Mein HB Wert war bei der letzten Spende 12.8. ich durfte dann nicht.
Was sollte ich am Tag der Spende vermeiden, damit der HB Wert nicht wieder zu niedrig ist ?
Mark B., die Werte, die vom Roten Kreuz von Blutspendern gefordert werden, liegen höher als das, was man noch als "im Normbereich" bezeichnen würde - weil nach der Blutspende logischerweise der Hb niedriger ist. Und das kann dann schon in den kritischen Bereich kommen. Der Blutspendedienst ist nicht nur dafür verantwortlich, dass die Blutkonserven von erstklassiger Qualität sind sondern auch dafür, dass die Blutspender gesund und munter bleiben. Das ist nicht wie in "Alles, was wir geben mussten" von Kazuo Ishiguro.
Den Wert von 12.8 auf 13.5 wird man ehr nicht innerhalb von 1 oder 2 Tagen nur durch Saft trinken steigern können.
Ähnliches hab ich selbst schon ausprobiert der Wert war zwar etwas höher aber immer noch nicht ausreichend.
"Maria R
Baden-Württemberg –
23.05.2025, 21:35 Uhr
Wie du meinst ;-) bei mir bringt es was! Trotzdem danke für deinen interessanten Beitrag…"
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Natürlich bringen Rotbäckchen und andere eisenhaltige Lebensmittel was, allerdings eher "langfristig". Von jetzt auf gleich passiert da relativ wenig. Man kann ja mal die Probe aufs Exempel machen und Hb messen, Saft trinken und am nächsten Tag wieder Hb messen. Und das sagen wir mal ein Jahr lang bei 100 Probanden, denn der Hämoglobinwert unterliegt auch natürlichen Schwankungen. Daher ist meine persönliche Meinung, lieber mehr oder weniger regelmäßig halbwegs gesund essen und trinken - und nicht nur die zwei Tage vor dem jährlichen Checkup beim Hausarzt oder der Blutspende. Just my 2 cents ...
Es gibt viele Tipps - manche sind sinnvoll, manche weniger. Am Tag vor der Blutspende Rotbäckchen trinken ist sicherlich lecker, bringt aber so kurzfristig nichts. Das Eisen daraus muss erst mal resorbiert und dann daraus Hämoglobin gebastelt werden. Besser ist es, generell ein bisschen auf die Ernährung zu achten. Eisenreiche Lebensmittel, vorzugsweise mit Vitamin C (Obst oder Saft) kombinieren. Eisenräuber wie Kalzium, Koffein, Oxalsäure (Milchprodukte, Kaffee/Tee, Spinat, Rhabarber, Sauerampfer) müssen nicht generell gemieden werden, sollten aber mit wenigstens zwei, drei Stunden Abstand aufgenommen werden.
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Der Tipp, vor der Spende wenig zu trinken, ist zwar rechnerisch korrekt, da das Blut dann eindickt und relativ zur Gesamtmenge mehr Hämoglobin im Blut ist - allerdings ist das für Herz und Kreislauf nicht so gut, außerdem fließt das Blut dann möglicherweise zu langsam. Lass das besser, trink immer (an 365 Tagen im Jahr) ausreichend. Dann brauchst du am Spendetag keine "Druckbetankung" zu machen, damit das Blut fließt, außerdem senkst du damit dein Thrombose-Risiko.
Ich empfehle ein Tag vorher eine Flasche Rotbäckchen Das Original und danach auch, so mach ich es. Im übrigen war ich am Mittwoch spenden , am Finger war mein Wert niedrig, dann wurde vom Ohr Blut abgenommen und da war der Wert normal. Da das Ohr besser durchblutet ist, ich durfte spenden.
@Janine L Dazu würde ich absolut abraten. Vor der Spende sollte auf jeden Fall ausreichend Wasser getrunken werden. Vielmehr sollte man langfristig auf Ernährung und Eisenversorgung achten.
Am besten auf Sport verzichten, und ein paar Tage vorher bewusster ernähren. Eventuell kann es auch helfen nicht so viel Wasser am Tag der Spende zu trinken, erst danach.
Am Tag selbst wirst du da wenig beeinflussen können. In den Wochen vor der Blutspende, bzw. generell auf eisenhaltige Lebensmittel achten und Lebensmittel die die Eisenaufnahme hemmen vermeiden. Da einfach mal googlen. Ansonsten vorher Eisenpräparate zu dir nehmen (frei verkäuflich oder auf Rezept) ggf.wenn der Eisenwert öfters zu niedrig ist, mit dem Hausarzt darüber sprechen und auch mal den Ferritin Wert ermitteln lassen. Oder weniger Blutspenden bzw. größere Pausen zwischen den Blutspenden als die 56 Tage.
Bayern –
Mark B., die Werte, die vom Roten Kreuz von Blutspendern gefordert werden, liegen höher als das, was man noch als "im Normbereich" bezeichnen würde - weil nach der Blutspende logischerweise der Hb niedriger ist. Und das kann dann schon in den kritischen Bereich kommen. Der Blutspendedienst ist nicht nur dafür verantwortlich, dass die Blutkonserven von erstklassiger Qualität sind sondern auch dafür, dass die Blutspender gesund und munter bleiben. Das ist nicht wie in "Alles, was wir geben mussten" von Kazuo Ishiguro.
Rheinland-Pfalz –
Ist ein wer von nur 12,8 überhaupt medizinisch irgendwie bedenklich?
Bayern –
Den Wert von 12.8 auf 13.5 wird man ehr nicht innerhalb von 1 oder 2 Tagen nur durch Saft trinken steigern können.
Ähnliches hab ich selbst schon ausprobiert der Wert war zwar etwas höher aber immer noch nicht ausreichend.
Bayern –
"Maria R
Baden-Württemberg –
23.05.2025, 21:35 Uhr
Wie du meinst ;-) bei mir bringt es was! Trotzdem danke für deinen interessanten Beitrag…"
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Natürlich bringen Rotbäckchen und andere eisenhaltige Lebensmittel was, allerdings eher "langfristig". Von jetzt auf gleich passiert da relativ wenig. Man kann ja mal die Probe aufs Exempel machen und Hb messen, Saft trinken und am nächsten Tag wieder Hb messen. Und das sagen wir mal ein Jahr lang bei 100 Probanden, denn der Hämoglobinwert unterliegt auch natürlichen Schwankungen. Daher ist meine persönliche Meinung, lieber mehr oder weniger regelmäßig halbwegs gesund essen und trinken - und nicht nur die zwei Tage vor dem jährlichen Checkup beim Hausarzt oder der Blutspende. Just my 2 cents ...
Bayern –
@Maria: roter Traubensaft (no name) tut‘s auch. Ich fange zwei Wochen davor an, wieder mehr Schorle statt Wasser/Tee zu trinken.
Baden-Württemberg –
Wie du meinst ;-) bei mir bringt es was! Trotzdem danke für deinen interessanten Beitrag…
Bayern –
Es gibt viele Tipps - manche sind sinnvoll, manche weniger. Am Tag vor der Blutspende Rotbäckchen trinken ist sicherlich lecker, bringt aber so kurzfristig nichts. Das Eisen daraus muss erst mal resorbiert und dann daraus Hämoglobin gebastelt werden. Besser ist es, generell ein bisschen auf die Ernährung zu achten. Eisenreiche Lebensmittel, vorzugsweise mit Vitamin C (Obst oder Saft) kombinieren. Eisenräuber wie Kalzium, Koffein, Oxalsäure (Milchprodukte, Kaffee/Tee, Spinat, Rhabarber, Sauerampfer) müssen nicht generell gemieden werden, sollten aber mit wenigstens zwei, drei Stunden Abstand aufgenommen werden.
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Der Tipp, vor der Spende wenig zu trinken, ist zwar rechnerisch korrekt, da das Blut dann eindickt und relativ zur Gesamtmenge mehr Hämoglobin im Blut ist - allerdings ist das für Herz und Kreislauf nicht so gut, außerdem fließt das Blut dann möglicherweise zu langsam. Lass das besser, trink immer (an 365 Tagen im Jahr) ausreichend. Dann brauchst du am Spendetag keine "Druckbetankung" zu machen, damit das Blut fließt, außerdem senkst du damit dein Thrombose-Risiko.
Baden-Württemberg –
Ich empfehle ein Tag vorher eine Flasche Rotbäckchen Das Original und danach auch, so mach ich es. Im übrigen war ich am Mittwoch spenden , am Finger war mein Wert niedrig, dann wurde vom Ohr Blut abgenommen und da war der Wert normal. Da das Ohr besser durchblutet ist, ich durfte spenden.
Bayern –
@Janine L Dazu würde ich absolut abraten. Vor der Spende sollte auf jeden Fall ausreichend Wasser getrunken werden. Vielmehr sollte man langfristig auf Ernährung und Eisenversorgung achten.
Bayern –
Am besten auf Sport verzichten, und ein paar Tage vorher bewusster ernähren. Eventuell kann es auch helfen nicht so viel Wasser am Tag der Spende zu trinken, erst danach.
Nordrhein-Westfalen –
Am Tag selbst wirst du da wenig beeinflussen können. In den Wochen vor der Blutspende, bzw. generell auf eisenhaltige Lebensmittel achten und Lebensmittel die die Eisenaufnahme hemmen vermeiden. Da einfach mal googlen. Ansonsten vorher Eisenpräparate zu dir nehmen (frei verkäuflich oder auf Rezept) ggf.wenn der Eisenwert öfters zu niedrig ist, mit dem Hausarzt darüber sprechen und auch mal den Ferritin Wert ermitteln lassen. Oder weniger Blutspenden bzw. größere Pausen zwischen den Blutspenden als die 56 Tage.