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Rolf M Niedersachsen

22Vollblut
BISHER GESPENDET
15.01.2026, 08:09 Uhr

Ich hatte einen Schlaganfall und darf deshalb nicht mehr spenden. Wäre es möglich z.B. auf die halbe Menge zu reduzieren? Habe gelesen, dass die Versorgung schon recht knapp ist.

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Elisabeth L
Bayern
15.01.2026, 16:41 Uhr

Erst mal alles Gute für Dich 🍀. Wenn Dir das Thema so am Herzen liegt, rühr einfach die Webetrommel in Deinem Bekanntenkreis und allgemein, um Leute aus den 97% der Nichtspender zu motivieren. Wenn Du allgemein Gutes tun möchtest, schau, wie Andrea-Esther angeregt, wo Du Dich engagieren kannst und möchtest.

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Andrea-Esther C
Bayern
15.01.2026, 13:01 Uhr

ähm ... nein, das geht nicht! Abgesehen davon, dass die Beutel mit einem Zusatzstoff beladen sind, der auf 1/2 Liter bemessen ist, dient die Sperre dem Spenderschutz. Du sollst überhaupt gar nicht mehr Blut spenden, dein Risiko ist dabei höher als das von gesunden Spendewilligen.
Wenn du dich engagieren willst: es gibt noch so vieles, was du tun kannst. Frag mal beim Ortsverband des DRK nach, ob du da ehrenamtlich was machen kannst. Oder überleg dir, was du für Fähigkeiten hast und wo du diese einbringen kannst. Mein Mann engagiert sich zum Beispiel seit etlichen Jahren in Repair-Cafés und bringt sich stundenweise ehrenamtlich im Senioren-Pflegeheim ein. Werkstunde mit interessierten Bewohnern, Hilfe bei Festen, ... Blut spenden darf er ja seit fast 11 Jahren nicht mehr.

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Martin S
Baden-Württemberg
15.01.2026, 08:58 Uhr

Rolf , es hat schon seinen Sinn, wenn man nach einem Schlaganfall dauerhaft von der Blutspende ausgeschlossen ist. Vor allem dient es dem Eigenschutz. Abgesehen davon wäre es unsinnig, weniger als 500 ml zu spenden. Die Spendenbeutel enthalten eine exakt auf 500 ml abgestimmte Menge an Gerinnungshemmern. Bei nur 250 ml wäre das Verhältnis falsch, was das Blut unbrauchbar machen kann.
Vollblut wird in rote Blutkörperchen, Plasma und Blutplättchen aufgetrennt. Für diesen Prozess ist eine Mindestmenge (meist ab 350 ml) nötig, damit die Zentrifugen und Filter korrekt arbeiten.Außerdem entspricht eine Standard-Blutkonserve für Patienten etwa 250–300 ml reinen Erythrozyten. Diese Menge wird genau aus einer 500-ml-Vollblutspende gewonnen

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