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Jamal Asso H Rheinland-Pfalz

16Vollblut
BISHER GESPENDET
20.11.2024, 22:44 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin langjähriger Blutspender und war bereits 16 Mal bei Ihnen, um Menschen mit meiner Blutspende zu helfen. Leider musste ich heute eine sehr enttäuschende Erfahrung machen, die mich noch immer belastet.

Mir wurde mitgeteilt, dass ich nicht mehr spenden dürfe, da meine Deutschkenntnisse angeblich nicht ausreichend seien. Ich möchte betonen, dass ich immer mit den Abläufen und den Fragen bei der Blutspende zurechtgekommen bin und niemals Probleme hatte. Wenn dies ein Kriterium wäre, hätte man mir das spätestens bei den ersten Spenden sagen müssen – nicht nach 16 erfolgreichen Spenden.

Es ist mir ein großes Anliegen, Menschen zu helfen, und ich finde es sehr schade, dass dies durch ein solches Verhalten erschwert wird. Ich hoffe, dass es sich hierbei um ein Missverständnis handelt und bitte Sie, mir eine Erklärung für diese Entscheidung zu geben.

Mit freundlichen Grüßen

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Wolfgang S
Rheinland-Pfalz
23.11.2024, 21:05 Uhr

Hallo Holger, abseits der Problematik, die ja jetzt vom BSD West geklärt wird, sind Übersetzungsprogramme oder Dolmetscher (auch Familienangehörige) nicht zulässig. Die Fragebögen liegen in Deutsch und Englisch vor, wobei der Spendearzt natürlich auch Englisch sprechen muss. Es geht hier um die Sicherheit der herzustellenden Blutprodukte, und wenn es beim Fragebogen oder Arztgespräch zu Verständigungsproblemen kommt, ist genau das nicht lückenlos sicherzustellen. Außerdem - auch ein nicht unwesentlicher Aspekt - kann es lebensgefährlich für den Spender werden, wenn es bei der Spende zu einem medizinischen Notfall kommt, und nichts verstanden wird.

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Peter A. B
Baden-Württemberg
23.11.2024, 09:02 Uhr

Hallo Jamal Asso,
ich nehme die Frage von Andrea-Esther mal auf (weil sie uns alle interessiert):
Was ist beim Kontakt mit dem BSD West jetzt herausgekommen? Wieso waren nach 16 Spenden die Sprachkenntnisse plötzlich ein Problem? Und darfst du in Zukunft spenden?

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Holger K
Baden-Württemberg
22.11.2024, 09:58 Uhr

und als Tipp:
der Fragenbogen (im Einzelfall sieht der je nach Organisation auch anders aus, aber die Fragen bleibe inhaltlich gleich) ist hier verfügbar:
.
https://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/DE/regulation/blut/spenderfragebogen/pei-spenderfragebogen-standardversion.docx?__blob=publicationFile&v=5
.
einfach nach Wunsch übersetzen und fertig.
das Gespräch mit Arzt muss persönlich geführt werden: im Zweifel helfen Übersetzungsprogramme am Telefon. wobei dieses dann wohl bei "seltsamen" Menschen ein Problem sein kann.
aber im Normalfall kommen da nur Fragen wie:
-Medikamente genommen? (obwohl das im fragebogen steht)
-gabs früher mal Probleme bei Spende?
-genug gegessen/getrunken?

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Andrea-Esther C
Bayern
21.11.2024, 17:55 Uhr

Hallo Jamal, würdest du uns bitte berichten, wie es mit dem Kontakt gelaufen ist - darfst du nun spenden oder nicht?

Team Bayern
Blutspendedienst des BRK
21.11.2024, 13:24 Uhr

Hallo zusammen,
ein Kommentar unter diesem Beitrag wurde uns gemeldet.
Wir konnten bei der Prüfung keine bedenklichen Inhalte erkennen.
Viele Grüße
Charlotte vom BSD

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Peter A. B
Baden-Württemberg
21.11.2024, 12:46 Uhr

@ Dhiaa Z:
Ich weiß nicht, woher du deine Informationen hast. Warst du beim Gespräch mit der Ärztin dabei?
Auf alle Fälle hilft es nicht, hier jetzt öffentlich mit Beschimpfungen ggü. der Ärztin aufzutreten.
Das DRK West hat Kontakt aufgenommen, wir sollten abwarten, was dabei herauskommt.

Team West
DRK-Blutspendedienst
21.11.2024, 12:14 Uhr

Hallo Jamal Asso H,
gerne würden wir persönlich mit dir Kontakt aufnehmen, haben dich jedoch telefonisch nicht erreicht. Vielleicht ist es ja auch möglich, dass du mit uns unter der Rufnummer 08001194911 Kontakt aufnimmst.
Liebe Grüße vom BSD West

Roswitha I
Bayern
21.11.2024, 06:26 Uhr

Wenn jemand die Deutschkenntnisse als unzureichend ansieht, muss ja etwas vorgefallen sein, das diesen Eindruck erweckte. Vielleicht wurden Fragen nicht beantwortet oder du musstest nachfragen. Vielleicht hat dich der Arzt auch nicht verstanden....
Ich war nicht dabei und kann nur vermuten. Aber ohne Grund wird diese Aussage nicht gemacht.
Es wäre auf jeden Fall sinnvoll, die Hotline zu kontaktieren, um Genaueres herauszufinden.

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Stefan L
Nordrhein-Westfalen
21.11.2024, 03:52 Uhr

Hotline anrufen, 0800 11 949 11 👍😏

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Robert H
Bayern
21.11.2024, 01:06 Uhr

Frechheit sowas jetzt auf einmal ...
Beschwere Dich bei der Hotline über die Leute vor Ort und kläre dort Deinen Fall. Die von der Hotline sind ausnahmslos sehr sehr hilfsbereit. Ich habe das noch nie anders erlebt. An besten frägst gleich nach einer Frau Beyer, das ist die Teamleiterin und sehr sehr gut.
Ich wünsche viel Erfolg

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Andrea-Esther C
Bayern
20.11.2024, 23:22 Uhr

Hallo Jamal,

hier im Forum sind hauptsächlich Blutspender aktiv - der Blutspendedienst liest nur während der üblichen Bürozeiten mit.
Deine Deutschkenntnisse sind zumindest diesem Beitrag nach ausgezeichnet, was Wortwahl, Rechtschreibung und Satzbau angeht. Wer kam denn auf die Idee, dich wegen mangelnder Sprachkenntnisse abzulehnen ...? Offenbar hat es doch bereits 16 mal geklappt.

Mein Tipp: ruf die Hotline an oder schreib per Kontaktformular an den Blutspendedienst.

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