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Nele F Schleswig-Holstein

75Vollblut
BISHER GESPENDET
17.10.2025, 09:54 Uhr

Ich war am Montag wieder zur Blutspende – es war meine 74. Spende, und leider das erste Mal mit einer wirklich unangenehmen Erfahrung.
Die Mitarbeiterin, die mich gestochen hat, hatte, obwohl sie nach dem ersten Stauen des Blutes zuversichtlich aussah, große Schwierigkeiten, eine Vene zu finden. Sie hat mehrmals im Arm „gesucht“, während die Teamleiterin das Ganze kritisch beobachtet hat. Das hat mein Vertrauen in dem Moment nicht gerade gestärkt, und ich war kurz davor, die Spende abzubrechen.

Erst als die Teamleiterin selbst eingegriffen hat, ging es dann ganz schnell: Nadel leicht zurück – zack, getroffen. Ich bin grundsätzlich nicht empfindlich, und nach so vielen Spenden weiß ich, dass es mal besser und mal schlechter läuft. Aber dieser Montag war wirklich hart.

Der Arm ist jetzt deutlich blau und die Ellenbeuge schmerzempfindlich. Trotzdem werde ich natürlich weiter spenden – das Ziel ist zu wichtig. Beim nächsten Mal werde ich aber direkt darum bitten, dass jemand Erfahrenes das Stechen übernimmt.

Ich hoffe, das Feedback hilft vielleicht intern, neue Kolleginnen und Kollegen besser anzuleiten. Denn das Vertrauen der Spender ist eine wichtige Grundlage – und so eine Erfahrung sollte die Ausnahme bleiben.

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Thomas M
Baden-Württemberg
27.10.2025, 23:54 Uhr

Blutspender/innen und Entnahmekräfte sind auch „nur Menschen“. Da kann es schon mal passieren, dass eine Vene nicht gut darstellbar ist, tief liegt oder „verrutscht“. Oder dass eine Entnahmekraft zu zaghaft punktiert, weil sie den Spender/die Spenderin nicht „verletzen“ will. Ist mir zum Glück bisher nur zweimal passiert (einmal wurde die Vene durchstochen, beim zweiten mal war die Entnahmekraft zu zaghaft, weil sie eine vernarbte Venenstelle getroffen hatte). Aber in 99% der Fälle läuft es gut!

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Elisabeth L
Bayern
17.10.2025, 17:25 Uhr

Wie Gabriele und Stefan schon geschrieben „Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen“. Gerade in den Anfangsjahren war es bei mir ein paar mal, dass die Vene auch beim Nachkorrigieren der Nadel (zurückziehen, nachschieben) nicht (gut) erwischt und dann die andere Seite angezapft wurde. Seit ich vor dem Losfahren, also ca eine Stunde vor der Spende, nochmal einen halben Liter Wasser trinke, ist das so gut wie gar nicht mehr passiert. Viel Glück 🍀 und bleib gesund.

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Gabriele S
Mecklenburg-Vorpommern
17.10.2025, 13:15 Uhr

"Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen! 🤷‍♂️"
Das hatte ich mir in solch einer situation auch gesagt. Obwohl es nicht toll war. Einziger lichtblick: die schwester hat gesagt, daß sie anfänger ist. Leider stand da kein teamleiter hinter ihr, der übernommen hat, so war nach 150ml schluß.
Der bluterguß geht wieder weg, nur wenn es länger dauert, solltest du einen fachmann drüber schauen lassen.
(Ausnahme ja, aber mittlerweile habe ich davon schon drei erlebt, mit höherer spendenzahl häuft sich sowas dann an :))

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Stefan L
Nordrhein-Westfalen
17.10.2025, 12:52 Uhr

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen! 🤷‍♂️

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Gerhard Georg W
Bayern
17.10.2025, 10:59 Uhr

Habe zum Glück solch eine negative Erfahrung noch nie machen müssen.
Viel Glück beim.naechsten Mal☘️
und bleib gesund.

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Pablo Horacio C
Sachsen
17.10.2025, 10:36 Uhr

Bei der sechsten Spende passierte mir genau dasselbe. Seit einem Monat habe ich aus Angst vor Schmerzen nicht mehr gespendet. Ich hatte mitten während des Vorgangs starke Schmerzen im Arm und der Bluterguss blieb drei Wochen lang sichtbar, er war riesig.

Nicole D
Niedersachsen
17.10.2025, 10:07 Uhr

Moin Nele, zunächst gute Besserung und alles Gute für deinen Arm.
Wenn du dich direkt an den Blutspendedienst wenden möchtest empfehle ich ihn dir auch direkt zu kontaktieren via Hotline oder per "Kontakt", dann kommt es an.
Hier im Forum sind wir überwiegend Blutspender wie du selbst und wir können dir lediglich gut zureden, ändern dabei aber nichts in Abläufen oder ähnlichem. 😉

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