Mal wieder wollte ich seit 2022 voller Elan Blut spenden. Auch die häufigen Aufrufe im Radio, unzählige E-Mails und Anrufe des DRK mit der dringenden Bitte, Blut zu spenden, da es aktuell an Blutkonserven mangelt, haben mich motiviert.
Leider wurde ich heute in Troisdorf-Spich durch mehrere Vorfälle sehr enttäuscht, sodass ich mich entschieden habe, diesmal nicht zu spenden. Gegen 18:25 Uhr war ich an der Reihe, mich zu registrieren – das hat auch prima funktioniert. Ich wurde jedoch freundlich darauf hingewiesen, dass ich beim nächsten Mal am besten einen Termin vereinbaren sollte. Das habe ich bislang noch nie gebraucht.
Während ich gerade mit dem Spendefragebogen fertig war, nahm ich wahr, wie ein Sanitäter einen älteren Helfer bei der Anmeldung rügte, warum er Personen ohne Termin aufnimmt. Da stellt sich mir die Frage: Braucht man dringend Blut oder nicht? Und wenn man es sich mit den älteren Helfern verscherzt, die noch bereit sind, eine solche freiwillige Aufgabe zu übernehmen – wer soll diese Aufgaben dann künftig übernehmen? Oder plant das DRK demnächst, humanoide Roboter einzusetzen, um die älteren Helfer zu ersetzen?
Als ich auf das Arztgespräch wartete und kurz die lange Warteschlange beobachtete, entschied ich mich spontan, nicht zu spenden und die Halle zu verlassen. Es ist grundsätzlich sehr schön, wenn sich viele Menschen zum Spenden entscheiden. Aber das DRK muss sich auf einen solchen Andrang – insbesondere nach intensiven Medienaufrufen – auch entsprechend vorbereiten und den Spendern den Ablauf nicht unnötig erschweren.
Noch vor ein paar Jahren stand die komplette Halle zur Verfügung. Heute hatte ich den Eindruck, dass nur noch etwa ein Drittel genutzt wurde. Die Spender mussten im Flur warten, um an die Reihe zu kommen. Nach der Spende standen deutlich weniger Ruheliegen zur Verfügung als früher, sodass einige Spender auf Stühlen sitzen mussten.
Daher sage ich für mich: Nein, danke DRK – daran möchte ich so nicht mehr teilnehmen. Wenn ihr wollt, dass Menschen in Ruhe und gerne spenden, dann stellt auch gute Bedingungen zur Verfügung. Die Spender kommen meiner Meinung nach nicht wegen einer Tafel Schokolade oder einer Creme.
Heutzutage ist bereits vieles von morgens bis abends durch Termine geregelt. Wenn jemand spontan bereit ist zu spenden, wie ich es heute war, dann sollte dies auch ohne Termin möglich sein – und vor allem so, dass sich die Spender wohlfühlen und mit einem guten Gefühl nach Hause gehen. Eine Erfahrung wie heute braucht wirklich niemand.
Wenn ihr mehr Blut braucht und wollt, dann schafft bessere Rahmenbedingungen und verlasst euch nicht ausschließlich auf die Marketingmaschinerie.
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Bayern –
"Guido S
Nordrhein-Westfalen –
17.01.2026, 08:50 Uhr
Eine lebensrettende Blutspende mit einem Besuch im Restaurant zu vergleichen....... Nicht meine Welt. So viele Menschen kommen eh nicht auf einen gemeinsamen Nenner. Ich bin raus!"
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Deiner Meinung nach haben die Mitarbeiter im Sektor "Medizin und Pflege" also mehr Einsatz, Flexibilität und Spontanität zu haben? Gern auch mal zwei, drei Überstunden schieben, erst abends um 10 heimkommen und am nächsten Tag schon wieder um sechs aufstehen? Ich weiß ja nicht, was du so arbeitest, aber ich vermute, du weißt morgens bereits ungefähr, wie dein Tagespensum sein wird. Wenn man dir dann plötzlich und unerwartet noch Arbeit für zwei weitere Stunden auf den Tisch des Hauses legt, und das womöglich vier bis fünf mal jede Woche, würdest du da noch freundlich lächelnd "ja, gerne!" sagen? Auch Ärzte, Pfleger, Arzthelfer etc. haben ein Recht auf Freizeit, Feierabend, Regeneration. Ich finde, man darf auch den Mitarbeitern gegenüber den Respekt aufbringen, den man für sich selbst erwartet.
Nordrhein-Westfalen –
Zunächst möchte ich mich bei allen bedanken, die sich auf irgendeine Weise an der Diskussion beteiligt haben. Allerdings ist die eigentliche Botschaft meines ursprünglichen Beitrags offenbar nicht bei allen richtig angekommen.
Mir wurde Polemik unterstellt. Ein geschriebener Text kann jedoch deutlich leichter missverstanden werden als ein persönliches Gespräch. Ja, ich war am Donnerstag über den Ablauf enttäuscht und habe in meinem Beitrag Emotionen einfließen lassen – er war daher nicht zu 100 % sachlich.
Meine Enttäuschung entstand vor allem vor dem Hintergrund, dass vier Tage zuvor bei Radio Köln mehrfach dringend zum Blutspenden aufgerufen wurde. Es wurde berichtet, dass die Blutkonserven nahezu aufgebraucht seien und deutschlandweit nur noch maximal einen Tag reichen würden. Gefühlt wurde das Thema nahezu jede halbe Stunde aufgegriffen. Es kamen Experten, Blutspender und ehemalige Blutempfänger zu Wort – durchweg mit positiven Erfahrungen. Alles klang einfach, gut organisiert und niedrigschwellig. Besonders wurde auch an entschlossene Erstspender appelliert, vor allem an die jüngeren Generationen.
Jetzt stellt euch vor, ihr seid Erstspender, hört diese dramatischen Aufrufe im Radio, erlebt den geschilderten Notstand, sucht kurzfristig eine Möglichkeit zum Spenden, findet direkt um die Ecke eine mobile Station – und werdet dann vom tatsächlichen Ablauf enttäuscht. Genau an dieser Stelle gehen aus meiner Sicht potenzielle Spender verloren.
Bevor nun wieder eine Lawine aus flapsigen und teilweise unlogischen Kommentaren folgt: Bitte erinnert euch einmal an euer eigenes erstes Mal. Ich persönlich erinnere mich sehr gut daran – es herrschte eine lockere Atmosphäre, ich hatte während und nach der Spende ein gutes Gefühl, und alles passte. Genau so gewinnt man Menschen langfristig für das Thema Blutspende. Wie sollen insbesondere jüngere Generationen motiviert werden, wenn Ablauf und Umgebung nicht stimmig sind?
Meine Vorschläge sind aus meiner Sicht einfach und praktikabel. Wenn im Radio oder über Plakate verstärkt zum Blutspenden aufgerufen wird, sollte gleichzeitig klar kommuniziert werden, dass mobile Stationen nur begrenzte Kapazitäten haben und Termine erforderlich sein können. Zusätzliche Informationen speziell für Erstspender wären ebenfalls sinnvoll. In Troisdorf-Spich hätte es bereits geholfen, wenn an der Tür ab 17 Uhr ein Hinweis gehangen hätte, etwa:
„Unsere Kapazitäten für heute sind erreicht – bitte nur Spender mit Termin.“
Das hätte die Situation deutlich entspannt. Gerne können hier auch weitere sinnvolle Alternativen und Ideen eingebracht werden, die dem DRK für die Zukunft helfen könnten.
Die Abendtermine waren bereits am Wochenende vollständig vergeben. Genau aus diesem Grund habe ich mich – wie auch in den vergangenen Jahren – bewusst entschieden, ohne Termin zur Spende zu kommen.
Einige Punkte möchte ich außerdem klarstellen:
1. Von mir persönlich wurden keine Kommentare gelöscht. Diese Möglichkeit habe ich nicht.
2. Die Blutspende mit einem Restaurantbesuch zu vergleichen, halte ich für unangebracht – mir ist unklar, wie dieser Eindruck überhaupt entstehen konnte.
3. Mir ist bewusst, dass es auch im Ehrenamt Hierarchien gibt. Dennoch hätte die Rüge gegenüber dem älteren Helfer anders ablaufen können. Man hätte ihn beispielsweise kurz beiseite nehmen können (etwa in die Küche), statt dies vor anwesenden Spendern zu tun. Das Leben ist nicht immer harmonisch, aber die Einsatzbereitschaft der älteren Helfer sollte man keinesfalls unterschätzen.
4. Zum oft wiederholten Argument, ich sei angeblich nicht entschlossen gewesen zu spenden: Warum sollte ich mich sonst auf den Weg zur Blutspende machen? Als Zeitvertreib? Um so zu tun, als ob? Dieses Argument mag man jemandem vorhalten, der noch nie spenden war und stets Ausreden findet – nicht jedoch jemandem, der bewusst und motiviert kommt.
5. Es gab einige Kommentare aus Niedersachsen und Bayern. Es mag sein, dass dort alles reibungslos mit Terminen funktioniert. Aber stellt euch vor, an einem Spendentag im Harz oder im Allgäu kommen zusätzlich hundert Touristen spontan ohne Termin, weil medial verstärkt zum Spenden aufgerufen wurde. Genau solche Situationen müssen mitgedacht werden.
Mein persönliches Fazit ist daher, dass ich künftig nicht mehr an der mobilen Station in Troisdorf-Spich spenden werde. Stattdessen werde ich die Möglichkeit beim DRK-Blutspendedienst in Köln am Neumarkt nutzen.
Abschließend danke ich allen, die sachlich und konstruktiv kommentiert haben. Genau solcher Austausch hilft, Dinge weiterzudenken und zu verbessern
Sachsen-Anhalt –
Ich kenne sowas auch. Annahme, Fragebogen ausfüllen, die fertigen Spender essen. Alles in einen Raum gequetscht ..... bevor es zum Arzt rein geht, steht man in einer Schlange im Flur. Nach der Spende fühle ich mich genötigt, gleich aufzustehen. Denn es warten viele Spender auf den Platz.....Stühle gibt es keine mehr, um noch einige Minuten zu warten . Ich finde es schrecklich, gehe da auch nicht mehr hin zum Blutspenden. Es gibt in meiner Umgebung zum Glück noch andere Termine mit mehr Platz.
Nordrhein-Westfalen –
Eine lebensrettende Blutspende mit einem Besuch im Restaurant zu vergleichen....... Nicht meine Welt. So viele Menschen kommen eh nicht auf einen gemeinsamen Nenner. Ich bin raus!
Niedersachsen –
Zitat Guido A, NRW:
"[...] Aber der ältere Herr neben ihm meinte "wir schicken niemandem weg". Und genau dafür hat er meinen tiefsten Respekt! Meinen Termin habe ich wahrgenommen und durchgezogen."
Zitat-Ende
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Guido, bleibst du auch so gelassen und loyal, wenn dir einem Restaurant gesagt wird wenn du pünktlich erscheinst 'sorry, wir haben ihren Tisch gerade anderweitig vergeben, die waren halt früher da als sie' bzw. wenn dir das nicht gesagt wird, du aber an die Seite platziert wirst und lange warten musst trotz Reservierung?
Letztendlich werden auch Leute mit Reservierung langfristig alles hinnehmen und mit Füßen abstimmen, vielleicht auch für immer, wenn man merkt 'warum versuche ich mich eigentlich an die Regeln zu halten?'.
Es macht echt keinen Spaß zu einem Termin pünktlich zu erscheinen, und bereits im ersten oder zweiten Slot viel mehr Personen vor einem zu sehen, als eigentlich lt. Reservierungsliste anwesend sein können.
Nordrhein-Westfalen –
Aber das muss ja jeder mit sich selbst ausmachen. Also bitte nicht falsch verstehen!
Nordrhein-Westfalen –
Also eigentlich lese ich hier nur, kommentiere aber nicht. Aber ich war gestern auch in Spich spenden. Und auch vor mir war eine Dame ohne Termin, die der junge Mann vom DRK wieder wegschicken wollte. Aber der ältere Herr neben ihm meinte "wir schicken niemandem weg". Und genau dafür hat er meinen tiefsten Respekt! Meinen Termin habe ich wahrgenommen und durchgezogen. Und der junge Mann an der Anmeldung ist vielleicht noch nicht so lange dabei, kann und sollte sich aber meiner Meinung nach noch das ein oder andere von den älteren Kollegen abschauen. Abgesehen davon war aber alles gut. Die beiden Ärztinnen waren sehr nett, genau wie das ganze Team. Und ja, es ist schon alles sehr beengt gewesen. Aber auch das war kein Grund für mich nicht zu spenden. Wie soll ich jemanden erklären dessen Leben von einer Blutspende abhängig ist das ich nicht spenden wollte, weil ich mit der Gesamtsituation unzufrieden war?
Bayern –
Vor der Reservierung kam man unter 1 stunde 1.5 nicht raus.
Mit Termin zwischen 20 und 45min.
Spontan Spende möglich solange sich die Mehrheit einen Termin reserviert funktioniert das ganz gut.
Baden-Württemberg –
Ich war diese Woche spenden und habe meinen Termin 8 Minuten davor in der App gebucht. Das Schöne ist ja, dass das System nicht vorab geschlossen wird, sondern Zu- und Absagen bis zu den einzelnen Uhrzeiten möglich und sichtbar sind.
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Wenn ich an Spendentermine vor Corona zurückdenke, wo man ohne die Terminreservierung mal locker eine Stunde vor dem Arzt gewartet hat...
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Allerdings sollte wohl besser kommuniziert werden, dass eine Terminreservierung weiterhin sehr empfohlen wird, und dass diese auch sehr kurzfristig möglich ist.
Niedersachsen –
Tatsächlich sehe ich es auch so, dass es nach email-Aufrufen zu Spenden kontraproduktiv ist, auf Terminreservierung zu bestehen. Ich war am 14.01. auch aufgrund der Email Spenden. Ich pendle und bin froh wenn ich es bis vor 20 Uhr schaffe. Ich mache daher nie Termine. Bei uns darf man das auch und sie freuen sich. Ich hoffe das bleibt auch so.
Baden-Württemberg –
@Norbert:
Eine Meinung zu haben ist das eine. Leider wird heute Meinungsfreiheit verwechselt mit dem Recht auf unsachliche und polemische Kritik.
Fakt ist (ich erspare mir die Einzelzitate); der TE vermischt Elemente eines Berichts über eigene Erfahrungen eines Blutspendetermins mit direkter kritischer Ansprache an das DRK bezüglich einer Fehlorganisation und leitet daraus Forderungen ab. Die Basis dafür liegt in einem von ihm selbst gewählten Verhalten (nämlich, keinen Termin zu reservieren und "spontan" zu spenden).
Dass ihm jetzt die Unangemessenheit seiner Kritik vor Augen gehalten wird, ist der Gemeinschaft der Blutspender nicht vorzuwerfen. Die Ursache für das angebliche Fehlverhalten des DRK ist ganz überwiegend dem Entschluss des TE zuzuschreiben, sich den Abläufen des Blutspendetermins nicht einzufügen.
Hessen –
@ Norbert B (42🩸NRW)
Warum eben schnell den eigenen ersten Beitrag hier im Forum (Keine Blutspende möglich, da BPA vergessen) schnell wieder gelöscht? 🤬 Waren die beiden Kommentare nicht genehm?
Nordrhein-Westfalen –
Wieso putzt ihr den Mann so herunter? Das ist seine Meinung!
Niedersachsen –
Zitat Paul Norbert S, NRW:
"Mal wieder wollte ich seit 2022 voller Elan Blut spenden. [...] Ich wurde jedoch freundlich darauf hingewiesen, dass ich beim nächsten Mal am besten einen Termin vereinbaren sollte. Das habe ich bislang noch nie gebraucht. [...]"
Zitat-Ende
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Nun, in 3-4 Jahren hat sich einfach viel getan, und eigentlich galt auch 2022 in NRW (unter Coronabedingungen) bereits eine Pflicht zur Terminreservierung. Wenn man dich also nun freundlich darauf hingewiesen hat dies zukünftig zu beachten und dich deswegen nicht abwies (wie andere, was man im Forum immer wieder lesen kann), ist doch alles in Ordnung.
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Zitat Paul Norbert S, NRW:
"[...] Während ich gerade mit dem Spendefragebogen fertig war, nahm ich wahr, wie ein Sanitäter einen älteren Helfer bei der Anmeldung rügte, warum er Personen ohne Termin aufnimmt. Da stellt sich mir die Frage: Braucht man dringend Blut oder nicht? Und wenn man es sich mit den älteren Helfern verscherzt, die noch bereit sind, eine solche freiwillige Aufgabe zu übernehmen – wer soll diese Aufgaben dann künftig übernehmen? Oder plant das DRK demnächst, humanoide Roboter einzusetzen, um die älteren Helfer zu ersetzen?[...]"
Zitat-Ende
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Auch beim Blutspenden findet nicht alles auf einer flachen Hierarchie statt. Darf ein Vorgesetzter deswegen nun niemanden mehr rügen?
Bis wann ging der Termin in Troisdorf? Bestimmt nicht bis Mitternacht. Wenn um 18.30 Uhr absehbar ist, dass in der verbleibenden Zeit man gerade die bereits angenommenen Spender und die noch offenen zu erwartenen Termine abgearbeitet werden können, dann muss man einen Cut machen und Personen ohne Reservierung abweisen. Macht ein Wirt eines Restaurants schweren Herzens nicht anders, wenn er voll ist oder es kurz vor Ende ist. Oder der Kinobetreiber. Wenn voll, dann voll.
"Roboter" kommen inzwischen in vielen Branchen zum Einsatz. Waren es früher noch die Arbeitsplätze, die man so günstig ersetzen wollte, muss man heute leider oft so die Menschen teils sinnvoll ersetzen. Heute kauft fast jeder Fahrkarten am Automaten oder online und nicht mehr am Schalter, ein Check-In findet auch immer häufiger nicht mehr beim Mitarbeiter statt und so kann ich mir durchaus auch vorstellen, dass man sich langfristig zukünftig selbstständig beim Blutspenden an einem Terminal anmelden muss.
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Zitat Paul Norbert S, NRW:
"[...]entschied ich mich spontan, nicht zu spenden und die Halle zu verlassen.[...]"
Zitat-Ende
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Letztlich wird man immer einen Grund finden, warum man nicht spenden möchte. Das ist deine Entscheidung, die dir natürlich vorbehalten ist.
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Zitat Paul Norbert S, NRW:
"[...] Noch vor ein paar Jahren stand die komplette Halle zur Verfügung. Heute hatte ich den Eindruck, dass nur noch etwa ein Drittel genutzt wurde.[...] Nach der Spende standen deutlich weniger Ruheliegen zur Verfügung als früher, sodass einige Spender auf Stühlen sitzen mussten. [...]"
Zitat-Ende
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Nunja, Material muss auf- und abgebaut werden und letztlich auch bedient werden. Wenn weniger Personal dafür zur Verfügung steht wie früher muss man eben reduzieren.
Die Kapazität regelt man ja auch über die Terminplätze. Damit wären wir dann wieder bei den Reservierungen und deren Wichtigkeit angekommen.
Übrigens, auch der Imbiss muss vorher kalkuliert werden, was natürlich viel einfacher ist, wenn nur Personen mit Termin spenden. Ansonsten wird am Ende viel zu viel entsorgt werden müssen oder es gibt Beschwerden, weil gerade am Ende Spender nichts mehr bekommen, weil alle.
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Zitat Paul Norbert S, NRW:
"[...] Daher sage ich für mich: Nein, danke DRK – daran möchte ich so nicht mehr teilnehmen. [...]"
Zitat-Ende
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Ich wiederhole mich gerne, letztendlich wird man immer einen Grund finden, warum man nicht spenden möchte. Das ist deine Entscheidung, die dir natürlich vorbehalten ist.
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Zitat Paul Norbert S, NRW:
"[...] Heutzutage ist bereits vieles von morgens bis abends durch Termine geregelt. Wenn jemand spontan bereit ist zu spenden, wie ich es heute war, dann sollte dies auch ohne Termin möglich sein [...]"
Zitat-Ende
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Freie Termine lassen sich übrigens oft noch sehr kurzfristig reservieren. Bei meinen letzten Terminen klappte dies im Vorslot zum Termin, also 15-30 Minuten vorher. Noch spontaner geht wohl niemand spenden, zumal man sich ja auch in gewisser Weise persönlich verbreiten sollte.
Baden-Württemberg –
@Martin K:
Das mit 60min. mit Terminvergabe ist aber lang.
Ich habe seit es die Terminvergabe gibt nie länger als 35 - 40min. gebraucht wobei es oft auch nur 25 - 30min. waren.
Wobei hier normalerweise 4-5 Personen bei der Abnahme tätig sind.
Hessen –
@Paul Norbert: 100% Zustimmung
Nordrhein-Westfalen –
Morgen, spontan geht es wenn nicht alle Plätze Vogelbucht sind, wenn man z b mit 100 rechnet und 115 kommen ist schön aber die geplante Zeit reicht dann nicht
Baden-Württemberg –
Lieber Paul, es ist wie beim Arzt: Wenn man ohne Termin kommt, muss man mit Wartezeit rechnen. Die neue Terminregel ist in der Tat etwas schwierig. Einerseits helfen Termine, die Wartezeit zu verkürzen und den Aufwand zu planen. Andererseits können viele Menschen nur kurzfristig spenden, und man möchte auch, dass möglichst viele spenden. Ich finde, man sollte an der Terminvergabe festhalten und eine begrenzte Anzahl von Personen ohne Termin zulassen, die unbelegte Termine übernehmen können und gegebenenfalls warten müssen.
Hessen –
Sehr gut, dass (fast) alle Blutspender die Terminreservierung nutzen und das Team vor Ort dies auch umsetzt.
Niedersachsen –
Lieber Paul,
auch ich war am 13.01. zum Blutspenden und ja, es war sehr viel los und wir mussten alle lange anstehen um beim Arzt vorzusprechen.
Nun bin ich so wie alle anderen nach Feierabend dort gewesen.
Im Gegensatz zu dir habe ich mich jedoch sehr gefreut, dass so viele Leute zum Blutspenden vor Ort waren und hab es bis zum Schluss durchgezogen.
Kann ja schließlich nicht jeder sofort an der Reihe sein.
Bayern –
Lieber Paul Norbert, wie sollen sich denn die Verantwortlichen auf Andrang vorbereiten, wenn die wenigsten einen Termin vereinbaren? Die Termine sind ja dazu gedacht, um den Andrang einschätzen zu können
Natürlich wird nur weniger Raum genutzt, wenn wenige Termine gebucht sind.
Wie lange wird es wohl noch dauern, bis das auch die letzten verstanden haben.
Gehst du auch zum Arzt ohne Termin und beschwerst dich dann, daß du nicht drankommst?
Bayern –
Hallo Paul Norbert die Termin Reservierung ist beim BRK seit langem positiver Bestandteil der Blutspendedienste und wird positiv angenommen. Jeder will doch auch nicht ewig warten bis er an der Reihe ist.
Nordrhein-Westfalen –
Beschwert sich wegen Andrang, Warteschlange und dass nicht alle gleichzeitig dran kommen, aber will keinen Termin machen, der genau das verhindern würde... manche kann man echt nicht verstehen. Wer so an der Vergangenheit festhält muss eben am längsten warten.
Bayern –
ähm ... es wird um Terminvereinbarung gebeten - und das nicht erst seit gestern. Die Anzahl der Mitarbeiter, das benötigte Material etc. wird danach kalkuliert, wie viele Anmeldungen es gibt. Wenn nun immer wieder Personen ohne Termin eingelassen werden, reicht es am Ende nicht mehr für alle, und sogar Personen mit Termin, die sich extra drauf vorbereitet haben, müssen abgewiesen werden.
Abgesehen davon haben sowohl Ehrenamtliche als auch berufsmäßige Mitarbeiter irgendwann mal ein Recht auf Feierabend. Bedenke: die Aktion ist noch lange nicht vorbei, wenn der letzte Spender die Halle verlassen hat. Es muss alles desinfiziert / gereinigt werden, ggf. muss auch die Küche einer Reinigung unterzogen werden. Die diversen Utensilien wie Liegen, Trennwände etc. p.p. müssen zurück zur Zentrale gebracht werden, da alles am nächsten Tag wieder irgendwo gebraucht wird. Und das Blut muss noch der Be- und Verarbeitung zugeführt werden.
Das alles hat nichts mit "braucht man nun mein Blut oder nicht?" und dergleichen Befindlichkeiten zu tun. Wenn du nun enttäuscht, beleidigt oder so bist, liegt es nicht an der Organisation des Teams sondern daran, dass du die Bitte um Terminvereinbarung offenbar ignoriert hast.
Baden-Württemberg –
Bist doch teilweise selbst Schuld... mit Termin wäre ein Platz für Dich gewesen und wie der Vorredner schrieb... Termine sind dafür da um DEIN ERLEBTES zu verhindern. Bei uns ist seit Corona Terminpflicht und mit ganz wenigen Ausnahmen läufts. Früher waren um die Feierabendzeit 2-3 h garnix.
Niedersachsen –
Wenn das Entnahmeteam dem Ehrenamt klar kommuniziert, das Spender mit Termin denen ohne vorzuziehen sind oder gar NUR mit Termin gespendet werden kann, dann muss das Ehrenamt sich daran halten.
Die Terminreservierungen machen nur Sinn, wenn möglichst viele daran teilnehmen.
Nur so kann man planen und den Andrang entzerren.
Wenn 100 Leute direkt bei Terminbeginn da stehen und alle als erstes ran wollen.. geht es nicht.
Die Termine sollen den Andrang entzerren und entspannen… und der Nebeneffekt, es ist planbarer für alle Beteiligten.
Es gibt BSD Gebiete da ist eine Spende NUR MIT Termin möglich und das läuft dort ganz wunderbar…
Wer am ewig gestrigen festhält… blockiert oft die Weiterentwicklung und die Optimierung von Abläufen.