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Thema:
Spenderehrungen
O-Bock auf Spenden. Für Frauen wird es diskriminierend abgewickelt! Toll-toll-toll, 185 Spenden, das Schaffen nur Männer. 6 x im Jahr dürfen Sie . In ca. 31 Jahren ist das erledigt mit X Ehrungen. Frauen brauchen für 185 Spenden 46 1/2 bei 4 x i Jahr. Aber was ist mit Schwangerschaft,Geburt,Stillzeit u Regel da ist leider keine Spende möglich.
Wurde jemals eine Frau mit 185 Spenden geehrt?
Fangen Sie an Männern 1/2 so dankbar zu sein und Frauen dafür doppelt so viel
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Blutspendedienst des BRK –
Hallo zusammen,
ein Kommentar unter diesem Beitrag wurde uns gemeldet.
Wir begrüßen einen regen Meinungsaustausch, achtet dabei aber bitte auf einen respektvollen Umgang untereinander!
Viele Grüße
Charlotte vom BSD
Bayern –
Liebe Karin F.! Wenn du wirklich helfen möchtest, dann würdest du auch spenden und nicht so eine Emanzen-Show abziehen... Also spende bitte, weils wichtig ist. Und wenn du nicht willst, dann kritisiere kein System das Leben rettet!
Baden-Württemberg –
Hey Karin,
in der Medizin wurde und wird viel zu häufig diskriminiert, da ist schon was dran… Aber versuche es doch gerade bei den Blutspenden mal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten:
Die Einschränkungen bei den Spenden dienen ja in erster Linie dem Schutz der Empfänger, aber eben auch der Spender.
Ich persönlich bin jedenfalls froh, dass so gut darauf geachtet wird, dass möglichst niemand sich selbst oder andere mit der Spende gefährdet. Und wenn es das ein oder andere mal zum übereilten Ausschluss führt, sehe ich das eher als Redundanz denn als Mutwille.
Baden-Württemberg –
Als Frau kann ich deinen Frust etwas verstehen. Die dreistelligen Spendezahlen und die entsprechenden Ehrungen bekommen fast nur Männer, weil sie öfter spenden können und meistens mehr Zeit haben. Ich werde mit etwas Glück rund 50 Spenden in meinem Leben erreichen. Ich spende aber trotzdem gerne - das Blut wird gebraucht, ob der Spender geehrt wird oder nicht.
Bayern –
Ich hab’s über die Jahre im Durchschnitt nur dreimal pro Kalenderjahr geschafft zum Spenden zu gehen.
Karin, keine Sorge, du wirst so manchen Mann überholen.
Nordrhein-Westfalen –
Es gibt übrigens jetzt nur als Beispiel in Münster die unniklinik wo du für 10 € spenden kannst bzw. Bei dir scheint es ehr der Verkauf zu sein so kommst du in der gesammtmasse endlich mehr heraus... ich gehe weiterhin für ne kleine Mahlzeit und den guten Gefühl was gutes getan zu haben zur Spende... klar freue ich mich über Ehrungen aber ich würde es auch immer ohne tun!
Das Wort Spende ist übrigens kein Zufall!
Niedersachsen –
Moin Karin, ja, du hast Recht, dass gewisse Dinge beim Blutspenden für Frauen "ungerecht" sind und vieles von einer Frau schwieriger erfüllt werden kann wie von einem Mann. Gerade wenn man Anforderungen wie beispielsweise zuletzt beim Hoodie beim NSTOB betrachtet.
Aber mit Diskriminierung hat das in meinen Augen überhaupt nix zu tun, wenn es um den Schutz der Frau geht bei nur 4 Spenden in 12 Monaten. Im Gegenteil, im Grunde werden sogar die Männer bei Spenden diskriminiert, weil sie jedes Mal einen Hb-Wert von 13,5 g/dl vorweisen müssen, Frauen aber nur 12,5 g/dl. Warum ist diese Grenze unterschiedlich, benötigt der Körper der Frau weniger Eisen und Hämoglobin?
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Wenn ein Mann 180 Blutspenden absolviert hat, dann hat er mindestens 30 Jahre volle Gesundheit genossen.
Schon den zeitlichen Einsatz den Mann bei 180 Spende betreibt muss man auch würdigen. 180 An- und Abfahrten zu einer Blutspende, 180× vor Ort Zeit investieren...
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Dafür, dass man sich Zeit genommen hat etc, dafür finden in meinen Augen Ehrungen statt, aber weniger für die Zahl und Jahre selbst, die dahinter stecken und in welcher "Rekordzeit" etwas geschafft wurde.
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Eine Vollblutspende ist eine Vollbutspende, egal ob die 500ml weibliche oder männliche Merkmale vorweisen.
Auch Blut der Gruppe AB+ ist genauso viel Wert wie das Blut 0-, besonders für denjenigen der/die es benötigt. Für diejenigen ist es übrigens ein Geschenk, unbezahlbar, auch wenn die Krankenkasse natürlich dafür Kröten abdrückt. Da fragt auch letztlich niemand mehr, ob dies Konzentrat nun von einem Erstspender oder einem sehr erfahrenen Spender oder Spenderin stammte.
Brandenburg –
Geht es Ihnen um "Hilfe anderer Menschen"? Eventuell Leben retten, oder nur um das " Ehren" und die damit verbundene Ehrennadel?
Nordrhein-Westfalen –
Ich gehe doch nicht wegen der Ehrung spenden, sondern um anderen zu helfen. Als Ich angefangen habe zu spenden, durften Männer auch nur 2mal im Jahr spenden.
Nordrhein-Westfalen –
Ich kann den Kommentar auch nicht nachvollziehen. Ok, ich bin schon Ü40 mit wenig Spenden. Ich mache es aus Überzeugung da ich Universal-Spender bin. ... auf eine Ehrung. Sei den anderen Spendern doch gegönnt.
Gestern musst auch bei mir als Mann abgebrochen werden, weil einfach nichts rauskam. Schade für die Patienten, die es benötigt hätten.
Ob dieses Spende überhaupt angerechnet wird, keine Ahnung. Ist mir auch egal.
Saarland –
Männer dürfen 6mal im Jahr spenden - das mag vielleicht theoretisch so sein, manchmal komme ich als Mann aber auch nur auf 2 oder 3 Spenden im Jahr, selten auf 4 und ich glaube 1mal auf 5.
Problem ist nämlich dass ich Schicht arbeite und nicht selten Mittagschicht ist wo Spendetermine sind, oder ich könnte spenden und bin aktuell krank, oder ich nahm Medikamente wo ich noch 4 Wochen bis nach absetzen nehmen muss.
Ja ich gehe gerne spenden und ich werde nach 46 1/2 Jahren auch keine 185 Spenden haben.
Na und? Wo ist das Problem?
Frauen dürfen halt weniger spenden weil sie körperlich schon einmal im Monat unfreiwillig Blut abgegeben.
Bayern –
Liebe Karin, wenn du O-Bock auf Spenden hast (wofür steht das O? Oder meinst du eher 0?), dann lass es doch einfach. Wenn du dich als Frau diskriminiert fühlst, dann ist das deine Meinung - ich sehe die Einschränkung, dass Frauen nur viermal jährlich spenden dürfen, eher als Spenderschutz. Während der Schwangerschaft bis 6 Monate nach Geburt und während der Stillzeit darf eine Frau nicht spenden - aus dem selben Grund. Schwangerschaft und Stillzeit fordern eh schon Höchstleistungen vom weiblichen Körper, da ist die Anstrengung einer Blutspende zu viel. Man möchte die Spender ja nicht auslaugen. Während der Periode darf eine Frau spenden, was sollte dagegen sprechen? Der "Blutverlust"? Eine Espressotasse voll Blut ist nun wirklich keine Herausforderung für eine gesunde Frau.
Und die Forderung, den Männern nur halb so dankbar zu sein und den Frauen im Gegenzug doppelt so viel - also viermal so dankbar wie den Männern - ist absurd.
Baden-Württemberg –
Zitat von Karin F
Schleswig-Holstein
9.11.2025, 18:59
"In ca. 31 Jahren ist das erledigt mit X Ehrungen."
Denkst du wirklich so? Über eingesetzte Lebenszeit??? 31 Spenderjahre... sind einfach so "erledigt"?? Egal ob Mann oder Frau: wer so lange Blut spendet, hat jeden Respekt verdient!
Und die "X Ehrungen" sind auch keineswegs Standard. Wenn du hier eine längere Zeit mitgelesen hättest, wüsstest du, dass es an manchen Orten gar keine Ehrungen gibt, weder für 50 noch für 100 oder für 150 Spenden. Da wird man/frau dann mit dem Hinweis beschieden, dass es keinen Anspruch darauf gäbe.
Was soll also der neidvolle Blick?? Das sagt mehr über dich aus als über eine angebliche Diskriminierung.
Wer "Null Bock auf Spenden" hat, soll es einfach lassen. Es gibt Spender und Spenderinnen, die haben "Null Bock" auf solche Kommentare, weil dadurch ihr ehrenhaftes Engagement entstellt und verzerrt wird.
Baden-Württemberg –
Falls es beruhigt, bei der Spenderehrung in Stuttgart mitte Oktober war eine Frau mit 175 Spenden am Start. Nichts ist unmöglich. 6 mal als Mann per Anno heisst auch keine Darmspiegelung etc. keine Krankheit allgemein und einen guten Eisenspiegel !!!
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Was ist Dir eigentlich über die Leber gelaufen? Das man sich so in einem Forum vorstellt... Schwangerschaft ist übrigens Ok, wegen der Regel gibt es keine Einschränkungen zur Blutspende...
Niedersachsen –
"Frauen brauchen für 185 Spenden 46 1/2 bei 4 x i Jahr. Aber was ist mit Schwangerschaft,Geburt,Stillzeit u Regel da ist leider keine Spende möglich."
Na, dann schlagen wir für Schwangerschaft/Stillzeit (und für leichteres rechnen) mal 3,5 Jahre drauf (sollte doch wohl für 2 Kinder reichen?). Dann kommt man auf 50 Jahre. Und wenn frau mit 20 anfängt, ist sie dann 70.
Also rein rechnerisch sollten auch Frauen die von dir angesprochenen 185 Spenden relativ problemlos schaffen können.
Gut, wenn man während der Regel tatsächlich nicht spenden darf (?), und die Termine in akzeptabler Entfernung dann ungünstig in diese Zeiträume fallen, dann ist das natürlich irgendwie blöd. Aber dann muss frau doch wohl schon sehr viel Pech haben, wenn das dann so sehr regelmäßig vorkommt.
Ich persönlich spende übrigens rein aus Überzeugung, mit relativ kleinem Aufwand was Gutes tun zu können. Keine Ahnung, ob ich überhaupt mal die 100 schaffen werde (obwohl das schon ein schönes Ziel wäre), geschweige denn die von dir erwähnten 185. So what??
Hessen –
Ich spende um Menschen zu helfen !!! Es geht doch nicht um Ehrungen...Geht's noch?
Nordrhein-Westfalen –
Wenn das deine Einstellung ist,…… dann lass es einfach und gut iss.
Nordrhein-Westfalen –
Was erhoffen Sie sich jetzt von diesem idiotischen Kommentar????
Baden-Württemberg –
Interessanter Beitrag, um sich in einem Forum vorzustellen. 😖
Die Regel hat nichts mit dem Spenden zu tun, und auch alles andere fällt unter medizinische Basics sowie Gesundheitsschutz, hat aber 0 (nichts) mit Diskriminierung zu tun. Wer von den medizinischen Grundlagen keine Ahnung zu haben scheint, aber gleich die große Diskriminierungskeule schwingt, sollte evtl. seine Motivation für das Blutspenden überdenken.
Was erwartest du? Das eiserne Mutterkreuz???
Baden-Württemberg –
Ist doch kein Wettbewerb!!! Jeder spendet so wie er/sie kann. Wo ist denn das Problem?
Bayern –
Warum bist du so neidisch?
Sei froh, dass du spenden kannst. Dem Patienten ist es egal, ob es deine fünfte, zwanzigste oder hundertste Spende war.