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Isabel G Sachsen

5Vollblut
BISHER GESPENDET
08.09.2022, 17:13 Uhr

Hallo, als ich das letzte mal Blutspenden wollte wurde ich nach Hause geschickt, weil ich einen zu niedrigen Hb hatte (höchstgemessener 11,2g/dl). Ich bin mir der eventuellen Folgen bewusst und finde, dass 0,8 weniger als die Norm nicht sehr die Welt sind, gerade weil es ja unbedingt benötigt wird. Hattet ihr schon ähnliche Erfahrungen?

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Kerstin K
Bayern
11.09.2022, 18:45 Uhr

Vor einigen Jahren wurde ich mehrfach wegen zu niedrigem Hb (so um die 10 rum) abgelehnt. Ich bin dann zu meiner Hausärztin und mein Eisenwert war kaum noch messbar. Nach ner Pause und verschriebenen Eisentabletten gings dann wieder.

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Monika L
Rheinland-Pfalz
11.09.2022, 08:01 Uhr

Ja, mein Wert was auch schon zu niedrig. Und da der HB Wert immer mehr runter ging, bin ich zum Glück zum Hausarzt und habe meinen Ferritin- Wert prüfen lassen. Der war fast komplett aufgebraucht.

Gemerkt habe ich nichts. Mir ging es gut.

Ich bin dem DRK sehr dankbar,dass sie so gewissenhaft sind und mich nicht spenden gelassen haben. Stattdessen haben sie mir geraten, meinen Eisenspeicher überprüfen zu lassen.

Nur weil man sich gesund fühlt, heißt es nicht automatisch, dass man auch gesund ist.

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Sarah Joana R
Nordrhein-Westfalen
10.09.2022, 13:26 Uhr

Hallo Isabel, ich wurde letztes Jahr auch wegen einem HB-Wert von 11,7 trotz dreimaliger Messung "nach Hause geschickt". Durfte aber trotzdem noch zur Ärztin reingehen und diese hat mir bestätigt, dass es wohl an meiner noch nicht lange zurückliegenden Periode lag. Ich habe auch keine Sperre bekommen, nur den Rat etwas zu warten, damit der Wert sich wieder stabilisieren kann. Klar war ich enttäuscht, denn man nimmt sich ja die Zeit mit dem Ziel auch Blut spenden zu gehen. Aber ich hatte auch Verständnis dafür, dass ich an diesem Tag dann eben nicht spenden durfte, denn der Gesundheitscheck vor der Spende ist ja nicht zum Spaß oder zur Schickane von potentiellen Spender/ innen. Genauso kann es passieren, dass man wegen erhöhter Temperatur oder einem zu hohen oder zu niedrigen Blutdruck abgelehnt wird. Da könntest Du dann auch nicht sagen "Aber ich traue mir das Spenden zu und übernehme die Verantwortung, falls etwas schief geht". Am Ende trägt das Team vor Ort, und als Erstes natürlich die Ärztin, bzw. Arzt vor Ort die Verantwortung und müssen sich durch diese Richtlinien absichern können. Mein Rat wäre, nimm es nicht persönlich und achte beim nächsten Mal einfach auf Ernährung, etc. Ich achte z.B. jetzt auch immer darauf einen ausreichenden Abstand zwischen meiner Periode und dem Termin zu haben, so eine Woche.
Und viel Erfolg beim nächsten Mal.

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Annika M
Bayern
09.09.2022, 22:18 Uhr

Ist der Wert nur einmal gemessen worden? Ich hab die Erfahrung gemacht, dass das Messen sehr ungenau ist und schon mehrmals erlebt dass öfter gemessen wurde und es beim zweiten oder dritten Mal geklappt hat .

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Stefan L
Nordrhein-Westfalen
09.09.2022, 11:39 Uhr

@Isabel G.: Was du dir und deinem Körper zutraust, ist völlig unwichtig! Es gibt Grenzen, die einzuhalten sind und auch eingehalten werden! Dafür sind die da. In erster Linie um dem Spender zu schützen! Das ist doch nichts Negatives, sondern nur ein Hinweis darauf, dass man seinem Körper mehr Zeit zum Regenerieren geben sollte und muss!
Bleib gesund 👍😏👋

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Anja S
Baden-Württemberg
09.09.2022, 10:04 Uhr

Ich hatte Mal 12,4. Durfte auch nicht🤷🏻‍♀️ Irgendwo muss halt die Grenze sein.Hab mich auch geärgert,aber mehr über mich. Die haben halt ihre Vorschriften. Ab da hab ich dann mehr auf die Ernährung geachtet. Vorgestern war der Wert dann 13,4

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Wolfgang S
Rheinland-Pfalz
09.09.2022, 07:55 Uhr

Bei der Blutspende steht die Gesundheit des Spenders zunächst im Vordergrund und da gibt es kein Wenn und Aber. Das Entnahmeteam ist an die Vorgaben gebunden und hat da keinen Spielraum. Wenn bei Unterschreitung der Werte trotzdem gespendet würde und es passiert etwas, steht eine Haftungsfrage im Raum. Und für so etwas möchte keiner der Mitarbeiter einstehen.

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Zdzislaw S
Hessen
09.09.2022, 06:15 Uhr

Bei der Blutspende ist der Hb etwas höher (Frauen mindestens 12,5 und Männer 13,5) gesetzt worden, weil alleine durch die Spende sinkt der Wert um 1,5-2 Punkte, und das wäre definitiv zu wenig. D.h. wenn man z. B mit einem Ausgangswert von 11 spenden würde, dann hätte man nach der Spende Hb von ungefähr 10 mg/dl.

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Manuela K
Baden-Württemberg
08.09.2022, 23:50 Uhr

Ich wurde vor kurzem mit einem HB von 12,4 nach hause geschickt. 12,5 muss er für eine Blutspende mindestens sein, beim Hausarzt zählt ein HB von 12,0 als Untergrenze für den Normalbereich. Dass ich also nicht spenden durfte, ist vollkommen in Ordung. Es geht ja um die Gesundheit des Spenders.

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Michael O
Baden-Württemberg
08.09.2022, 21:54 Uhr

Es gibt Gesetze die gelten für alle, aus ende basta.

Wenn jeder macht was er für "richtig" hält, wozu dann noch Grenzwerte?!?

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Isabel G
Sachsen
08.09.2022, 19:44 Uhr

Nicole D.
Was hat das jetzt deiner Meinung nach damit zu tun, dass ich trotz der Umstände mir zugetraut hätte Blut zu spenden? Ich erwarte das ja nicht von anderen oder würde es bei anderen gut heißen. Ich hätte es auf Grundlage meines Körpers so entschieden, heißt nicht, das andere das genauso sehen müssen

Nicole D
Niedersachsen
08.09.2022, 19:22 Uhr

Moin Isabel, ich frage mich gerade ob Du genauso tolerant bist wenn jemand mit 0,6‰ unfallfrei Auto fährt oder wenn Dein Chef Dir mal weniger Gehalt überweist als vereinbart bzw einfach mal 10 Tage später.

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Isabel G
Sachsen
08.09.2022, 17:55 Uhr

Ja also mir ist das schon klar, dass der Wert weiter sinkt. Ich komme selbst aus dem medizinischen Bereich und habe Kontakt zu einer Ärztin, die neben Intensiv auch als Transfusionsärztin tätig ist. Sie meinte zu mir, dass nach der Vollblutspende meist zwischen 1,0 & 1,8g/dl nochmal verloren gehen und ja das ist schon viel dennoch bin ich mir der Risiken bewusst gewesen und ich hätte danach auch genug Zeit zur Erholung gehabt. Bei anderen Spenden hatte ich meist einen Wert zwischen 12,1 und 12,4, was bedeutet, das ich danach auch deutlich unter der Grenze gelegen habe und mir ging es immer blendend. Ich kenne Menschen, die kommen mit einem 6er Hb an und denen geht es (bis auf den niedrigen Wert) überraschenderweise gut. Ich hätte es nur gerne dennoch auf meine eigene Kappe genommen (was natürlich nicht geht da man sich ja an Vorschriften halten muss) aber etwas „stinkig“ war ich dennoch.
Trotzdem danke für den Tipp :)

Andrea-Esther C
Bayern
08.09.2022, 17:27 Uhr

Ja, mir ging es im vergangenen Herbst so. Hämoglobin knapp unter der Grenze, also keine Blutspende möglich.
Wenn du mit einem Hb, der bereits um 0,8 unter der Grenze liegt, noch einen halben Liter Vollblut abgibst, dann sinkt der Hämoglobinwert dadurch noch weiter. Das kann sich auf deine Leistungsfähigkeit nachhaltiger auswirken als wenn du vorher "reichlich" Hämoglobin hattest und auch nach der Spende noch deutlich über der Grenze bist.

Ja, Blut wird immer wieder dringend benötigt, das ist richtig. Das heißt aber nicht, dass nun jeder "um jeden Preis" spenden gehen soll, denn man will ja die Spender auch nicht leer pumpen.

Für dich wäre mein Tipp jetzt der, mal zum Hausarzt zu gehen und den Ferritinwert zu bestimmen. Denn wenn die Eisenspeicher leer sind, wird sich der Hb nicht so rasch erholen. Stell dir vor, du willst etwas basteln und hast fast alles reichlich im Hobbyraum im Regal liegen, nur eine Zutat fehlt - dann kannst du nicht weiter machen. Und wenn du zu wenig Eisen im Speicher hast, kannst du nicht ausreichend Erythrozyten bauen.

Roswitha I
Bayern
08.09.2022, 17:25 Uhr

Meines Wissens ist der Grenzwert 12,5 für Frauen. Und das macht einen Riesenunterschied....

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