Ich spende ausschließlich wegen der Geschenke nach den jeweiligen Blutspenden- Neein, ist natürlich nur Spaß !
Vor Corona gab es tatsächlich immer irgendwelchen netten Krimskrams - ich habe mir stets nur Schafkopf Karten genommen, die ich tatsächlich gebrauchen konnte.
Die örtliche BRK- Stelle - zumindest bei uns hat Corona sofort (wie bestellt) zum Anlass genommen, sowohl die kleinen Geschenke als auch die anschließende Brotzeit mit Kaffee zu streichen.
Seit dieser Zeit gibt es beim Verlassen des Spenderaums lediglich eine lieblos zusammengestellte Tüte mit 2 Gummisemmeln einschl. Billigwurst, 1 Duplo, 1 Banane und 200 ml Zuckerwasser (Sunkist o.ä. ).
Thats it !
Liebe Leute, die Spender geben ihr Blut i.d.R. 2 -3 l pro Jahr, kostenlos und dennoch leit's nur einen solch minderwertigen Bampf in einer Tüte ?
Schade
33
49
Bayern –
Mittlerweile haben wir Ende Dez. 25 und es änderte sich bzgl. Qualität der Brotzeit rein gar nichts !
Man solle sich damit an die örtliche Stelle des BRK (Amberg) wenden - klar doch.
Die können sich ihre sog. Brotzeit zukünftig sonst wo ...... - Sie wissen schon !
Niedersachsen –
Ich weis zwar nicht wie es vor Corona war aber bei uns gibt es jedes Mal frisch belegte Brötchen oder ein kleines Buffet, je nach Standort.
Nordrhein-Westfalen –
Ich war gestern in Recklinghausen Spenden und dort gab es frisch belegte Brote, Kuchen, Kaffee, Wasser und Softdrinks, sowie frische Tomaten. Zum mitnehmen gabs veganes Weingummi von Katjes (175gr), Strohhalme und Handcreme.
Der Spendeort war das DRK Zentrum.
Sachsen –
Seit Corona gibt es doch bei jeder Spende den Kuli-Schreiber to go.
Niedersachsen –
Mir hat ein Gebietsreferent des Blutspendedienstes gesagt, dass wir Spender "...genaugenommen keinen Anspruch auf Imbiss und Ehrungen haben..." Letztendlich ist es dann auch Verantwortung dieser Leute das Blutspenden für die Zukunft so zu gestalten, dass noch ausreichend Spender gerne hingehen. Vom Blutspendedienst Bayern kommt jetzt vermutlich die seit Jahren selbe Auskunft, dass sich "...das Ehrenamt nach Corona neu aufstellen muss..." und das man gar nicht dafür verantwortlich ist, sondern die Kreisverbände. Aber auch beim Ehrenamt finden sich immer weniger und solange man an diesen jahrzehntealte Strukturen festhält wird es halt nicht besser. Solche Aussagen gegenüber Spendern sind nicht gut. Die Blutspendedienste und das DRK machen das auch nicht nur aus Nächstenliebe. Natürlich wird da Geld verdient. Und da ist "genaugenommen" der Blutspendedienst mein Ansprechpartner und niemand sonst. Bei uns ist seit einiger Zeit allerdings nicht der Imbiss (da legen sich bei uns vor allem Freiwillige Feuerwehren, Landfrauen usw. für die Spender ins Zeug) das Problem, sondern das Ignorieren der Terminreservierung die damit verbundenen langen Wartezeiten - über eine Stunde bis man überhaupt "gepiekst" wird.
Bayern –
Schafkopfkarten wären auch mal wieder schön 🤗. Beim Imbiß kann ich mich nicht beklagen, an einigen „meiner“ Spenderorte gibts sogar selbstgebackenen Kuchen. Einen großen Dank an die Ehrenamtlichen, die auch ihre Zeit für die Sache geben (und oft ein Lächeln obendrauf)
Baden-Württemberg –
Eberhard, das tut mir leid für Dich, daß Du noch keine Spendeorte gefunden hast, die sich mehr Mühe geben.
Ich habe mich jetzt dieses Mal für Ende Juni bei einem komplett neuen Spendeort angemeldet.
Beim vertrauten Ort am gleichen Tag(zur 150. Spende) hätte ich vermutlich wieder Wurstsalat bekommen(vor 4 Wochen woanders gab es das zufällig auch schon, ist ja mal lecker aber nicht immer), in ziemlich beengten Räumen für die Nachverpflegung.
Deshalb geht es diesmal von mir aus gesehen die ca. 15 km(EDIT: sind doch 20-23 km Fuß/Fahrrad/Auto) nach Norden statt nach Süden.
Nachträglich Glückwunsch zum 50er-Jubiläum!
Nordrhein-Westfalen –
Absolut unverständlich! Das DRK macht nicht grade wenig Geld pro "kostenloser" Blutspende und wirbt immer mit köstlichen Imbiss, was man dann bei der Spende erfährt ist dann vielerorts mehr als mangelhaft. Ebenso werden immer mehr Ehrungen abgeschafft oder auf eine Anstecknadel reduziert. Man erwartet ja nicht viel, weil es ja eine freiwillige Spende ist, dennoch wäre wenigstens etwas Dank angebracht, damit man sich nicht wie ein laufender Blutbeutel fühlt, der nach der Spende, die Fahrtkosten und Zeit kostet, schleunigst wieder abhauen sollte.
Bayern –
Oh ja, die Schafkopf-Karten, die vermisse ich auch - hab sie immer wieder gern mitgenommen, für die Bewohner im Pflegeheim. Und was ich noch mehr vermisse, sind die kleinen Döschen mit Bonbons. Die Blechdosen hab ich gern verwendet für Kleinkram beim Handarbeiten - für Maschenmarkierer, Nadeln und so. Ein kleiner Magnet auf dem Dosenboden hat alles zuverlässig festgehalten, auch wenn die Dose mal zu Boden gegangen ist.
Bayern –
Das ist aber von Ort zu Ort und von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Mein Schwager bekommt ganz andere Sachen wie ich es gewohnt bin.