Ich bin der Meinung, dass das System des Blutspendens des DRK sich eventuell einmal reformieren sollte, damit die Blutspende attraktiver für Spender wird und damit mehr Spender Blut spenden und die Knappheit endlich aufhört und eine Trendwende eintreten kann. Außerdem finde ich es sehr schade, dass es keine physischen Karten mehr in Baden-Württemberg gibt. Für mich scheint es so, als ob es sich das DRK bei einigen Spendeorten/Ortsverbänden einfach macht und auch an der falschen Stelle spart, wenn man die Tüten sieht.
Die Blutspende sollte leichter zugänglich sein für alle, ohne Reservierung und mit mehr Anreizen für Leute, die nicht spenden. Ich will nicht hören, dass es eine Spende ist und dass man sich nicht beschweren sollte, weil das schon hunderte Male gesagt wurde. Wenn etwas nicht läuft, muss man etwas ändern.
Mit freundlichen Grüßen,
Ich werde trotzdem weiter spenden 😁
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Baden-Württemberg –
Ich Stimmte dir Vollkommen!!
Niedersachsen –
Da wir Spender nicht organisiert sind, gibt es auch keinen Beirat oder ähnliches wie im Ehrenamt und sonstwo üblich. Die Beteiligung/Vertretung der Spender könnte eine wichtige Rolle spielen: Weitergabe und Umsetzung von Feedback, Kritik und Vorschlägen (Hier im Forum tauschen wir uns zwar aus, was aber nicht wirklich Auswirkungen hat); Beratung bei der Gestaltung von Abläufen; Mitwirkung bei der Erarbeitung von Standards für Imbiss, Ehrungen und Anerkennungen; Austausch über Maßnahmen zur Steigerung der Spenderbindung und aktive Mitwirkung an Kampagnen zur Spendergewinnung; Empfehlungen zur Verbesserung der Spenderinformation und Transparenz; Kontaktpflege zwischen verschiedenen DRK-Ortsvereinen und Blutspendegruppen und Beratung bei sensiblen Themen wie Zulassungskriterien und Datenschutz. Die Regeln werden von Deutscher Ärztekammer und Paul-Ehrlich-Institut erstellt die zwar Experten in Hämatologie sind, aber mutmaßlich von denen die allerwenigsten selbst Blut spenden (wenn man die 3% annimmt) oder Spendetermine überhaupt besuchen.
Ich bin überzeugt: Über viele Themen würden sich unzufriedene Spender hier im Forum nicht mehr negativ äußern müssen und es wäre gut für die Spenderbindung. Aber was wissen wir Spender schon...
Bayern –
Früher hatten die Mitarbeiter vom Entnahmeteam auch nur zwei Hände, genau wie jetzt. Das heißt, dass auch nicht mehr Spender "bearbeitet" werden konnten. Früher ist halt irgendwann mal ein Mitarbeiter an der Warteschlange entlang gegangen und hat abgezählt, was noch ging - und dem letzten in der Schlange wurde dann aufgetragen, alles, was noch kommt, wieder weg zu schicken. Die Spender kamen halt nicht so verteilt wie heute sondern oft "in Wellen", also schon zu Beginn zwei, drei Dutzend, dann mal eine halbe Stunde keiner, dann gegen 16:30 Uhr ein halbes Gros ... und wenn man Pech hatte, stand man schon an der Anmeldung eine halbe Stunde an, eine Stunde vor den Ärzten und dann noch mal vor der eigentlichen Abnahme.
Ich finde es angenehm, wie es in "meinen" Spendelokalen gehandhabt wird: es gibt, wenn nötig, zwei Warteschlangen: eine für die Spender mit Termin, eine für die ohne. Wenn pro Terminfenster 8 Spender drangenommen werden können und nur fünf einen Termin haben, werden die restlichen drei Plätze mit Spendern ohne Terminvereinbarung "aufgefüllt". So wird niemand mit Termin verprellt, und Spontanspender können auch angenommen werden.
Baden-Württemberg –
Klar es ist natürlich so das mann entspannt kommen kann alles frei ist mann kann durch gehen ist oft innerhalb von 45-60 min durch und geht wieder heim. Vorteil bessere Planung und Reduzierte Wartezeiten. Ich frage mich allerdings ob früher mehr Leute bei einem Spendetermin durchgebracht wurden als heute. Ich fand es damals auch super das mann viele Leute getroffen hat.
Bayern –
Mich hat die Terminreservierung bei Einführung auch gestört, weil man nicht so spontan kommen kann. Mittlerweile stehe ich voll dahinter. Davor und bis sich das eingespielt hat, hat‘s regelmäßig mehr als zwei Stunden gedauert, jetzt bin ich deutlich unter einer Stunde raus. Und wenn was dazwischenkommt und man nicht pünktlich zum Termin da ist, ist das auch kein Problem bei uns.
Bayern –
Was soll sich denn deiner Meinung nach ändern?
Das Terminsystem zum Beispiel ist mir sehr angenehm. Vor Einführung desselben habe ich bei Blutspendeaktionen bis zu drei Stunden zugebracht mit Warten an den diversen Stationen, bevor ich tatsächlich auf der Liege war. Jetzt, mit Termin, bin ich incl. anschließender Wartezeit ca. 1 Stunde vor Ort. Das ist für mich ein gewaltiger Unterschied, ich habe auch andere Hobbies als Blut spenden. Erwerbstätigkeit zum Beispiel, Haushalt, Familie.
Baden-Württemberg –
Hallo miteinander, ich Spende seit 1982
Wenn ich denke wie viele Stunden ich früher mit einer Blutspende bei einem Termin verbracht habe. Dann sehe ich heute mit dem reservieren einen Fortschritt. Der Spender und das Blutspenden Team begegnen sich Stressfreier empfinde ich.
Auch bei der Verpflegung ist es meiner Meinung nach mit Schnitzel und Pommes und Kuchenbuffet auch besser als Fischdose oder Wurstdose mit Brot.
Aber Gedanken um weitere Besserungen kann man sich immer machen.
Bleibt motiviert
Und bleibt gesund
Baden-Württemberg –
Danke Martin ich hab es überarbeitet und finde auch das die Mitarbeiter vor Ort eine sehr gute Arbeit leisten.
Baden-Württemberg –
Mit Tüten mein ich genau die Verpflegung die seit 2020 dann auch nicht mehr zurück geändert hat.
Bei den meisten Spendenorten geht es nur mit Terminreservierung.
Ein Beispiel wär eine Aufwandsentschädigung für Spender die mann z.B durch ein Kreuz auf dem Fragebogen auch direkt an eine Gemeinützige Organisation auch direkt Spenden kann. Dann könnte der der will selber bekommen oder es kann auch gespendet werden. Dadurch wird sich die Anzahl der Spender steigen. Bei Privaten Spendeorganisationen ist das gang und gebe die verdienen Trotzdem Geld und die Produkte sind auch Qualitativ gut. Also warum sollte das nicht gehen?
Bayern –
Bei uns in Bayern kann man auch ohne Termin kommen.
Aber ich hab es auch schon erlebt dass mehr ohne Termin als mit waren und dann dauert alles wieder länger.
Niedersachsen –
Dann schreib mal einen konstruktiven Vorschlag an den Blutspendedienst, der bei euch aktiv ist. Und was auch immer du mit Tüten meinst, sofern es sich um dier Verpflegung handelt, wären die ehrenamtlichen des Bezirks in dem du spendest. Und zum Thema Termin: bei uns in Bremen Niedersachsen kann man mit oder ohne Termin kommen. Ist das bei euch anders?