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Thema:
Ich spende Blut, weil...
Ich es als Verantwortung sehe andere zu helfen. Ich fühle mich gut und es ist sogar gesund.
Ich versuche immer neue Leute mit zu bringen und davon zu überzeugen spenden zu gehen. Wie macht ihr das oder sind eure Erfahrungen? :)
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Baden-Württemberg –
Ich finde zwar regelmäßig Anerkennung für meine Spendenzahl, aber gleichzeitig scheint das auch abschreckend zu wirken: „das erreiche ich ja nie, deshalb fange ich gar nicht erst damit an“ ist ein Kommentar, den ich leider schon viel zu oft gehört habe. Oder auch: „Wenn jemand so oft spendet wie du, muss ich ja nicht auch noch damit anfangen.“ :-(
Thüringen –
Kommt darauf an. Ich schlage manchmal Leuten vor, zusammen mit ihnen zum Spenden zu gehen, wenn ich merke, dass sie mit dem Gedanken spielen bzw. ein gewisses Interesse für's Blutspenden besteht, sie sich aber (warum auch immer) nicht dazu aufraffen konnten. Manchmal braucht's nur ein wenig Motivation. Neulich habe ich eine Erstspenderin aus meinem Verwandtenkreis, die auf keinen Fall alleine hinwollte, mitgenommen – und es war eine ganz gute Erfahrung für sie. Und mir fällt da noch ein weiterer potentieller Erstspender in meinem Umfeld ein.
Ich missioniere allerdings nicht herum und rede auf niemanden ein, der tatsächlich nicht spenden will – das wäre übergriffig. Ich würde ja schließlich auch nicht wollen, das man mich zu einer Sache drängt, die ich nicht möchte. Sowas erzeugt nur Misstrauen und Ablehnung.
Baden-Württemberg –
Gerhard bringt es auf den Punkt. Diese Erfahrung habe ich leider auch immer wieder machen müssen. Ob DRK-Flyer, ob eigene Plakate oder Flyer, persönliche Gespräche: in 15 Jahren ist erst zweimal jemand mitgekommen.
Das alte Zahlenverhältnis findet sich auch in der jüngsten ADAC Umfrage: 85% finden Blutspenden wertvoll und wichtig, aber nur 3% tun es tatsächlich. 🙈
Bayern –
Viele Leute trauen sich nicht aus Ihrer Komfortzone heraus und haben Angst vor dem kleinen Pieks🙈.