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Rainer H Niedersachsen

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BISHER GESPENDET
30.06.2022, 21:54 Uhr

Heute war jetzt mein vierter erfolgloser Versuch einer Blutspende seit Januar - seitdem hätte ich spenden können, aber bei den wenigen angebotenen Termin ist jeder Blutspendetermin so überlaufen, dass man nicht mehr dran kommt. Mit oder ohne Terminreservierung .. das sind ja immer nur mögliche Empfehlungen.
Ich werde jetzt erstmal aussetzen - hat keinen Sinn immer erfolglos von einem Termin zum Nächsten zu fahren um dann festzustellen, dass die Schlange so lange ist, dass man innerhalb von 2 Stunden bis zum Ende nicht mehr drankommen wird. Landkreis Diepholz und Umgebung... scheinbar läuft es woanders deutlich besser...

Ergänzung
Terminreservierungen sind eine gute Idee - muss ich als Anregung beim DRK mal vorstellen :)
Im Ernst: Bei unseren letzten 3 erfolglosen Terminen hatten wir Terminreservierungen, die aber dann niemanden interessiert haben. Letzter Versuch beim Termin in Brinkum: Termin? Sehen Sie was hier los ist (und deutet auf die Schlange von ca. 40-50 Personen um 19:15) - um 20:00 war das geplante Ende.
Tatsächlich habe ich aber gestern in Heiligenfelde das erste Mal einen Aufsteller gesehen (mit Termin links, ohne Termin rechts) - das war schon mal eine Neuerung!
Wir waren spontan zu Dritt zu diesem Termin gefahren in der Hoffnung.. und haben dann bei der Anmeldung natürlich auch den Personen den Vortritt gelassen, die für 19:15 Uhr reserviert hatten. Aber: O-Ton: "So viel war hier bei uns ja noch nie los, merkwürdig wie das kommt.. Wir machen kurz Pause mit der Anmeldung, wir müssen erstmal wieder den Flur als Wartebereich leer bekommen" und deutet auf die Schlange von ca. 25-30 Personen die noch ihren Fragebogen in der Hand hatten. Wohlgemerkt, wir waren ca. 18:45 gekommen, hatten uns dann 19:10 Uhr erfolglos wieder verabschiedet, nachdem wir es gar nicht zur erfolgreichen Anmeldung geschafft hatten.
Die Dame mit Terminreservierung 19:15 ist dann auch direkt zur Anmeldung gekommen (an uns vorbei, absolut in Ordnung, so stelle ich mir das vor) aber danach geht es dann in die Schlange. Wie dann von 19:15 Uhr bis 20:00 noch 30 Spender abgewickelt werden sollten, war uns ein Rätsel, hatte dann aber auch keinen Sinn mehr weiter zu warten. Wir sind dann zu Dritt unverrichteter Dinge wieder abgezogen.

Ich schreibe das auch nur, weil vor einigen Wochen hier im Weser-Kurier ein großer Artikel auf der Titelseite erschienen war, dass Blutkonserven zur Neige gehen und zu Spenden aufgerufen wird. Es wird damit ja zu verstehen gegeben, dass der einzige Grund für den Engpass zu wenige Spendenwillige sind. Das es auch an den Kapazitäten und der Organisation des DRK liegen könnte, wird gar nicht in Betracht gezogen.
Also wir hätten in diesem Jahr zu Dritt schon einige Spenden abgeben können. Nachdem wir aber jetzt bei 4 Terminen in Folge keine Chance hatten dran zu kommen (mit oder ohne Terminreservierung) warten wir jetzt mal ab - es passt sich dann eben die Zahl der Spendenwilligen an die möglichen Kapazitäten des DRK an.
Wie ich aus den weiteren Beiträgen im Forum sehe läuft es in anderen Gebieten / Bundesländern scheinbar deutlich besser - würde ich mir hier auch wünschen, aber dann muss in anderen Gebieten mehr gespendet werden, wenn es organisatorisch hier bei uns nicht so gut läuft.

Ergänzung 2
Tja, das kann ich nicht sagen - meine Erfahrung ist hier bei allen Spendenorten, die ich bisher aufgesucht habe bei mir im Umkreis, dass Terminreservierungen als nettes Beiwerk angesehen wird, was aber eigentlich niemanden interessiert. Die Erfahrung machen natürlich auch andere Spender reihenweise. Und wenn sich in der Folge weder DRK noch Spender daran halten, weil alle scheinbar gemeinsam die Erfahrung machen, dass es nichts bringt... tja dann..

Aber der grundsätzliche Mangel ist ja nicht die Terminreservierung, sondern dass zu viele Spender auf zu wenige Termine treffen. Ich weiß nicht was ein Termin von 15:00 - 20:00 bringen soll - geschätzt 200 oder 300 Entnahmen?
D.h. wenn es z.B. 200 sein sollen und es gibt 200 reservierbare Termine und alle ohne Terminreservierung würden abgewiesen, dann wäre der einzelne Spender vermutlich in 15 Minuten durch. Solche Erfolgsmeldungen gibt es ja hier auch im Forum - einmal durch in unter 10 Minuten.

Wenn ich aber mit oder ohne Terminreservierung eine Minimumwartezeit von 2 Stunden oder mehr einkalkulieren muss, dann zeigt es doch, dass die Termine vollkommen überlaufen sind und zu einem Termin wo, als theoretischer Wert z.B. 200 Entnahmen eingeplant sind, aber scheinbar dann 400 oder 500 Spendenwillige auftauchen. Das führt dann natürlich zum Chaos. Das Chaos würde man mit Zwangs-Terminreservierung gar nicht sehen - die zusätzlichen 200 Spendenwilligen könnten auf der Webseite keinen Termin reservieren und bleiben gleich ganz zu Hause. So können zu mindestens alle live erleben, dass Chaos herrscht und die Kapazitäten seitens des DRK nicht ausreichen.
Ob und welche Schlüsse daraus gezogen werden vom Ortsverband - keine Ahnung.
Meine Rückfrage dazu direkt an den Ortsverband per Kontaktformular blieb jedenfalls unbeantwortet.

Also ist die derzeitige Erkenntnis hier lokal scheinen keine Änderungen geplant oder möglich - also passt sich die Zahl der Spendenwilligen an die zur Verfügung gestellten Kapazitäten nach unten an mit der Zeit.

Ob das DRK hier im Forum mitliest, weiß ich ja nicht, um Feedback aufzunehmen.
Ich kann jedenfalls aus den Beiträgen sehen, dass es an anderen Orten scheinbar schneller, besser, organisierter zugeht, was zu deutlich mehr Zufriedenheit bei den Spendern und vermutlich zu mehr Spenden führt.

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Rainer H
Niedersachsen
01.07.2022, 10:50 Uhr

@Holger K
Ah, das ist nochmal eine neue Sichtweise - auf den Gedanken war ich noch gar nicht gekommen, vielen Dank!
Es wird ja immer suggeriert es ist zu wenig da und es muss mehr gespendet werden. Das es auch andersrum sein kann... o.k. - neuer Aspekt!

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Holger K
Baden-Württemberg
01.07.2022, 10:27 Uhr

das mit der Reduzierung der Spenderzahl ist ja der gewünschte Effekt.

es gibt beim DRK nunmal nur soviel Angebote für Spendeveranstaltung wie Blut gewünscht ist.
ein Überangebot kommt dann in der Export der Blutprodukte (Deutschland ist - nach Zahlen bis 2019 - immerhin Platz 3 weltweit im Blutprodukteexport)

bei einem Mangel steigt ja der Marktpreis für die Blutprodukte den die Kunden zahlen müssen oder bei planbarem Bedarf darauf verzichten.

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Monika L
Rheinland-Pfalz
01.07.2022, 07:40 Uhr

Ich denke, die Terminreservierung läuft dort gut, wo die Anmeldequote sehr hoch ist.
Das DRK kann eben auch besser planen, wenn es weiß, wie viele Menschen erscheinen.

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Karlheinz G
Baden-Württemberg
01.07.2022, 07:27 Uhr

Wenn sich alle Spender mit Termin mal so richtig beschweren würden, könnte sich dies ändern lassen.
Warum funktioniert es bei Euch denn nicht, die Spender mit Termin bevorzugt einzulassen?
Bei unseren Spenden mit Termin gibt es schon am Eingang der Halle eine Eingangskontrolle, dass Spender mit Termin bevorzugt eingelassen werden.

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Eva-Marie J
Niedersachsen
01.07.2022, 00:12 Uhr

Warum machst Du keinen Termin? Dann kannst Du im Normalfall zur gebuchten Zeit direkt reingehen.

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Stefan L
Nordrhein-Westfalen
30.06.2022, 21:59 Uhr

Auf jeden Fall! Dran bleiben 😏👍👌💪

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