaltig) und mindestens 2 Liter trinken. Am besten schon am Vortag damit beginnen. Bei die ersten Spenden nicht gleich von der Liege aufstehen, sondern noch ein bisschen ruhen.
Und ganz wichtig.. bei der Spende nicht pumpen wie ein Ochs sondern sachte 🙃🙃

Auf weiterhin gut Blut! 💪
Grüße Alex

Elke F
Rheinland-Pfalz
23.05.2022, 09:38 Uhr

Die Tipps sind echt super. Damit könnte es bei der nächsten Spende besser funktionieren. Ich drücke dir die Daumen.
Du hattest nach Infos zur Blutgruppe gefragt.... 0neg kann immer als Notnagel genommen werden. Aber nur, wenn die passende Gruppe nicht greifbar ist bzw es extrem schnell gehen muss. Die richtige Blutgruppe wird immer vorgezogen werden, weil sie besser verträglich ist.
Die Leute, die 0neg haben können aber nur 0neg bekommen. Wenn das dann nicht verfügbar ist, weil es aufgebraucht ist oder eben wenig gespendet haben, wird es für diese Patienten problematisch. Fazit: alle Blutgruppen werden dringend gebraucht, ran an die Nadel. 😃

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Oliver F
Brandenburg
23.05.2022, 09:12 Uhr

Mir persönlich ist aufgefallen, dass ein guter Schlaf vor der Spende wichtig ist. Ich arbeite im Schichtdienst und wenn ich in der Nachtschichtwoche spenden gehe fühle ich mich etwas ausgelaugter als sonst. Viel Trinken und normal essen. Nach der Spende gehe ich alles etwas ruhiger an. Früher gab es einen Imbiss direkt nach der Spende wo man sich auch hinsetzen konnte und auch mit anderen Spendern in Gespräch kam. Dann kam Corona und seit dem ist nur noch Futter-Beutel schnappen und los.

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Karlheinz G
Baden-Württemberg
23.05.2022, 09:00 Uhr

Um Kreislaufproblemen entgegenzuwirken, hilft mir ein Glas Cola zu trinken und es ohne Stress angehen zu lassen.
Manchmal kann man vom Arzt auch "Effortil - Tropfen" erhalten, die dem Blutdruckabfall vorbeugen.

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Holger K
Baden-Württemberg
23.05.2022, 07:21 Uhr

gratuliere zur 1.Spende.

und ich wiederhole gerne meine persönlichen Tipps, speziell wegen kreislauf.
Kurz:
Kreislaufprobleme entstehen durch den kurzfristig abfallenden Blutdruck bei der Spende (der fällt um etwa 10 Einheiten). Grund ist der Flüssigkeitsverlust im Blutkreislauf. -> der wird aber innerhalb weniger Minuten durch Körperflüssigkeit ausgeglichen.

Vorbereitung ist nun:
vor der Spende den anteil Körperflüssigkeit erhöhen. Also nicht nur am Tag der Spende und davor viel trinken, denn da wird ein gewaltiger Teil ausgeschieden (Urin)
Tu einfach alles das was Bluthochdruckpatienten empfohlen wird nicht zu tun.

kurz vor der Spende: versuche den Kreislauf (Puls und Druck) auf Trab zu bringen.
ich selber mache exakt vor der Spende Sport (naja, eher Bewegung) und laufe oder radle die 10 bis 20km bis zum Spendeort. Dort ist dann Puls und Druck angenehm erhöht.

Während der Spende:
Versuche Sauerstoffanteil im Blutkreislauf zu erhöhen. Es gibt ja kurzzeitig geringere Sauerstoffversorgung, wegen weniger Blutzellen und weniger Druck.
Möglichkeit: etwa simuliert aufpusten eines oder vieler Luftballons.
Das verhindert garantiert Ohnmacht.

Danach hilft mir persönlich ausreichend Bewegung (naja, ich laufe oder radle eben den Rückweg) und bin dann entsprechend am Abend fit genug für den Stammtisch.

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Stefan L
Nordrhein-Westfalen
23.05.2022, 06:43 Uhr

Willkommen im Club Emily! Wichtig ist na klar viel trinken vorher. Das sollte man sich aber sowieso angewöhnen es immer zu tun! Nie nüchtern zum Spenden gehen. Am Tag der Spende fettige Speisen meiden. Nicht vorher schon verausgabt haben durch zuviel Sport. Danach ruhig angehen lassen! Positiv denken! Aber da sehe ich bei dir keine Probleme, so wie du dich hier vorstellst. Es wird schon klappen beim nächsten Mal! Viel Erfolg und bleib gesund 😏👍💪

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