Hallo, ich war gestern das 12. Mal Blutspenden in Karlsfeld und habe wieder zum Ende der Blutspende, als schon 475 ml im Beutel waren, leichte Kreislaufprobleme bekommen . Mir ist das so bei der Hälfte aller meiner Spenden gegangen und daher war die Situation nicht neu oder schlimm für mich, zumal die Helfer vor Ort sofort reagieren und da sind. Nach 5 Minuten Beine hochlegen war alles wieder in Ordnung und ich konnte nach Hause gehen. Des Öfteren habe ich schon überlegt, ob ich so überhaupt noch Spenden gehen sollte, zumal ich an Blutspendetagen immer bis zu 3 Litern oder mehr trinke und auf meine Mahlzeiten achte (mir meist sogar von der Arbeit frei nehme) und somit an der Vorbereitung eigtl nichts verbessern kann. Meine Antwort ist aber ein klares Ja, da ich die Spende für sehr wichtig halte (ich arbeite selbst im Gesundheitsbereich mit PatientInnen, die teils Blutkonserven benötigen) und keinerlei Nachwirkungen bis auf das 5 bis 10 Minuten Beine hochlegen dadurch habe, und das ist meiner Ansicht nach vertretbar.
An dieser Stelle nochmal danke an all die HelferInnen vor Ort, die wirklich jedes Mal gute Arbeit leisten
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Thüringen –
Liebe Miriam,
mit deiner Entscheidung bist du mir ein richtiges Vorbild 🙏 Ich fühle mich nach der Spende auch immer wackelig und komme trotzdem immer wieder. Wie du sagst: Es ist den Aufwand wert 🧡
Baden-Württemberg –
Frage: was bedeutet in deinem Fall "leichte Kreislaufprobleme"?
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ist es nur schwindelgefühl, oder gar Ohnmacht?
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bedenke: während der Spende sinkt kurzzeitig für einige Minuten der Blutdruck - zudem sinkt durch die entnommenen Blutbestandteile die Sauerstoffversorgung.
Tipp:
vor der Spende den kreislauf anregen - Ziel ist, dass Blutdruck und Herzfrequenz steigt.
geht einfach durch leichte Sportübung vor der Spendeveranstaltung (Klimmzug, Kniebneuge, Liegestütze, oder laufen oder radeln zur Spende.
weiterer Vorteil: der Körper muss die entstandene Körperwärme abbauen - deswegen weiten sich die Blutgefässe an Arm und Bein: die Spene verläuft schneller.
beim Spendevorgang kann gute Atemtechnik helfen: also langsam und tief einatmen und noch langsamer gegegn Lippendruck ausatmen (Simulation von Aufblasen 100er Luftballons). das bessert Sauerstoffversorgung.
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Hinweis: viel trinken amSpendetag ist nicht sinnvoll: zZiel ist es den Anteil Körperflüssigkeit zu erhöhen - aber wenn nur am Spendetag viel getrunken wird ist ein guter eil davon wieder ausgeschieden (U´rin) - also 1-2 Tage vorher damit beginnen.
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nach dem Spendevorgang ist es wichtig den Kreislauf angeregt zu lassen - und natürlich weiterhin eine angenehme Atmetechnik. das hilft gegen Sauerstoffarmut und damit gegen Unwohlsein oder gar Ohmachtsanfall.
Brandenburg –
Wirklich toll, Miriam, aber zusammen mit dem Ärzteteam wirst Du vermutlich "auf Nr. sicher" gehen, daß nicht Deine eigene Gesundheit darunter leidet, während Du anderen mit Deiner Spende hilfst🩸
Baden-Württemberg –
Sollte zu niedriger Blutdruck die Ursache sein, sollte man dies vorher eventuell dem Arzt sagen. "Effortil" könnte das Problem mindern.
Nordrhein-Westfalen –
Hallo, du solltest generell viel trinken! Das kann man lernen. Viel bedeutet nicht immer 3 Liter, aber dennoch immer mal wieder was trinken, Wasser zum Beispiel. Viele Leute trinken definitiv insgesamt zu wenig!
Bei dir könnte man eventuell die Beine sofort höher legen 🤷♂️😅
Viel Glück weiterhin! Deine Einstellung stimmt auf jeden Fall 😏👍👌