Leider muss ich mich heute nach über 100 Spenden zum ersten Mal deutlich beschweren. Auch wenn es vorher schon das eine oder andere Mal Anlass dazu gegeben hätte.
Ich nehme es seit Jahren auf mich, zum Blutspenden in die Nachbarorte zu fahren, da bei uns im Ort keine Blutspende mehr möglich ist.
Zum heutigen Termin konnte ich mich leider nicht vorher anmelden. Kurz vor Weihnachten ist es leider nicht unbedingt möglich, schon Tage vorher festzulegen, wann man kommen kann.
Der Termin heute in Nettetal Kaldenkirchen ist von 16 bis 20 Uhr. Bereits um 17:50 Uhr wurde mir mitgeteilt, dass man bitte nach Hause fahren möge. Man hätte eine Stunde Wartezeit.
Die Entscheidung, ob ich solange warten wollte wurde mir abgenommen mit dem Satz: „Wir nehmen niemanden mehr.“ Nach nicht einmal der Hälfte des Spendetermins!
Ich verstehe, dass das Personal auch noch nach dem Spendetermin nicht fertig ist und auch nicht „ewig“ arbeiten kann.
So früh aber angewiesen zu werden ist sehr unschön, zumal man tagelang aufgefordert wurde, bitte Spenden zu gehen.
Ich gehe nicht für mich Spenden sondern für die, die es brauchen.So dringend scheint es dann doch nicht zu sein.
So kann man Spender auch verärgern.
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Niedersachsen –
bleib entspannt. Der Großteil bietet den Dienst ehrenamtlich an. Vermutlich sind bei euch einfach zu wenige Helfer. Bei uns machen das auch nur ehrenamtliche über DRK und auch die freuen sich über Hilfe von außerhalb.
Baden-Württemberg –
Hier in BaWü ist es möglich, einen Spendetermin kurzfristig am Spendetag zu reservieren (freie Kapazitäten vorausgesetzt); gestern habe ich gegen Mittag einen Termin für den Nachmittag gebucht. Es gab zwar eine etwas längere Wartezeit (durch Spontanspender ohne Termin), aber ansonsten lief alles gut wie gewohnt.
Baden-Württemberg –
Hast Du den Termin verfolgt (regelmässig geschaut ob noch freie Termine sind)? Es kann gut sein, wie schon geschrieben wurde, das wenige angemeldet waren. Dann wird Personal an "dringendere" Orte verschoben. Wenn nun wie schon bei uns, viele sehr kurzfristig reservieren oder sogar ohne Termin erscheinen ... kann das Team nicht mehr reagieren und muss im schlimmsten Fall abweisen.
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Vielleicht war der Termin auch "Bumsvoll" und vorher noch ein zwischenfall (Spender umgekippt etc) dann ist es zwar ärgerlich aber die Stimmung wird nicht besser wenn der Ort sich weiter füllt und am Schluss vielleicht sogar das Material ausgeht...
Sachsen –
Sicher ärgerlich, aber auch wenn Konserven knapp sind hat ein Tag nur 24 Stunden und ein Blutspendetermin vielleicht sechs oder acht.
Wenn der Laden voll ist ist er voll.
Wenn beim ersten Anschein von Winter alle ihre Winteräder montiert haben wollen, dann kann es schon mal sein, daß die Werkstatt sagt: Tut mir leid heute nicht mehr.
Darum wechsele ich meine Räder selbst.
Was natürlich beim Blutspenden eher problematisch ist.
Bayern –
Guten Morgen zusammen, bin mit meiner Meinung bei Wolfgang.
Das Personal wird eingeteilt nach Terminvergabe. Sind wenig Leute angemeldet, steht nur wenig Personal zur Verfügung.
Ist jetzt doch seid einigen Jahren so, scheint aber irgendwie bei vielen Menschen immer noch nicht angekommen zu sein.
Frohe Weihnachten an alle!
Bayern –
Hallo Ulrich,
Das ist ärgerlich , und ich hätte auch einen dicken Hals.
Ich kenne so was bei uns nicht, ich habe 2 Spendeorte, in 2 verschiedene Landkreise..
Da wurde nur wenn viel los ist, auf die Wartezeit hingewiesen.
Letzte Woche war unerwartet viel los beim Spenden, ich brauchte dann auch eine Stunde länger. Das Team hat reagiert und für den nächsten Tag mehr Personal gebracht. So wurde die Wartezeit wieder reduziert.
Ich wollte nur sagen , daß es am Spenderteam und BRK- MA liegt,bei einer solcher Fehleinschätzung.
Hilft nur Beschwerde, weil anderswo geht es auch.
Terminplanung ist in Ordnung,
Letzte Woche waren die Termine alle belegt,aber wie bei Dir , aber wenn man Zeit hat, geht man.
Das kenne ich von mir auch.
Es gibt auch andere Spenderorte?
Viele Grüße und geruhsame Weihnachten
Nordrhein-Westfalen –
Im kommenden Jahr wird es genügend Blutspendetermine geben, zu denen du angemeldet hingehen kannst. Bei über 100 Spenden dürfte es doch wohl bekannt sein, dass kurz vor Weihnachten die Termine meistens überlaufen sind, weil sehr viele spontane Spender, die dann neuerdings auch nicht angemeldet sind, kommen. Diese zusätzlichen Spender sorgen für Chaos und eine gereizte Stimmung bei den Mitarbeiter des DRK und den Ehrenamtlichen Helfern. Alle wollen vor Weihnachten eben noch etwas Gutes tun. Ohne Anmeldung führt das eben zu Stress. Na klar ist man dann enttäuscht, wenn man abgewiesen wird. Das ist eine normale Reaktion darauf. Sacken lassen, und weitermachen!
Frohe Weihnachten an dieser Stelle an alle Spender des roten Saftes 🩸😏👍
Bayern –
Hallo Ulrich,
denke Du hast keinen Grund Dich zu beschweren wenn Du keinen festen
Blutspendetermin vorher vereinbart hast
passiert das gelegentlich. Das kann Dir doch beim Arzt
ohne Termin auch passieren. Mir ist das
noch nie passiert da ich zur Blutspende.
jedes Mal einen Termin vereinbare. Viel Glück beim nächsten Mal.
Niedersachsen –
Genau so ist es. Bei der momentanen Knappheit der Konserven ist das ein Unding!
Baden-Württemberg –
Hallo Ulrich, deine Verärgerung ist durchaus nachvollziehbar, und ich wäre wohl auch angesäuert gewesen.
Andererseits wissen wir nicht, wie die Situation bezüglich Spender und Anmeldung an diesem Tag tatsächlich war. Kann durchaus sein, dass alle theoretisch möglichen Termine durch angemeldete Spender belegt waren. Zusätzliche Spender hätten dann das Zeitkorsett komplett gesprengt und die anderen Spender mit Termin hätten warten müssen. Mir scheint, als ob tatsächlich die Spendebereitschaft rund um die Feiertage etwas größer ist als üblich. Zum einen ist es wirklich merkbar voller, zum anderen kann man derzeit bis zum Jahresende bei uns keine Termine mehr buchen.
Eigentlich eine Situation, die die Blutspendedienste sich wünschen, andererseits für motivierte Spontanspender wie dich ein Nachteil.