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Thema:
Gesundheit & Spendefähigkeit
Hallo zusammen,
ich hatte gestern meine 29. Blutspende und das erste Mal überhaupt musste sie vorab abgebrochen werden, weil es lt. dem Mitarbeiter zu lange gedauert hat. Bei der Spende davor war ich in unter 5 Minuten fertig, deswegen wundert es mich etwas. Ist jemanden sowas auch schon mal passiert und können die ca. 430 g trotzdem verwendet werden? Wäre sehr schade, wenn es im Müll landen würde. :(
Viele Grüße
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Thüringen –
Ist mir auch einmal passiert. Als sich abgezeichnet hat, dass ich in 15 Minuten nicht fertig werde, wurde nach 250 ml leider abgebrochen. Als Blutkonserve fiel die Spende leider weg – 250 ml sind zu wenig. Keine Ahnung, ob das Blut trotzdem in einem Labor gelandet ist oder ob man es entsorgt hat...
Ich hatte auch schon eine Blutspende, die nur knapp über 7 Minuten gedauert hat. Warum das Blut bei dem einen Mal nicht richtig geflossen ist, weiß ich nicht; am mangelnden trinken lag's jedenfalls nicht.
Nordrhein-Westfalen –
Das stimmt. Danke für den Zuspruch und eure Erfahrungen. War doch etwas gefrustet, weil ich bisher wahrscheinlich einfach immer Glück hatte. 😉 Neuer Versuch, neues Glück. 😊
Niedersachsen –
Zitat Nadine R, NRW:
[...] "Hab schon überlegt, ob es auch an der Tageszeit liegen kann, da ich sonst eher nachmittags gehe und gestern war es schon nach halb 7 abends."
Zitat-Ende
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Auch das kann eine kleine Stellschraube vom komplexen Ganzen mit gewesen sein.
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Ich selbst habe zum Beispiel schon mehrfach beim Thrombozytenspenden auch beobachtet, dass mein Körper erst ab 13 Uhr bereit ist zu spenden. Spenden am Morgen waren Murks, mussten teilweise auch aus verschiedenen Gründen abgebrochen werden.
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Ärgere Dich auf alle Fälle nicht mehr Nadine, was war kannst Du eh nicht mehr ändern.
Nordrhein-Westfalen –
Danke für die Rückmeldungen! Ich wechsel immer mal zwischen links und rechts, meistens nehme ich aber wie gestern den linken Arm. Und ein Bällchen zum pumpen hab ich sowieso immer, da meine Venen sehr dünn sind. Das mit den großen Muskeln merke ich mir mal, vielleicht bringt das noch was. Hab schon überlegt, ob es auch an der Tageszeit liegen kann, da ich sonst eher nachmittags gehe und gestern war es schon nach halb 7 abends. Schade auf jeden Fall, zumal mir der Mitarbeiter gesagt hat, es kann verwendet werden. Hatte schon vermutet, dass das nicht ganz stimmt. Für Forschungszwecke reichen ja eigentlich die Vorab-Entnahmen. Schade drum, das war wohl nichts. :(
Niedersachsen –
Moin Nadine, kann vorkommen, passiert. Hattest du evtl. beim letzten Mal den anderen Arm genommen? Auch das kann zu unterschiedlichen Ergebnissen führen, und wenn es dann noch zusätzlich langsam fließt (weil vielleicht etwas dickflüssiger), potenziert sich sowas halt alles schnell. 🤷🏼
Beim nächsten Mal klappt es gewiss wieder wie die vorherigen Male.
Bayern –
Es kommt vor, dass das Blut sehr langsam fließt - und wenn es zu lange dauert, muss abgebrochen werden. Im Beutel ist eine bestimmte Menge Gerinnungsmittel, ausgelegt für 500 ml Vollblut. Wenn zu wenig Blut in den Beutel kommt, weniger als 450 ml, dann ist das zu stark konzentriert - das heißt aber nicht, dass es im Müll landet. Für Forschungszwecke ist es immer noch geeignet.
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Was kannst du tun? Wenn du auf der Blutspendeliege bist, kannst du die Anzeige im Auge halten und die Fließgeschwindigkeit ein bisschen kontrollieren. Wenn es zu langsam läuft, mit der Hand pumpen, große Muskeln immer wieder mal anspannen (Beine, Gesäß, ...) um den Blutfluss anzuregen, ...
ausreichend getrunken hast du ja sicherlich, bei der 29. Spende bringt man ja schon einige Erfahrung mit.