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Susanne J Baden-Württemberg

1Plasma
24Vollblut
BISHER GESPENDET
30.09.2025, 19:16 Uhr

Hallo liebe Gemeinde,

Heute waren mein Partner und ich in der Blutspendezentrale in Tübingen.
In Summe verlief alles wie gewohnt sehr gut und herzlichen Dank an das Team.

Allerdings hatte ich folgende Situation:
Ärztin: "Sind Sie einverstanden, dass die Blutteile, welche nicht für die Spende genutzt werden, in die Forschung gehen?"
Ich: "Auf jeden Fall. Ist das neu? Das wurde ich noch nie gefragt."
Ärztin: "Nein, am Ende des Tages fragen wir das immer."
Wohl wegen weißer Blutkörperchen oder so.

A) ich spende aus beruflichen Gründen hauptsächlich abends und hatte diese Frage noch nie gestellt bekommen. 
B) mein Partner im Nebenzimmer wurde vom anderen Arzt ebenfalls nicht gefragt.

Hat von euch jemand Erfahrungswerte? Oder weis jemand was das war?

Liebe Grüße

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Jonas R
Baden-Württemberg
01.10.2025, 14:22 Uhr

Ich spende auch regelmäßig an der BSZ in Tübingen.
Ab und zu wurde ich auch schon gefragt, ob ein extra Röhrchen abgeben möchte für die Forschung. Es gibt da eine Liste der benötigten Blutgruppen/Merkmale, für die jeweils Probanten gezielt angesprochen werden.
Aber das passiert nicht pauschal jedes Mal.

Claudia S
Thüringen
01.10.2025, 12:56 Uhr

Ich bin einmal gefragt worden, ob ich bereit wäre, für die Forschung ein zusätzliches Röhrchen abzugeben – allerdings war das afaik eine Mitarbeiterin des hiesigen Uniklinikums, nicht des DRK. Und es ging dabei nicht um einzelne Blutbestandteile, sondern das war ein bisschen Vollblut, um das gebeten wurde.
Als ich mal die Blutspendezentrale des DRK in Dresden im Rahmen einer Veranstaltung besichtigt habe (BSD Ost), wurde mir allerdings von einer Mitarbeiterin dort gesagt, dass sie sich sehr über frische Leukozyten freut (wobei sie den Leukozytenrest aus der Vollblutspende meinte, keine Leukozyten-Apherese). Und ein Mitarbeiter des BRK hat mal zu mir gemeint, dass Spender bei der Anmeldung ihr Einverständnis geben können, ob ihr Blut auch für Forschungszwecke verwendet werden darf. Bin mir aber nicht sicher, ob diese Frage beim BRK die Regel oder die Ausnahme ist.
Es scheint also wohl hin und wieder zu passieren, aber zumindest aus meiner eigenen Erfahrung kann ich nicht sagen, dass es häufig ist. Mich würde sowas aber freuen – irgendwie finde ich den Gedanken unangenehm, dass Teile meines Blutes entsorgt werden, auch wenn Leukozyten nur <1% der Bestandteile ausmachen. xD

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Waltraud Angelika W
Bayern
30.09.2025, 23:23 Uhr

Hallo Susanne, diese Frage wurde mir auch noch nie gestellt.

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Peter A. B
Baden-Württemberg
30.09.2025, 19:43 Uhr

Hallo Susanne,
ich spende seit 39 Jahren überwiegend in Tübingen und bin (bis auf einige wenige aktuelle Forschungsprojekte) noch nie gefragt worden. Auch nicht, als ich noch in der letzten halben Stunde zur Spende kommen musste. Und wenn die Frage mal kam, dann habe ich mir eine möglichst genaue Beschreibung des Projektes geben lassen, damit ich meine Zustimmung auch begründet geben konnte.

Fragen zu dem von dir beschriebenen Vorgehen würde ich direkt an die Leitung der Blutspendeabteilung stellen, Frau Dr. Stefanie Nowak-Harnau;
Mail: stefanie.nowak-harnau@med.uni-tuebingen.de

Wenn du deinen Spendebogen kopiert/fotografiert hast, steht ja da auch der Name der untersuchenden Ärztin in Klartext. Auch die kannst du direkt per Mail fragen. Die Mailadressen des Uni-Klinikums Tübingen (zu dem auch die DRK-Blutspendezentrale gehört) sind alle nach dem gleichen Muster aufgebaut:
vorname.nachname@med.uni-tuebingen.de

Grüße zurück!

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