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Björn B Rheinland-Pfalz

13Vollblut
BISHER GESPENDET
THEMA: Fragebogen
26.06.2022, 14:37 Uhr

Ich studiere berufsbegleitend BWL und werde Ende diesen Jahres mit meiner Bachelorarbeit beginnen. Hierfür würde ich gerne eine Befragung in diesem Forum teilen. Habe bereits beim DRK um Erlaubnis gebeten. Ich hoffe, dass ich eine Zusage erhalte. Es wird um folgendes Thema gehen: “Extrinsische und intrinsische Motivatoren als Instrumente des Non-Profit Marketings zur Steigerung der Blutspenderrate in Deutschland.” 🤗

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Nicole R
Baden-Württemberg
30.06.2022, 15:14 Uhr

Hallo Björn,
Also Ich gehe Blut spenden weil es gut für die Menschen ist, die auf das Blut angewiesen sind.🌻

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Sabine K
Bremen
27.06.2022, 07:26 Uhr

Ich spende mein Blut, weil ich anderen helfen will, die es benötigen. Zudem ist es für den eigenen Körper zur wiederholten neuen Blutbildung von Nutzen.

Elke F
Rheinland-Pfalz
27.06.2022, 06:17 Uhr

Ich sehe das auch so wie Anna Regina. Oft sind es ja Kombinationen aus Gründen.... ich bin auch gespannt, wie die Befragung aufgebaut sein wird.

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Anna Regina P
Rheinland-Pfalz
26.06.2022, 21:30 Uhr

Hallo Björn!
Auf deine Umfrage bin ich sehr gespannt, v. a. aber wie du die Unterscheidung zwischen extrinsisch er und intrinsischer Motivation triffst.
Ich z. B. spende aufgrund der Information, dass Blut gebraucht wird, da viele Bestandteile anderweitig nicht erhältlich sind und ich als Spender geeignet bin. Es ist notwendig und damit nur logisch...
Dass sich die Teams vor Ort gut kümmern und es ein Lunchpaket, Schokolade, einen kleinen Gutschein o.ä. gibt, hilft (mir) aber auch dabei, relativ regelmäßig wieder spenden zu gehen :-)
Die niedrige Hemmschwelle (Termine in der Nähe nach Feierabend) tut ihr übriges.

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Monika L
Rheinland-Pfalz
26.06.2022, 20:18 Uhr

Bei mir ist es zu 100% intrinsische Motivation.

Ich kann Blut spenden, also tue ich es auch.

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Holger K
Baden-Württemberg
26.06.2022, 19:57 Uhr

jeder kann ja nur für sicher selber die Gedanken niederschreiben:

bei mir persönlich hats angefangen (Jahrzente her) durch das Lockmittel paniertes Schnitzel mit kartoffelsalat welches von Kumpel als besonders schmackhaft empfohlen wurde.
und das war es: deswegen die ersten Jahre nur an diesem Spendeort gewesen.

nun: danach habe ich andere Orte anhand des kulinarischen Angebotes durchprobiert und sofern es mir bekannt war auch solche gewählt die etwa Eintrittskarte, Bücher oder be4sondere Aktionen angeboten haben (etwa im VIP-Bereich vom Stadion mit einem Teil vom dortigen Angebot)

ich sehe absolut kein Problem darin den Spender zu entlohnen - durch was auch immer, im Zweifel auch Aufwandsentschädigung oder auch Fahrdienst hin-und-zurück oder Unterhaltungsprogramm etwa mit live-Musik.
DRK hat da noch viel aufzuholen. Derzeit klappt es ja, sonst würde ja nicht an den Spendern gespart werden um mehr anzulocken.

Bestrafung statt Entlohnung würde viel Missbrauch hervorrufen.

aber: konkret geschieht dies ja etwa bei geplanten Operationen in Form der Eigenblutspende paar Wochen schon vorher.
Ds hat sogar gesundheitlich Vorteile, das Blutbestandteile dabei vom eigenen Körper sind und mit exakt gleichen Genen.

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Björn B
Rheinland-Pfalz
26.06.2022, 18:59 Uhr

Alles sehr interessante Punkte. Eine Befragung von Mellström und Johannesson (Quelle: Mellström&Johannesson (2008): Crowding out in blood donation: Was Titmuss right?) hat in der Untersuchungsgruppe einen sogenannten Crowding out Effect gezeigt. Bedeutet, weniger Menschen waren bereit für Geld zu spenden. Somit ist es nicht einfach damit getan Geld zu bieten und die Leute kommen angerannt. Müsste man das erhaltene Geld jedoch spenden, steigt die Rate wieder auf das Niveau der unentgeltlichen Spenden an (sogar etwas höher). (Vorsicht Meinung: Wie dumm wir Menschen manchmal sind, nicht wahr? Für eine entgeltliche Spende besteht immer die möglich das Geld zu spenden. Erst wenn es Pflicht ist, motiviert es Menschen. Absurd!)
Aber nochmal zurück zu dem Gedanken, dass man sich selbst versorgt wissen will im Notfall. Sie denken hierbei an sich selbst. Ist das noch intrinsisch? Blutspendekonten wären hier ein interessantes Thema. Sie zahlen ihr Blut ein und die Krankenkasse gibt ihnen hierfür Begünstigungen. Doch was wäre mit den Menschen, welche nicht spenden dürfen?!

Die Tochter von Corinne hat ihren Anreiz gefunden und äußert dies ganz offen. Sie bezieht hier eine Leistung, also extrinsisch. Verurteilen würde sie hierfür Niemand, weil sie Menschen dadurch hilft. Win-win-Situation.

Ich freue mich bereits auf meine Bachelorarbeit. Arbeite eigentlich in der Supply Chain einer großen Chemiefirma. Meine Arbeit macht mir Spaß, aber dieses Thema beschäftigt mich. Und an der hundertsten Arbeit über gestörte Logistikketten wollte ich mich jetzt nicht abarbeiten.

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Corinne L
Niedersachsen
26.06.2022, 17:53 Uhr

Leider werden wohl zu wenige von intrinsischer Motivation bewegt. Für einige Spender ist das Tragen einer Maske bei der Spende schon zu viel verlangt.
Ich spende Blut, um anderen zu helfen und evtl. Leben zu retten. Vielleicht brauche ich or Bekannten eines Tages Blutkonserven. Ich brauche keine Religion oder sonstige Belohnung. Ich bin auch als mögliche Knochenmarkspenderin registriert.
Für meine Tochter (23) ist die regelmäßige Untersuchung ihres Blutes einen Anreiz.

Roswitha I
Bayern
26.06.2022, 16:46 Uhr

Da es um eine Steigerung der Blutspenderate geht, reicht Nächstenliebe und "für den Anderen etwas Gutes tun wollen" nicht aus - sonst wären ja genug Spender da. Also braucht es wohl auch extrinsische Motivatoren...

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Michael O
Baden-Württemberg
26.06.2022, 16:06 Uhr

Kevin F bringt es auf den Punkt. Wenn ich darf (gesundheitlich) und es NICHT tue, kann ich auch nicht erwarten das ein anderer es für micht tut. Dann das gute Gefühl mit dem gespendeten Blut auch in gewisser Form Nächstenliebe zu zeigen, auch wenn man die Empfänger:innen;x nie kennenlernen wird.

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Kevin F
Nordrhein-Westfalen
26.06.2022, 15:08 Uhr

Kann ich dir auch so schon Beantworten.
Ich Spende weil ich es für Wichtig erhalte, ich könnte ja selbst in die Situation kommen eine Blutspende zu benötigen.

Dazu das Gefühl zuhaben Menschen Helfen zukönnen.

Sei es weil man Blut „direkt“ gebraucht wird, zu Forschungszwecken oder zur Medikamenten Herstellung.

Das man dafür kein Geld kriegt ist eine Sache über die man Streiten kann. Ich werde trotzdem weiter Spenden auch wenn es dafür kein Geld gibt, eine Vernüftiger Snack danach (wenn Corona es zulässt) wäre trotzdem schöner als die (schlechten) Lunch pakete.

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Björn B
Rheinland-Pfalz
26.06.2022, 14:49 Uhr

Intrinsische Motivation beschreibt die Motivation von “Innen” heraus. So können eigene Werte, das Interesse oder generell die Lust als solche Motivatoren gelten. Extrinsisch hingegen beschreibt das Vermeiden von Bestrafungen oder die Wahrnehmung von Belohnungen. Die Bezahlung bei der Plasmaspende wäre so ein Motivator. Das Pendant bei der Blutspende wäre der Gutschein.

Aber auch der Glaube könnte einen Anreiz darstellen Blut zu spenden (Siehe Saudi Arabien). Natürlich spielen hier auch andere Faktoren eine Rolle (keine OP ohne Blut), aber der Glaube ist nicht unwesentlich.

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Stefan L
Nordrhein-Westfalen
26.06.2022, 14:41 Uhr

Bitte erkläre mal extrinische...... und intrinische Motivation !

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