Moin Lüder, Dinge zu Verschweigen oder gar falsche Angaben zu machen, das ist falsch und letztlich 'unter aller Sau'. Eigentlich müsstest Du auch jedesmal die Frage "Wurden sie mal bei einer Spende nicht zugelassen" mit JA beantworten, sodass das darauffolgende Arztgespräch dann eh zum CI wechselt.
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Zum Spenden mit CI kann ich nichts sagen, aber Dein Satz einer Ärztin "[...] ob man mit einem Implantat überhaupt noch wieder spenden darf [...]" würde ja bedeuten, dass nach ihrer Logik sämtliche Menschen mit Zahnimplantaten, Hüft-, Knie und ähnlichen TEPs ausgeschlossen wären - dem ist ja nicht so.
„Nicht auf das Implantat hinweisen“ bedeutet ja, dass ich Prozessor und Spule abnehmen muss. Damit höre ich dann nix mehr. Neben der Frage, ob ein System gut ist, bei dem ich SCHON ÖFTER den Vorschlag bekommen habe, Dinge zu verschweigen: meine Prothese abnehmen um spenden zu können, kann es ja wohl nicht sein.
Der Blutspendedienst hat für mich ein offensichtliches methodisches Problem.
Für mich persönlich wird das gelöst: Ich bekomme aus Yukon (für mich zuständig) ein Schreiben. Es darf aber nicht sein, dass Menschen aus offensichtlich nichtigen Gründen zurückgestellt werden. @blutspendedienst: Bitte lösen
Danke für den Bericht über den Ausgang (zwei Ärzte, genausoviele Antworten). Ich würde der Einfachheit halber und keine Hunde zu wecken einfach nicht auf das Implantat hinweisen, denn wäre ein Implantat generell ein "Ausschlusskriterium", dann wäre dies im Fragebogen zu finden wie zB. der Zahnarzt oder Impfungen oder Spiegelungen etc.
Andere Frage, hast Du den Weg schon über Baden-Baden probiert? Ich hatte ein Herzgeräusch und ein Arzt meinte ich soll das abklären und das Attest nach Baden-Baden schicken, nicht das ich deswegen mal abgelehnt werde bei einem ängstlichen Arzt. Das habe ich gemacht und es kam die Kopie mit dem Vermerk "Attest bekannt zur Zeit Spendefähig" mit Stempel und Unterschrift zurück. Vielleicht geht dies in Deinem Fall auch?
Da weiß die eine Hand nicht, was die andere tut ... vielleicht sollten die Richtlinien, welche die Ärzte vor Ort auf ihren Tischen liegen haben, mal aktualisiert werden. CI gibt es ja nicht erst seit gestern ...
Vorläufige Antwort: gestern wurde ich zurückgestellt, die Ärztin wollte generell geklärt wissen, ob man mit einem Implantat überhaupt noch wieder spenden darf. Ich wusste schon, dass das grundsätzlich kein Hinderungsgrund ist. Das hat die Ärztin gestern aber nicht interessiert, und sie ist die entscheidende Instanz. Heute durfte ich spenden: anderer Arzt, andere Entscheidung. An einer grundsätzlichen Freigabe, die ich dann auch schriftlich bekomme, falls ich mal wieder einen sehr ängstlichen Arzt erwische, arbeiten wir noch
Uff, da bin ich überfragt - und ich fürchte, die meisten hier im Forum ebenfalls. Bitte ruf bei der kostenlosen Spenderhotline an oder schreib per Kontaktformular an die Ärzte vom Blutspendedienst.
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Ich hab zwar eine Meinung, nämlich dass es möglich ist, nach einer gewissen Wartezeit wieder zu spenden - weil ja "nur" ein bisschen Metall und Technik in der Schnecke implantiert wird. Du hast keine Herz-Kreislauf-Gefäßgeschichten, Schwerhörigkeit ist keine Infektionskrankheit und wird auch nicht über Blutkontakt weitergegeben. Aber da ich keine Transfusionsärztin bin ... frag bitte die Spezialisten vom Roten Kreuz.
Niedersachsen –
Moin Lüder, Dinge zu Verschweigen oder gar falsche Angaben zu machen, das ist falsch und letztlich 'unter aller Sau'. Eigentlich müsstest Du auch jedesmal die Frage "Wurden sie mal bei einer Spende nicht zugelassen" mit JA beantworten, sodass das darauffolgende Arztgespräch dann eh zum CI wechselt.
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Zum Spenden mit CI kann ich nichts sagen, aber Dein Satz einer Ärztin "[...] ob man mit einem Implantat überhaupt noch wieder spenden darf [...]" würde ja bedeuten, dass nach ihrer Logik sämtliche Menschen mit Zahnimplantaten, Hüft-, Knie und ähnlichen TEPs ausgeschlossen wären - dem ist ja nicht so.
Baden-Württemberg –
„Nicht auf das Implantat hinweisen“ bedeutet ja, dass ich Prozessor und Spule abnehmen muss. Damit höre ich dann nix mehr. Neben der Frage, ob ein System gut ist, bei dem ich SCHON ÖFTER den Vorschlag bekommen habe, Dinge zu verschweigen: meine Prothese abnehmen um spenden zu können, kann es ja wohl nicht sein.
Der Blutspendedienst hat für mich ein offensichtliches methodisches Problem.
Für mich persönlich wird das gelöst: Ich bekomme aus Yukon (für mich zuständig) ein Schreiben. Es darf aber nicht sein, dass Menschen aus offensichtlich nichtigen Gründen zurückgestellt werden. @blutspendedienst: Bitte lösen
Baden-Württemberg –
Danke für den Bericht über den Ausgang (zwei Ärzte, genausoviele Antworten). Ich würde der Einfachheit halber und keine Hunde zu wecken einfach nicht auf das Implantat hinweisen, denn wäre ein Implantat generell ein "Ausschlusskriterium", dann wäre dies im Fragebogen zu finden wie zB. der Zahnarzt oder Impfungen oder Spiegelungen etc.
Andere Frage, hast Du den Weg schon über Baden-Baden probiert? Ich hatte ein Herzgeräusch und ein Arzt meinte ich soll das abklären und das Attest nach Baden-Baden schicken, nicht das ich deswegen mal abgelehnt werde bei einem ängstlichen Arzt. Das habe ich gemacht und es kam die Kopie mit dem Vermerk "Attest bekannt zur Zeit Spendefähig" mit Stempel und Unterschrift zurück. Vielleicht geht dies in Deinem Fall auch?
Bayern –
Da weiß die eine Hand nicht, was die andere tut ... vielleicht sollten die Richtlinien, welche die Ärzte vor Ort auf ihren Tischen liegen haben, mal aktualisiert werden. CI gibt es ja nicht erst seit gestern ...
Baden-Württemberg –
Vorläufige Antwort: gestern wurde ich zurückgestellt, die Ärztin wollte generell geklärt wissen, ob man mit einem Implantat überhaupt noch wieder spenden darf. Ich wusste schon, dass das grundsätzlich kein Hinderungsgrund ist. Das hat die Ärztin gestern aber nicht interessiert, und sie ist die entscheidende Instanz. Heute durfte ich spenden: anderer Arzt, andere Entscheidung. An einer grundsätzlichen Freigabe, die ich dann auch schriftlich bekomme, falls ich mal wieder einen sehr ängstlichen Arzt erwische, arbeiten wir noch
Baden-Württemberg –
Die Antwort würde mich auch interessieren... habe zwar noch keins (sonst könnte ich die Antwort liefern) aber es könnte noch kommen...
DRK-Blutspendedienst –
Hallo Lüder,
bitte melde Dich zur weiteren Abklärung bei unserer Holtline 0800 11 949 11.
Bayern –
Uff, da bin ich überfragt - und ich fürchte, die meisten hier im Forum ebenfalls. Bitte ruf bei der kostenlosen Spenderhotline an oder schreib per Kontaktformular an die Ärzte vom Blutspendedienst.
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Ich hab zwar eine Meinung, nämlich dass es möglich ist, nach einer gewissen Wartezeit wieder zu spenden - weil ja "nur" ein bisschen Metall und Technik in der Schnecke implantiert wird. Du hast keine Herz-Kreislauf-Gefäßgeschichten, Schwerhörigkeit ist keine Infektionskrankheit und wird auch nicht über Blutkontakt weitergegeben. Aber da ich keine Transfusionsärztin bin ... frag bitte die Spezialisten vom Roten Kreuz.