Aktueller Beitrag

4

Andreas B Bremen

4Vollblut
BISHER GESPENDET
11.07.2025, 18:20 Uhr

Diskriminierung?
War, zeitlich um zwei Stunden getrennt, mit meiner peruanischen Frau zum Blutspenden. Wir beide haben keine Erkrankungen, nehmen keinerlei Tabletten. Sind völlig gesund.
Ich durfte Spenden, meine Frau nicht!
Begründung des recht älteren Arztes ihr gegenüber: Da sie Peruanerin ist, trägt sie das Malariavirus in sich. Blödsinn!
Im Gespräch mit anderen Helfern des Blutspendedienstes vor Ort, konnte man ihr nicht weiterhelfen. Allein der dortige Arzt entscheide. Im Fall meiner Frau sieht dieser ältere Arzt anscheinend alle Peruaner als Malariainfiziert an. Abweisung alleinig aufgrund der Herkunft ist Diskriminierung.
Fazit ist nun: Meine Frau wird nie wieder zur Blutspende gehen. Und ich bin jetzt am Nachdenken, ob ich dies nicht auch tun sollte.
Schade, das solch ein inakzeptables Verhalten vorkommt.

1
3
2
0
8
Team Bayern
Blutspendedienst des BRK
14.07.2025, 15:15 Uhr

Hallo zusammen,
ein Kommentar unter diesem Beitrag wurde uns gemeldet.
Wir konnten bei der Prüfung keine bedenklichen Inhalte erkennen.
Viele Grüße
Charlotte vom BSD

3
Paul Heipua T
Rheinland-Pfalz
13.07.2025, 21:56 Uhr

Mein Frau ist aus argentinien und konnte bei 1. Mal nicht Blut spenden. Sie haben nur ein Probe genommen und getestet nach Malaria. Mach 3 Wochen ein Brief gekriegt das alles in Ordnung war und das sie dieses Brief beim 2. Spende versucht mit nehmen soll.
Hat danach alles gekappt.
Hat das Arzt kein Blut Probe genommen?

213
Andrea J
Nordrhein-Westfalen
12.07.2025, 13:07 Uhr

Hallo Andreas,
ich empfehle, den Beitrag von Peter (11.7., 19.47 Uhr) aufmerksam zu lesen. Eine Sperre gilt nicht nur 6 Monate nach einem Aufenthalt in Peru, sondern ggf. auch, wenn man in Peru geboren worden ist oder dort - z. B. in der Kindheit - gelebt hat: "Bei einem ununterbrochenen Aufenthalt von 6 Monaten oder länger bzw. für Menschen, die dort geboren sind, muss vor der Zulassung zur Blutspende eine Einzelfallprüfung erfolgen.". Vielleicht trifft dieser Punkt auf Ihre Frau zu? Falls Sie das mit der Hotline klären, würde mich das Ergebnis interessieren - gern hier einstellen!

4
Andreas B
Bremen
12.07.2025, 11:17 Uhr

Ich schwinge hier keine Keule. Bitte meinen Anfangsbeitrag aufmerksam lesen. Ich habe darin eingangs ein Fragezeichen gesetzt.
Und ja, über die Fristen haben wir uns vorher informiert. 6 Monate Sperrfrist nach einem Aufenthalt in Peru. Wir sind erst 8 Monate später zum Spenden gegangen. Und nein, wir leben seit fast vierzig Jahren ausschließlich in Deutschland. Besuchen Peru hin und wieder mal für einige wenige Wochen. Normaler Urlaub würde man sagen.
Danke für die doch rege Teilnahme in diesem Thread. Erschreckend war leider nur die Tatsache, daß meine Frau, allein aufgrund ihrer Geburtsherkunft, ausgeschlossen wurde, obwohl sie ihren 'Urlaubsaufenthalt' angegeben hatte.
Ich persönlich werde auch weiterhin zur Blutspende gehen, aber nun leider doch vermehrt mit gemischten Gefühlen. Für meine Frau gilt das nun leider nicht mehr. Ihr Entschluß steht.

20
Andrea-Esther C
Bayern
12.07.2025, 09:19 Uhr

"Frank N
Nordrhein-Westfalen –
11.07.2025, 21:27 Uhr
Bei diesem Arzt scheint eine Horizonterweiterung bzgl. internationaler Verpflechtungen dringend geboten. Ihr könnt ja auch woanders Blut spenden, das DRK ist hierfür keine Verpflichtung"
.
Ach ja? Eventuell hat der Arzt sich einfach nur an die Vorschriften gehalten? Die Ehefrau ist in Peru geboren und lebte dort wohl auch eine ganze Weile. Da ist es Vorschrift, mal ein bisschen genauer hinzusehen - Bluttest auf Malaria, und wenn der negativ ist, wird es einen schriftlichen Bescheid geben, der dann dem RK vorgelegt werden kann. Und dann klappt's auch mit der Blutspende.
.
Frank N., evtl. solltest du selber deinen Horizont mal ein bisschen ausbeulen. Btw ... meinst du Verflechtungen oder Verpflichtungen?

118
Peter A. B
Baden-Württemberg
11.07.2025, 19:47 Uhr

Hallo Andreas, schön, dass ihr gemeinsam spenden wollt.
Der SpendeArzt hat in allen gesundheitlich relevanten Fragen bei der Blutspende stets das letzte Wort. Er muss das schließlich verantworten.

Er hat sich vermutlich auf den Reise-Check des DRK berufen, der für Peru folgendes festlegt:
➡️ "Bei einem ununterbrochenen Aufenthalt von 6 Monaten oder länger bzw. für Menschen, die dort geboren sind, muss vor der Zulassung zur Blutspende eine Einzelfallprüfung erfolgen. Bitte wenden Sie sich an unsere Spenderhotline 0800 11 949 11 oder info@blutspendedienst.com."
➡️ Diesem Rat solltest du folgen; ruf also die Hotline an!

⚠️ Kleine Randnotiz:
Du erwähnst zweimal, dass "dieser ältere Arzt" das so entschieden habe. Man kann durchaus herauslesen, dass du der Sachkunde "des recht älteren Arztes" nicht recht über den Weg traust. Das wäre dann deinerseits eine Diskriminierung - des Alters wegen. Das möchtest du sicherlich nicht stehen lassen, zumal du dich dann auch fragen lassen musst, ob deine private Expertise mit der eines erfahrenen Spendearztes mithalten kann. Hast du eine medizinische Fachausbildung? Wer oder was berechtigt dich sonst, hier von einem "inakzeptablen Verhalten" zu sprechen?

4
Andreas B
Bremen
11.07.2025, 18:55 Uhr

Ihr letzter Peruaufenthalt liegt 8 Monate zurück. Demnach hätte sie spenden dürfen.

11
Florian H
Bayern
11.07.2025, 18:27 Uhr

Peru gilt als Malaria Gebiet. War sie in den letzten 6 Monaten in Peru? Evtl. Gings ja um eine 6 Monatssperre, die dann begründet wäre.

108
Stefan L
Nordrhein-Westfalen
11.07.2025, 18:24 Uhr

Ruf die kostenlose Hotline des DRK dazu an ,0800 11 949 11! Schildere das Geschehene

107
Martin K
Bayern27.12.2025
3 Thema: Gesundheitscheck
1
0
0
0
0
Start Terminsuche Forum