1
Thema:
Feedback zum Blutspendetermin
Hallo liebe Mitspenderinnen und Mitspender😀
Ich lese immer Mal wieder daß einige bei der Blutspende nicht so respektvoll behandelt werden. Ich denke, dass hat natürlich auch mit dem Stress zu tun, dem das Personal dort ausgesetzt ist, aber es gibt Grenzen für das was man still hin nehmen sollte. Meine Frage ist, wie ihr so damit umgeht, was eure Strategien sind, damit klar zu kommen.
49
28
Baden-Württemberg –
@ Martin:
Grundsätzlich bin ich da ganz bei dir, was die organisatorischen Fehler vor Ort und die Wirkung auf die Motivation der Spender angeht.
Bei deinem Blick nach Salzburg solltest du aber nicht unterschlagen, dass beim ÖRK einige Dinge ganz anders sind als bei uns:
- es gibt eine feste Altersgrenze von 70 Jahren
- es darf kein Blut gespendet werden, wenn man Eisentabletten einnimmt; erst 4 Wochen nach der letzten Einnahme der Tabletten.
https://www.roteskreuz.at/salzburg/blut/faq
Bayern –
Die negativen Erlebnisse bleiben eher im Gedächtnis und werden hier gepostet. Das passiert wahrscheinlich nur bei 1 % der Spenden, denke ich.
Sollte aber mal was nicht richtig klappen, hat es keinen Sinn rum zu toben und zu schreien. Ruhig bleiben und Fragen stellen. Eventuell schon im Vorhinein was sagen.
Ich habe auch noch nie wirklich schlimmes erlebt, einmal hat es über 2 Stunden gedauert, da waren wirklich alle genervt.
Baden-Württemberg –
Also ich habe noch keine schlechten Erfahrungen gemacht war immer alles top bei uns in der Region
Baden-Württemberg –
Wenn was ist kann man es direkt ansprechen, sollte kein offenes Ohr dasein gibt es den leitenden Arzt. Ansonsten auch mal die Hotline (zB als ein Termin lang vor Corona sehr voll war und es ein paar Personen mit Termin gab, die sich dann "vordrängelten" und nur zwei Ärzte und ein Entnahmeteam (ich brauchte weit über 2 h)) da habe ich dann mal angerufen und für mich den Spendeort auf "Niewiederliste" gesetzt.
.
Für den "Stress" können wir alle was dagegen tun zB:
- Termin buchen und einhalten (weder zu früh noch zu spät hingehen)
- Frühzeitig buchen
.
Diese zwei kleinen Dinge sorgen dafür das kein geplantes Personal abgezogen wird und für einen ziemlich reibungslosen ablauf.
.
Der Vorstehende von unserem Ortsverband hat dies bei meiner letzten Ehrung erwähnt. Der Termin bei uns wurde erst sehr spät gebucht und somit vermeintlich überflüssiges Personal abgezogen, was natürlich zu gewaltigen Verzögerungen mit entsprechendem Stress geführ hat.
.
Niedersachsen –
@Martin K: Ja, bei mir ist es meistens auch so, dass ich einfach nichts sage (so allgemein), aber eigentlich wäre es besser, man sagt was. Wie sollte sich sonst was ändern. Außerdem bleibt der Ärger dann in einem oder schlimmstenfalls trifft es dann jemanden der so gar nix dafür kann.
@Heino M: Richtig so. Geht ja gar nicht, so ein Verhalten. Ich würde wahrscheinlich beschämt in der Ecke stehen😭
Ich frage mich, was solche Menschen dazu bringt, einer ehrenamtlichen Arbeit nachzugehen.
Niedersachsen –
Bei einer Spende, wo die Wartezeit mal wieder über eine Stunde war, machten Arzt und Spendedienst-Mitarbeiter Witze über die Wartenden. Gestresst waren die nicht. Die wollen doch was von mir und ich bringe es ihnen. Das habe ich nicht still hingenommen. Den Ehrenamtlichen war das allerdings sehr unangenehm. Die haben sich ins Zeug gelegt und waren mit der Situation auch nicht glücklich. Es gab dann später ein längeres Telefonat mit einem Gebietsreferenten des Blutspendedienstes.
Bayern –
Auch mir ist sowas in all den Jahren noch nie begegnet. Die geben sich alle sehr viel Mühe, trotz des merkbaren Stress in der letzten Zeit. Ich fühle mich nach wie vor wohl.
Bayern –
Huhu,
Also ich muss sagen, bei wirklich allen Spenden (jede Spendeart gemeint) gab es keine Probleme.
Wenn sowas vorkommen würde, suche ich mit der Person das sachliche Gespräch, was eigentlich los ist/war. Ist das nicht möglich, melde ich mich über die Hotline.
Baden-Württemberg –
Ich have so etwas bei meinen 145 blutspenden noch nicht erlebt dass ich nicht respektvoll behandelt wurde.