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Reiner S Sachsen

160Vollblut
BISHER GESPENDET
16.04.2024, 10:48 Uhr

Nach der Blutspende ist ja vor der Blutspende.

Für meine nächste Blutspende habe ich mir vorgenommen einmal ein kleines Experiment durchzuführen.

Beim Arztgespräch anläßlich der Spende in der vergangenen Woche bin ich mit der Ärztin auf das Thema "HB--Wert" gekommen.

Die Ärztin erzählte mir, daß sie, nicht aus eigener Erfahrung, aber aud Berichten von Blutspendern wüßte, das der Verzehr von Rote Beete dem H-Wert exorbitant in die Höhe schnellen lässt und das auch sehr rasch, in Gegensatz zu den Eisensulfatpräperaten etc.

D.h. in den Tagen vor der nächsten Spende werde ich mindestens zwei Mal einen Salat aus rohen, gehobelter Rote Beete mit etwas geriebenen Apfel konsumieren.

Mal schauen wie hoch es den HB-Wert schnellen lässt.

In dem Zusammenhang taucht natürlich die Frage auf, wie man den HB-Wert selbst bestimmen kann.

Es gibt ja irgendwelche Hilfsmittel in Apotheken oder im Mezinhandel,
Teststreifen oder etwas ähnliches.

Wer hat damit schon maI Erfahrung gesammel, bzw. weiß darüber etwas?

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Sebastian B
Baden-Württemberg
23.04.2024, 09:23 Uhr

Marcel: Rote Beete enthält nur sehr wenig Eisen. Den durchschnittlichen Eisengehalt kannst du ja sicher selbst problemlos recherchieren. Es sind so ca. um 1 mg pro 100 g Rote Beete. Wer durch Ernährung seinem Körper vermehrt Eisen zuführen möchte, muss auf Lebensmittel setzen, die viel Eisen enthalten.

Mein Vorwurf mit dem Aberglauben ist also absolut berechtigt und faktenbasiert.

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Marcel W
Sachsen
19.04.2024, 16:52 Uhr

Hallo Sebastian B,
bitte erst informieren, bevor hier das Wort "Aberglaube" Anwendung findet. Zum einen müssen es nicht immer Medikamente oder ähnliches sein, wenn es natürliche Alternativen gibt.
Zum anderen heißt es z.B. hier: https://www.nordbayern.de/ratgeber/ernaehrung/eisenmangel-symptome-eisenhaltige-lebensmittel-1.13487651
Zitat: "...Auch eisenhaltiges Gemüse wie Kohlarten, Rote Bete und Spinat können die Eisenaufnahme fördern, wenn sie mit Vitamin-C-reichen Lebensmitteln kombiniert werden..." Ende.
Überall taucht da der Aberglaube mit der Roten Beete auf, ach nee, scheinbar ist es doch kein Aberglaube...
Also schön fleißig an der Roten Beete rum kauen, man tut sich was gutes.

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Sebastian B
Baden-Württemberg
18.04.2024, 06:18 Uhr

Wo kommt eigentlich dieser Aberglaube mit Rote Beete her? Rote Beete enthält nur relativ wenig Eisen. Und der HB Wert des Blutes wird einmal durch das Trinkvolumen beeinflusst (Verdünnung oder Verdickung) und natürlich durch die Eisenversorgung des Körpers. Und wie gesagt, Rote Beete enthalten nur einen geringen Gehalt an Eisen.

Möchte man als Blutspender also etwas für die Eisenversorgung des Körpers tun, sollte man eisenreiche Nahrungsmittel zu sich nehmen. Rote Beete gehört nicht dazu. Außerdem kann man durch Nahrungsergänzungsmittel oder Medikamente seinem Körper das benötigte Eisen zuführen.

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Marcel W
Sachsen
16.04.2024, 14:33 Uhr

Wir trinken aktuell Rote-Beete-Saft, da bei meiner Frau ein extrem niedriger Eisenwert bestimmt wurde. Nach einer Infusion beim Arzt machen wir das jetzt so.
Letzte Woche hat sie wieder bestimmen lassen und der Wert war recht stark angestiegen.
Ich trinke das mit, weil es mir schmeckt. Beim Spenden liege ich so um 16-18 rum, also da hat sich mit oder ohne nichts verändert. Wahrscheinlich ist das dann ein Wert, wo sich nach oben nichts mehr tut oder auch tun muß.

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Holger K
Baden-Württemberg
16.04.2024, 11:34 Uhr

ich esse gerne Rote Rübe - nicht als Salat, sondern einfach roh und fein gehobelt.
aber selbst da war der Eisenwert nie zu hoch.

Eisenwert selbst bestimmen geht über die Farbe des Blutes. wenn das Blut rot erscheint ist noch Eisenoxid vorhanden. Aber damit ist keine quantitative Aussage möglich.

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