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Sandra K Nordrhein-Westfalen

1Vollblut
BISHER GESPENDET
23.09.2022, 12:31 Uhr

Mein erster kompletter Blutspendetermin war am 1.9.22 im Transplantationszentrum Hagen, ein Deeskalationstermin für Angstpatienten und was soll ich sagen?
Es war einfach nur unglaublich!!!!! Es hat alles geklappt!!! Das Team war klasse!!! DANKE!!! Ich hätte niemals gedacht, dass ich so problemlos meine erste Blutspende schaffen kann! Wenn es nicht so weit wäre, würde ich öfter hin fahren. Aber ich werde auf jeden Fall hier in meiner Umgebung weiter spenden gehen.

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Elke F
Rheinland-Pfalz
23.09.2022, 19:05 Uhr

Danke für den Bericht, ich wünsche Dir noch viele entspannte Spenden
Liebe Grüße 🤗

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Sandra K
Nordrhein-Westfalen
23.09.2022, 15:54 Uhr

Gerne, wobei der Ablauf sich nur minimal und doch in wichtigen Dingen von normalen Terminen unterscheidet.
Als erstes ist auf jeden Fall ein Termin nötig, der direkt für eine "Deeskalation" gemacht wird, das gibt es nicht in jeder Stadt, ich habe den Tipp Münster und Hagen bekommen. Denn dann sind auch wohl teils geschulte Personen vor Ort und es kann sogar ein Therapeut mitkommen.
Es wird für alles einfach mehr Zeit gegeben, kein Zeitdruck, wie er sonst sein könnte, dass alles wie am Schnürchen läuft und eine Verzögerung etwas problematisch sein könnte.
Anfangs habe ich den Bogen dann über ein Tablet ausgefüllt, danach ging es weiter zu dem Arzt, der nur ganz smart meinte, ich bräuchte mir also wirklich keine Sorgen machen, er wäre ja Intensivmediziner und hier vor Ort, alles wäre gut. Es war schon etwas makaer, aber seine Art war so herzerfrischend, dass ich einfach lachen musste.
Danach ging es dann in die Abteilung mit den Liegen, die allein schon echt gemütlich aussahen. Dort wurde alles vorbereitet, dann der Arm gestaucht, desinfiziert und ja, je eher ich dachte, während wir uns unterhalten haben, war die Nadel auch schon drin. Klar, es war einmal etwas unangenehm, aber es tat nicht so weh wie ich befürchtet hatte. Ich sehe heute zwar immer noch den Einstich, hatte danach aber keine Probleme. Wobei ich außen am Arm ein paar blaue Flecken entdeckte, eine Woche danach, aber nicht mehr weiß, ob sie damit in Verbindung gebracht werden könnten, weil sie eher oben außen lagen.
Das Blutzapfen ging dann recht einfach, ich habe mir die Sendung oben im Fernsehen angeschaut und ja, es war dann immer eine der Damen als Begleitung bei mir, falls etwas sein sollte, aber mir ging es gut.
Dann wurde noch das Pflaster auch etwas aufgedrückt mit dem Stauchband, vermutlich um zu verhindern dass es nachblutet und ich blieb noch so eine Viertelstunde liegen, danach schon mal Beine runter und noch ein paar Minuten, aber es zeigte sich nichts unangenehmes.
Also ging ich mit breitem Honigpferdgrinsen weiter, bekam noch einen kleinen Geschenkebeutel und wurde erst einmal zur Küche rüber gelotst, wo es dann eine echt umfangreiche Futtertüte gab, meine Güte! Ehe ich ging, habe ich noch etwa getrunken, auch schon auf der Liege, direkt nach dem spenden und dann habe ich mich draußen gemütlich auf die Bank gesetzt und im Schatten gefuttert, zumindest dies und das, damit ich auch nicht irgendwie auf der Rückfahrt deswegen Probleme bekommen könnte.

Ich bin wirklich super froh darüber, dass die Ärztin bei dem zweiten Versuch den Tipp für mich hatte, diesen speziellen Termin zu machen. Die Ärztin bei dem ersten Versuch hat mich platt abgeschmettert: "Wieso kommen sie hier hin wenn sie Angst vor Nadeln haben? Und dann vielleicht noch deswegen umkippen, wenn ihnen beim Blutabnehmen schon etwa flau wird, nein, das kann ich hier heute nicht gebrauchen."

Klar, ich werde beim nächsten Mal bestimmt noch nicht ohne Bauchflattern hingehen, aber ich weiß, es hat einmal geklappt, also, auf ein neues!

Elke F
Rheinland-Pfalz
23.09.2022, 12:58 Uhr

Das hört sich richtig gut an. Magst du zu dem Ablauf näheres erzählen? Würde mich interessieren.

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