Schade, dass man im Gemeindehaus in meiner Nähe seit Corona nicht mehr spenden kann. Nun habe ich regelmäßig das Problem hinterher wieder nach Haus zu kommen. Einmal bin ich langsam Fahrrad gefahren und danach fast zusammengeklappt. War wohl zu anstrengend. Nun nehme ich das Auto, habe aber Angst, auf dem Rückweg einen Unfall zu bauen. WESHALB macht ihr das Blutspenden so unattraktiv? Damals war das Blutspendelokal in meiner Nähe immer gut besucht. Wir konnten zu Fuß gehen. Nun haben viele das Problem, sicher nach Hause zu kommen. Ich gehe daher seltener und bestimmt viele in meiner Umgebung gar nicht mehr. Wenn die Spenden tatsächlich gebraucht werden, dann macht das Spenden wieder attraktiv! Und erzählt nicht so einen Unsinn, dass man dazu nur 15min Zeit benötigt! Selbst wenn man nicht bei der Anmeldung wartet, dann wartet man trotzdem in einer Schlange, bis man zum Arzt rein kann oder bis eine Liege frei ist.
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Bayern –
Tja, für die Spende werden Ehrenamtliche gebraucht, die unter der Woche Zeit haben und sich stundenlang um Vorbereitung, Anmeldung, Verpflegung, etc. und Abbau/Aufräumen kümmern. Ehrenamtliche werden immer weniger und sind in diesem Fall mindestens genauso wichtig wie die Spender. Vielleicht überleget sich der eine oder andere mal, ob das nicht auch was für ihn/sie wäre, sich einzubringen.
Nordrhein-Westfalen –
@ Andrea-Esther C: Respekt, dass du dir schon selbst was mitbringst zum Essen danach! Das zeugt davon, das du voller Überzeugung Blut spendest, und Unannehmlichkeiten in Kauf nimmst! Das ist eine gute Grundeinstellung überhaupt! Viele Leute würden dann eher sagen, ohne mich! Sehr vorbildlich, wie natürlich viele andere auch! Einfach gut 🩸👌😏👍
Nordrhein-Westfalen –
Hallo Anja! Ich habe Respekt vor deiner Einstellung zum Spenden! Wenn du dir aber nicht sicher sein kannst, dass du sicher wieder nach Hause kommst, dann steht dein eigener Schutz aber an erster Stelle!!! Lieber mal weniger Spenden, wie Komplikationen zu bekommen, beim Fahrrad- oder Autofahren 👍😏
Baden-Württemberg –
Ok, ich zähle zu den "verrückten" die auch mal 50 bis 60 Km einfach nur zum "melken lassen" fahren.
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Trotz Corona gibt es Termine im Wohnort ... wurde aber der einzige passende um 4 Wochen VORverlegt, der passt so schnell nicht wieder. 1,4 Km von Zuhause ein echtes Heimspiel...
Nachbarort das gleiche Spiel. Einmal passen 2 Termine in folge im gleichen Jahr, dann das Jahr darauf beide Termine eine Woche vorher...
Da fragt man echt ob die die Termine einfach würfeln oder den Kuli auf den Jahreskalender schmeissen....
So fahre ich im Schnitt über 32 Km einfach zur Spende.
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Die 15 Minuten ist die Maximalzeit auf der Liege beim abzapfen, alles weitere ist Fernseh kucken im Wohnzimmer (Ironie aus).
Bayern –
Hallo Anja,
dass man zum 🩸Spenden nur 15 min. braucht stimmt natürlich nicht. Eine schnelle Spende braucht schon 30 bis 40 Minuten.
Bayern –
Hier die selbe Klage ... 2019 konnte man noch im Nachbarort in der Kirche (respektive in den Gemeinderäumen) spenden. Seit Covid "darf" ich je nach Spendeort wenigstens 15 bis 20 Km fahren, ggf. noch Parkplatzgebühren zahlen, und dann die selbe Strecke auch wieder zurück. Ich investiere schon dafür Zeit und Geld - nicht, dass ich das erstattet haben möchte ... wenn ich mir das nicht leisten könnte, würde ich gar nicht erst in so weit entfernte Spendeorte "reisen". Aber mal so als Hinweis an die Organisation der Blutspendetermine darf man das sicher schon mal sagen.
Tja, und dann komme ich an, die Mitarbeiter sind zwar durchwegs freundlich und höflich zu mir, aber wenn ich dann am Ende wahlweise eine Wurst- oder Käsesemmel oder einen Apfel angeboten bekomme ... kommt nicht gut bei Allergie gegen Kern- und Steinobst und auch nicht bei Weizenunverträglichkeit. Ich bringe also für mich auch noch meinen eigenen Snack mit - und freue mich, wenn eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter mir ein Glas Milch anbietet.
Die Nummer mit "15 Minuten"? Lachhaft. Das ginge nur, wenn das Blutspendeteam zu mir nach Hause käme. Arztgespräch, während gleichzeitig Hb, Blutdruck und Temperatur gemessen wird, dann noch eben anzapfen, Imbiss wäre nicht nötig weil mein Kühlschrank immer ausreichend gefüllt ist, und wieder raus ... das wär doch mal was ;-) ! Ich würde dem Entnahmeteam dann auch noch eine Kanne guten Ostfriesentee anbieten (ich bekomme immer wieder Care-Pakete von meinen Eltern), und sogar noch einen Kuchen backen.