Aktueller Beitrag

Juliane F Rheinland-Pfalz

27.01.2025, 08:47 Uhr

Hallo, ich habe eine Frage:
Das Blut eines Bekannten kann nach dessen Angaben wegen der Einnahme bestimmter Medikamente (Psychopharmaka) nicht verwendet werden und deshalb geht er nicht zur Spende.
Kann er trotzdem zur Blutspende kommen, weil es ihm guttut (z.B. zur Reduzierung eines Tinnitus), selbst wenn danach das Blut nicht für Transfusionen genutzt werden kann, aber vielleicht trotzdem Bestandteile davon evtl. genutzt werden können, - oder eben auch, wenn es wirklich gar nicht genutzt werden kann? Danke im Vorhinein!

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Juliane F
Rheinland-Pfalz
01.02.2025, 11:57 Uhr

.....übrigens Knochenmarks-, und nicht Rückenmarksspende 😊.

Juliane F
Rheinland-Pfalz
01.02.2025, 11:55 Uhr

Danke für Ihre und Eure Antworten! Schade, dass selbst hier in diesem Chat ein Hauch von "Hatespeach" aufkommt. Natürlich war meine Anfrage keinesfalls mit der Suche nach einer "unethischen Hintertür" verbunden. Mein Bekannter hat seit zwei Jahren einen ihn stark belastenden Tinnitus. Ich hatte vor einigen Tagen hier den Kommentar eines Blutspenders gelesen, dass ein positiver Nebeneffekt der Blutspende bei ihm die Minderung seines Tinnitus bewirke, was ich daraufhin meinem Bekannten als Vorschlag unterbreitete. Dabei erfuhr ich, dass er im Rahmen einer Typisierungsaktion zur Rückenmarksspende wegen seiner Medikamente davon ausgeschlossen wurde und er deshalb nun davon ausgehe, auch für die Blutspende nicht geeignet zu sein.
Daher zielte meine Frage tatsächlich auf meine Unkenntnis darüber ab, ob Blutspenden vielleicht trotzdem, wenn auch nicht zur eigentlichen Transfusion geeignet, darüber hinaus erwünscht sind? Man hat doch diese zwei Optionen, wobei ich nicht weiß, welchem Zweck die zweite Option gilt... . Und es war nicht der Plan, bei der Blutspende mit Täuschung oder einem Verschweigen der Medikamenteneinnahmen vorzugehen 🙈. Es war meine Idee, evtl. zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen zu können, nichts weiter.

Claudia S
Thüringen
28.01.2025, 16:00 Uhr

@ Nicole D: Sven hat allerdings auch geschrieben: "Aber bedenke, dass er hier einen Platz reserviert, wo ein potentieller anderer Spender sein Blut geben könnte." Also der Satz, den Du weggelassen hast. So unkritisch scheint er das also nicht zu sehen.

Team West
DRK-Blutspendedienst
28.01.2025, 12:38 Uhr

Hallo Juliane F.,

nicht alle Medikamenteneinnahmen schließen generell von der Blutspende aus.
Für eine individuelle Abklärung der Spendefähigkeit, kann dein Bekannter sich gerne bei unserer kostenfreien Spendenhotline melden.
Wir sind von Montag bis Freitag von 8 Uhr bis 18 Uhr unter der Rufnummer: 0800 1194911 erreichbar.

Liebe Grüße
BSD-West

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Noa H
Niedersachsen
27.01.2025, 15:56 Uhr

Mit einigen Psychopharmaka darf man spenden, mit anderen nicht. Ich würde empfehlen, das anzugeben und dann mit dem*der Ärzt*in zu sprechen. Ich nehme beispielsweise Psychopharmaka und darf trotzdem spenden. Gerade SSRIs (bestimmte Antidepressiva) sind bei Vollblutspende meist kein Problem

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Andrea-Esther C
Bayern
27.01.2025, 14:54 Uhr

Im Prinzip wäre das möglich, aber ...er möge bitte überlegen, dass er damit niemandem hilft außer sich selber. Natürlich könnte er erst mal lügen, dass er keine Medikamente nimmt und dann beim freiwilligen Selbstausschluss das Kreuz bei "rot" machen, aber er beansprucht dafür Resourcen: die Zeit der Mitarbeiter, das Material, welches verwendet wird, ... nee, wenn es ihm gut tut, dann soll er doch besser zu seinem behandelnden Arzt gehen. Dafür zahlt er schließlich auch Krankenkassenbeiträge.

Nicole D
Niedersachsen
27.01.2025, 14:14 Uhr

Zitat Sven S, Baden-Württemberg:
"Ja kann er. Er kann auf dem Fragebogen angeben, dass sein Blut nicht verwendet werden darf.[...]"
Zitat-Ende
.
@Sven G: Möchtest Du mit Deinem Kommentar erreichen, dass jemand vorsätzlich die Einnahme von Medikamenten verschweigt, um persönliche Vorteile zu erlangen? Pfui Deibel., sehr kurz gedacht.

Nicole D
Niedersachsen
27.01.2025, 14:07 Uhr

Moin Julianne,
wenn Dein Bekannter vom Blutspenden ausgeschlossen sein sollte aufgrund der Einnahme spezieller Medikamente, dann wird spätestens nach dem Arztgespräch für ihn Schluss sein bei einem Spendetermine..
.
Generell empfehle ich ihm aber einfach mal die Hotline zu kontaktieren und dort nachzufragen, ob er mit seinen Medikamenten wirklich nicht spenden darf.

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Karlheinz G
Baden-Württemberg
27.01.2025, 12:41 Uhr

Frag dazu den Kontakt oder die Hotline. Auch der Arzt, der das Medikament verordnet könnte das klären.

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Sven S
Baden-Württemberg
27.01.2025, 09:44 Uhr

Ja kann er. Er kann auf dem Fragebogen angeben, dass sein Blut nicht verwendet werden darf.

Aber bedenke, dass er hier einen Platz reserviert, wo ein potentieller anderer Spender sein Blut geben könnte.

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