Aktueller Beitrag

Claudia S Thüringen

16.12.2025, 17:59 Uhr

Bei welchem Stammzellenregister seid ihr eigentlich angemeldet (also falls ihr überhaupt registriert seid)? [Nachtrag:] Und warum dort?
Es gibt ja laut Homepage des ZKRD insgesamt 26 verschiedene Organisationen (z.B. DKMS, DSSD, Stefan Morsch, DSD, WZSE, manche Unikliniken...); man hat also die Qual der Wahl. Und ja, ich weiß, erfasst wird jeder zentral im ZKRD und gesucht/vermittelt wird auch zentral, egal wo man sich angemeldet hat – in der Hinsicht gibt es keinen Unterschied. Dem Empfänger kann es egal sein. Aber die Organisationen, die später evtl. Kontakt aufnehmen, aufklären und die Spende organisieren, sind unterschiedlich. Für den potentiellen Spender kann es also evtl. doch einen Unterschied machen.
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Daher: Wie seid ihr auf "eure" Organisation/Datei gekommen? War das eine ganz bewusste Entscheidung, d.h. ihr habt euch gezielt dort gemeldet? Oder war das eher Zufall, weil die Organisation/Datei einfach zur richtigen Zeit am richtigen Ort war?
Soweit ich das mitbekommen habe, wählen viele Registrierte einfach denjenigen, der zufällig gerade da ist. Weil man unterwegs ist und da nun mal ein Infostand von X steht und nicht von Y. Oder weil man sich im Rahmen einer Blutspende typisieren lässt und der BSD dann die Datei auswählt. Oder so. War das bei euch ähnlich?
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[Nachtrag:] Es geht mir in erster Linie nicht einfach nur darum, wo ihr seid, sondern warum dort und nicht woanders.

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Claudia S
Thüringen
18.12.2025, 19:31 Uhr

@ Roswitha Regina I
Bayern –
"Nun meine Rückfrage: Welche Unterschiede gibt es für den Spender?"
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Der Ansprechpartner ist ein anderer. Je nachdem über wen Du Dich hast registrieren lassen, begleitet Dich die eine oder andere Organisation durch das Verfahren. Also alle sind im ZKRD registriert, aber Kontakt hast Du nur mit "Deiner" Datei.
Der größte Unterschied ist vermutlich, dass manche Dateien eher regional und andere überregional arbeiten. Das DKMS ist z.B. in ganz Deutschland vernetzt, die Stefan Morsch Stiftung (glaube ich) auch – während das AKB auf eine bestimmte Entnahmeeinrichtung in Bayern zurückgreift und das DSSD (Datei des DRK) in 4 Bereiche untergliedert ist, die in ihrer jeweiligen Region tätig sind. Also je nachdem, ob man örtlich flexibel sein will oder an einen bestimmten Ort/eine Region gebunden sein möchte, ist das eine oder andere besser.
Manche Dateien haben offenbar noch individuelle Eigenheiten: Der VKS wirbt z.B. damit, dass Spender von ihren Ansprechpartnern (mMn doofer Begriff: "Buddy") regelmäßig auch bis in die Entnahmeeinrichtung begleitet werden, während das bei anderen Dateien oft weniger persönlich/eng ist. Und das AKB gibt an, das bei ihnen das ganze Verfahren – also vom Erstkontakt bis zur Spende selbst – "unter einem Dach" verläuft. D.h. man wird nicht vom AKB an externe Ärzte vermittelt wie bei anderen Dateien, sondern hat zu jeder Zeit mit AKB-Mitarbeitern zu tun.
Ansonsten gibt es Unterschiede in der Kommunikation der Organisationen nach außen... allerdings weiß ich nicht, ob man daraus Rückschlüsse auf die Innenkommunikation mit den potentiellen Spendern ziehen kann. Vermutlich nicht unbedingt?
Die Altersgrenzen werden teilweise auch anders gezogen: Das WZSE ist mit max. 40 Jahren vergleichsweise streng, bei anderen Dateien ist die Grenze höher. Aber das spielt eigentlich nur eine Rolle, wenn man älter ist und schauen muss, wo man noch genommen wird.
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Mehr weiß ich nicht. Das war auch mein Hintergedanke beim Eröffnen des Themas: Ich dachte, vielleicht haben sich manche von euch aus bestimmten Gründen für X oder Y entschieden, und da hätten mich die Gründe interessiert. Also ob es noch was gibt, was für den einen oder anderen spricht und mir nicht klar ist.

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Jürgen M
Baden-Württemberg
18.12.2025, 12:57 Uhr

Ich weiß gar nicht mehr wann ich mich typisieren habe lassen aber es müsste Ende der 90er/Anfang der 2000er gewesen sein und da war mir auch nur die DKMS bekannt.
War, soweit ich mich erinnere kann, auch bei einer Typisierungsaktion.

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Verena Anna B
Rheinland-Pfalz
18.12.2025, 07:11 Uhr

Ich bin auch bei der DKMS registriert. Ging mir ähnlich wie manchen anderen hier, dass es die einzige Organisation war, die ich kannte.
Eine Schulfreundin meiner Schwester erkrankte in den 2000ern an Leukämie und dann wurden im Kreis Typisierungsaktionen gestartet. Später, als ich alt genug war, hab ich mir dann das Set mit der Post schicken lassen. Zum Umgang mit den Spendern kann ich nichts sagen, da ich bisher nicht in der engeren Auswahl für eine Spende war.

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Nadja H
Sachsen-Anhalt
18.12.2025, 05:21 Uhr

Ich bin bei DSD Stammzellen registriert

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Birgit Ruth B
Bayern
18.12.2025, 01:38 Uhr

Ich bin bei der DKMS registriert. Es gab seinerzeit hier im Nachbarort eine Typisierungsaktion. Damals noch mit Blutentnahme- und Bitte um Spende für die Kosten der Typisierung... Ich bekam einmal eine Rückmeldung, dass ich evtl als Spender in Frage komme, aber es gab wohl jemanden, der besser gepasst hat. Altersmässig bin ich jetzt dann raus- habe aber seitdem jedes Jahr geldmässig gespendet- aus dem Gefühl heraus, dass damit Typisierungen nicht am Geld scheitern...

Roswitha I
Bayern
17.12.2025, 17:48 Uhr

Ich fand das Vorgehen über den Postweg praktisch. Deshalb hab ich die DKMS gewählt.
Nun meine Rückfrage: Welche Unterschiede gibt es für den Spender?

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Jens L
Bayern
17.12.2025, 17:01 Uhr

Nach einem harten Schicksalschlag in meiner Familie wollte ich hier Patienten helfen, somit hat mir mein Hausarzt die AKB empfohlen und die Typisierung durchgeführt.

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Leon N
Hessen
17.12.2025, 16:37 Uhr

Die DKMS besuchte meine Schule und hat sich vorgestellt. Die anderen Einrichtungen waren mir zum Zeitpunkt meiner Registrierung nicht bekannt.

Claudia S
Thüringen
17.12.2025, 14:00 Uhr

@ Jens L
Bayern –:
"Alle Datenbanken sind miteinander verknüpft. Es ist also völlig egal wo du dich registrieren lässt, wichtig ist nur das ihr euch überhaupt dorthin begeben und mitmacht !!!"
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Mir ging es aber weniger um die generelle Wichtigkeit der Registrierung sondern darum, wie du persönlich zur AKB gekommen bist. Über den BRK-Blutspendedienst, der ja mW mit denen manchmal kooperiert? Oder lief das bei Dir anders?
Dass alle verknüpft und zentral im ZKRD erfasst sind, ist mir bewusst – habe ich ja oben schon erwähnt. Es würde mich aber interessieren, wie ihr dort gelandet seid, wo ihr seid. Für den Empfänger macht es keinen Unterschied, klar, aber für mich als potentielle Spenderin kann es schon relevant sein, mit welcher Organisation ich später direkt zu tun habe. Deswegen meine Frage.
Mit u.a. dem AKB werde ich übrigens auch Kontakt aufnehmen, um ein paar Punkte zu klären. Ob das AKB am Ende meine Wahl wird, hängt davon ab, wie die Gespräche verlaufen (momentan ist das eher nicht mein Favorit). Die Entscheidung zur Typisierung treffe ich jedenfalls nicht "auf Zuruf im Forum" ("Also bitte Typisierung machen"), sondern nachdem meine Fragen geklärt wurden.

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Anna-Marlen K
Brandenburg
17.12.2025, 13:49 Uhr

Ich bin bei der dkms registriert

Claudia S
Thüringen
17.12.2025, 12:35 Uhr

Danke für alle eure bisherigen Rückmeldungen! :-)
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@ Gerhard Georg W
@ Roswitha Regina I
@ Elisabeth L
@ Gerhard Georg W
@ Hannelore D
@ Leon N
Und wie kamt ihr ausgerechnet zum DKMS? Also warum DKMS und nicht z.B. DSSD oder Stefan Morsch oder so...? War das Zufall oder eine bewusste/gezielte Entscheidung von euch?

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Jürgen F
Baden-Württemberg
17.12.2025, 12:27 Uhr

DKMS geht mir auch so wie Jörg e. Dachte dkms sei die einzige. Habe mich damals auch bei einer blutspende registrieren lassen. Seither auch nichts gehört, also geht es meinem Zwilling auch gut 👍 👌 👍

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Heino M
Niedersachsen
17.12.2025, 08:53 Uhr

Ich bin bei NKR. 1997 einem Aufruf gefolgt. Damals war noch gewünscht 100 DM Spende mitzubringen, um die Laborkosten zu finanzieren. Seit dem nichts von denen gehört, außer wenn ich eine Änderung Adresse/Telefonnummer mitgeteilt habe. Dass heißt, dass es meinen genetischen Zwillingen wohl gut geht ;-) Wichtig ist wirklich sich zu merken bei welcher Datei man ist und dort Änderungen mitzuteilen. Ähnlich wie bei den Blutspendediensten gibt es regionale Dateien die nicht alle Daten austauschen dürfen.

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Jennifer L
Nordrhein-Westfalen
17.12.2025, 08:46 Uhr

Ich wurde bei meiner ersten Blutspende gefragt, ob ich auch Stammzellen Spenderin werden möchte. Es wurden dann einfach ein paar Röhrchen mehr abgenommen und dann habe ich später mit dem Blutspendeausweis auch meinen Stammzellenspendeausweis (DKMS) zugeschickt bekommen. Es war wohl eine kombinierte Aktion vom DRK & DKMS. Soweit ich weiß, ist die Registrierung über eine Blutentnahme besser, als über Speichel, da direkt mehr Kriterien zwischen Spender und Empfänger überprüft werden können.

90
Jörg E
Sachsen
17.12.2025, 08:06 Uhr

Ich habe mich 2007 bewusst bei der DKMS angemeldet und habe bis heute gedacht es wäre die einzige Organisation für dieses Thema!Gruß

70
Daniela H
Baden-Württemberg
17.12.2025, 08:04 Uhr

Ich bin nun auch schon gut 20 Jahre bei der DKMS registriert. Erst einmal durfte ich zur Feintypisierung für einen potentiellen Empfänger, aber leider passte es dann doch nicht.
Ich kam zur DKMS übrigens nicht zufällig - ich habe dort gezielt das Typisierungs-Kit angefordert und von meinem Hausarzt durchführen lassen. Liebe Grüße Daniela

10
Leon N
Hessen
17.12.2025, 06:38 Uhr

Ich bin seit 2023 bei der DKMS registriert. Als ich im engeren Kontakt mit den Mitarbeitern war, da ich als potenzieller Spender galt, hatte ich es nur mit netten und kompetenten Menschen zu tun.

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Hannelore D
Baden-Württemberg
16.12.2025, 21:49 Uhr

Ich bin seit 10 Jahren beim Netzwerk Hoffnung, Uni Würzburg und bei der DKMS registriert.

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Stephanie T
Berlin
16.12.2025, 21:00 Uhr

Ich bin seit 30 Jahren bri der DKMS registriert, damals wurde tatsächlich noch Knochenmark gespendet. Das mit den Stammzellen kam erst später. Ich meine, dass damals in meiner Region Spender für ein Kind gesucht wurden, das ging durch die Tagespresse (Internet gab es da auch noch nicht). Dann habe ich bei der DKMS ein Entnahmeset angefordert (man musste damals noch beim Hausarzt Blut entnehmen lassen und die Probe dann selber per Post zur DKMS schicken). So ändern sich die Zeiten...

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Elisabeth L
Bayern
16.12.2025, 20:00 Uhr

Seit 1999 bei der DKMS registriert. Meine(m)n genetischen Zwilling(en) geht‘s gut, es kam noch keine Anfrage 😉

118
Peter A. B
Baden-Württemberg
16.12.2025, 19:58 Uhr

Noch vor der Gründung der DKMS gab es einen akuten Leukämie Fall an unserem Institut und es wurde dringend ein geeigneter Knochenmarkspender gesucht... 😲 Da hab ich mich bereits registrieren lassen und an der ersten großen Typisierungsaktion teilgenommen. Als die DKMS dann im Mai 1991 in Tübingen offiziell gegründet wurde, war ich als einer der ersten dabei. Inzwischen bin ich altersbedingt raus und es hat niemand meine unmittelbare Hilfe benötigt.

Leider wurde ich in den Jahren meiner Zugehörigkeit unablässig mit Werbematerial und Bettelbriefen für Spenden etc. überschüttet. Das empfand ich als aufdringlich und zudem eine Verschwendung von Spendengeldern. Deshalb hab ich eine gewissen Distanz zur DKMS aufgebaut.

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Wolfgang J
Schleswig-Holstein
16.12.2025, 19:24 Uhr

Ich bin über die DKMS ‚gestolpert‘ und habe mich da registrieren lassen. Es ist wohl die bekannteste Organisation.

119
Gerhard Georg W
Bayern
16.12.2025, 19:16 Uhr

Hallo Claudia,
ich bin bei DKMS angemeldet.

Roswitha I
Bayern
16.12.2025, 19:08 Uhr

Ich bin bei DKMS. Ich hab online das Testmaterial bestellt und mit der Post eingeschickt.

53
Waltraud Angelika W
Bayern
16.12.2025, 19:01 Uhr

Hallo Claudia, ich bin bei der ZKRD registriert.
Trauriger Anlass war 2002 eine Typisierungsaktion für eine junge Frau in unserem Ort.
Bin aber bis heute für niemanden in Frage gekommen.
Ich finde es auch sehr wichtig, daß sich so viele Menschen wie möglich typisieren lassen.

147
Manuela F
Mecklenburg-Vorpommern
16.12.2025, 18:49 Uhr

Bei uns gab es einmal eine Typisierung die von der DKMS veranstaltet wurde und dort habe ich mich registrieren lassen. Jetzt bin ich aber zu alt um noch in Frage zu kommen.

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Jens L
Bayern
16.12.2025, 18:30 Uhr

Hallo, ich bin bei der AKB registriert. Alle Datenbanken sind miteinander verknüpft. Es ist also völlig egal wo du dich registrieren lässt, wichtig ist nur das ihr euch überhaupt dorthin begeben und mitmacht !!! Je mehr desto größer die Chance einen Spender zu finden. Ich bin jetzt gut 30 Jahre dabei und hatte 1x eine Spender Anfrage. Leider passte die Übereinstimmung nur zu 99, 3 Prozent... sollte annähernd 100 Prozent betragen. Also bitte Typisierung machen.

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