Aktueller Beitrag

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Catherina L Niedersachsen

12Vollblut
BISHER GESPENDET
19.01.2026, 19:01 Uhr

Schade! Viel Spendenbereitschaft heute in Emden in JAG. Aber…. Zu wenig Beutel, zu wenig Personal. Mind. 40 Personen mussten nach Hause geschickt werden.

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Nicole D
Niedersachsen
20.01.2026, 17:00 Uhr

Moin, ich denke die Planung von Spendeterminen ist sehr komplex.
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Natürlich klingt es erstmal unangemesen, wenn Spender in Zeiten von Blutkonservenmangel heim geschickt werden, besonders wenn zuvor noch die Werbetrommel getrommelt wird.
Gleichzeitig sollte man aber auch bedenken, dass das DRK Interesse an konstanten Zahlen (Blutspenden) und somit Vorräte hat. Was nützt es, wenn nun alle diese Woche gehen und danach 8-12 Wochen ausfallen, weil sie aufgrund Mindestabständen nicht mehr spenden dürfen? Thrombozytenkonzentrate sind nur wenige Tage haltbar, die kann man sich nicht beiseite legen wie Plasma. Ich denke die mit den Terminen vorgegebene Kapazität hat auch für eine derartige Steuerung einen Sinn. Jedem steht es frei sich einen Termin, zu reservieren, auch kurzfristig, und selbst beim BSD NSTOB ist es ja nun anscheinend entsprechend angekommen. Für Reservierungen gibt es verschiedene Wege. Wenn ein Tag ausgebucht ist, dann eben nicht heute sondern nächste oder übernächste Woche, da wird es auch weiterhin Bedarf geben.
Obendrein kann ein Arzt nur X Personen in einer Zeit y sprechen. Klar kann man nun schreien "dann müssen mehr Ärzte die Termine betreuen", aber wie das so ist mit dem Personal heutzutage, man kann es sich nicht backen. Weder Ärzte, Mitarbeiter noch ehrenamtliche die nötig sind um Termine zu betreuen. Auch ohne sie funktioniert eine Spendetermin nicht.
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Apropos backen, da wäre ja auch noch der Imbiss für jeden Spender nach einer Spende, wie soll das mit den Vorräten funktionieren? Wenn es zu wenig ist wird genörgelt, dass man nichts mehr abbekommen hat. Frisch und qualitativ hochwertig soll es gleichzeitig auch noch sein, bitte keine Bockwurst im Toast - letzteres ist aber Ware wo man auch einfach mal problemlos etwas mehr von vorhalten kann im Gegensatz zu frischen, belegten Brötchen oder aufwendigen Speisen; die Überschüsse müssen dann am Schichtende entsorgt werden, wenn man zu großzügig vorgehalten hat.
Wer von Euch veranstaltet eine Party, ohne in der Einladung um Rückmeldung zu bitten? Auch Ihr wollt da vorher wissen, wie viele Personen eurer Freunde, Bekannten und Familie zusagen damit ihr entsprechend planen und ggf. einkaufen könnt oder beim Caterer eurer Wahl buchen.
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Ich denke das sind auch wesentliche Punkte und Kleinigkeiten, die man nie vergessen sollte wenn man kritisiert, dass man oder andere bei einem Spendetermin abgewiesen wurde.

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Siegfried P
Niedersachsen
20.01.2026, 14:31 Uhr

Das Potentielle Blutspender wieder weggeschickt werden, wenn der Ansturm unerwartet hoch ist und die Mitarbeiter sehen, das sie nicht alle Blutspenden in der vorgesehenen Zeit abarbeiten können verstehe ich. Wenn das Argument aber ist, das es zu wenig Blutbeutel gibt, halte ich das für ein organisatorisches Versagen. Es sollte immer mindestens soviel Material mitgenommen werden, das es für den vorgesehenen Zeitraum ausreicht.

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Andrea-Esther C
Bayern
20.01.2026, 13:33 Uhr

Um das mal klar zu stellen - ich habe nichts gegen Krititk, zumindest sofern sie fundiert, konstruktiv und nicht persönlich angreifend formuliert wird. Die Mitarbeiter dagegen "scharf!" (!) zu kritisieren, finde ich allerdings unangemessen. Um jemanden derart zu bewerten, sollte man erst mal ein paar Meilen in dessen Schuhen gegangen sein.

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Besart Leonard H
Niedersachsen
20.01.2026, 11:56 Uhr

Antwort an Peter A. B

Ich halte es für wichtig, hier sauber zu bleiben: Wenn jemand eine Kritik als „unangemessen“ bezeichnet und diese Einschätzung explizit mit fehlender Erfahrung begründet – und Erfahrung wiederum implizit an die Anzahl der Blutspenden geknüpft wird –, dann ist das sehr wohl eine Abwertung der Argumente über die Person. Nicht juristisch im Sinne von „Meinungsfreiheit entzogen“, aber inhaltlich. Darauf hinzuweisen ist keine Polemik, sondern eine Klarstellung.

Und genau da liegt mein Einwand: Erfahrung lässt sich nicht seriös an der Zahl der geleisteten Blutspenden festmachen. Das ist eine extrem grobe und letztlich ungeeignete Messgröße. Jemand kann 30-mal gespendet haben und trotzdem keinerlei Einblick in Organisation, Personalplanung oder strukturelle Zwänge besitzen. Umgekehrt kann jemand mit medizinischem, organisatorischem oder ehrenamtlichem Hintergrund sehr wohl fundierte Kritik äußern, auch wenn er selbst nur selten oder gar nicht spenden konnte – aus Gründen, die man von außen schlicht nicht kennt.

Auch der Verweis auf „statistisch belegte jüngere Menschen“ überzeugt mich in diesem Zusammenhang nicht. Pauschale Zuschreibungen ersetzen keine Auseinandersetzung mit dem konkreten Argument. Komplexität ist kein exklusives Erkenntnisgut, das sich automatisch mit dem Alter oder der Anzahl an Teilnahmen erschließt, und Kritik ist nicht per se naiv, nur weil sie von außen kommt.

Natürlich ist es richtig, dass Systeme wie der Blutspendedienst komplex sind und dass gut gemeinte Änderungen unbeabsichtigte Folgen haben können. Genau deshalb sollte man Kritik prüfen – nicht anhand der Biografie des Kritikers, sondern anhand der Sache selbst. Ob eine Anmerkung berechtigt ist, entscheidet sich nicht daran, wer sie äußert, sondern was sie aussagt.

Kurz gesagt: Man kann Kritik für falsch, verkürzt oder unpraktikabel halten – völlig legitim. Aber sie als „unangemessen“ zu etikettieren, weil man der Person pauschal Erfahrung abspricht, führt die Diskussion weg von der Sache und hin zu persönlichen Zuschreibungen. Das hilft am Ende niemandem.

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Peter A. B
Baden-Württemberg
20.01.2026, 11:44 Uhr

@ Besart:
"Eine Meinung zu Organisation, Kommunikation oder Zugänglichkeit darf jeder äußern. Meinungsfreiheit ist keine Belohnung für Verdienste. Niemand ist „mehr wert“ oder moralisch überlegen, nur weil er häufiger gespendet hat. Blutspenden ist wichtig, ja – aber es ist kein Wettbewerb und kein Argument, um andere Stimmen abzuwerten."

Niemand hat dir die Meinungsfreiheit streitig gemacht und Andrea-Esther hat deine Meinung weder abgewertet noch behauptet, du dürftest dich nicht kritisch äußern. Du argumentierst gegen etwas, was nie stattgefunden hat. Das nennt man in der Rhetorik: POLEMIK.
Sie sprach stattdessen von "unangemessen", und das ist ein sachlich begründetes Argument, denn dir fehlt scheinbar die Erfahrung. Viele Menschen (in der Sozialforschung statistisch belegbar: oftmals jüngere - ich schließe mich da durchaus ein) haben in der ersten Außensicht eines Prozesses oder einer Institution sehr klare Vorstellungen davon, wie eine Sache zu laufen hat und äußern sich sehr kritsch gegenüber den bestehenden Strukturen. Mit zunehmender Kenntnis in die Komplexität der Abläufe und der Zusammenhänge dämmert ihnen, dass es wohl doch nicht so einfach ist, irgendetwas zu ändern, ohne gleich das Ganze in Schieflage zu bringen.
Das nennt man ERFAHRUNG bzw. SACHKENNTNIS.
Die Unangemessenheit und Unsachlichkeit deiner sog. Kritik zeigst du auch dadurch eindrucksvoll, dass dir jede Erfahrung im Hintergrund des Blutspendewesens sowie deren Mitarbeiter/innen fehlt.

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Gerhard Georg W
Bayern
20.01.2026, 10:04 Uhr

Hallo Catherina,

ich hoffe Dein Feedback ist eine Aufmunterung für diejenigen Blutspender die sich immer noch schwer tun mit einer Terminreservierung.

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Heino M
Niedersachsen
20.01.2026, 09:43 Uhr

Terminreservierung ist keine Garantie dass man spenden kann. Ich wurde auch mal wegen zu wenig Blutbeutel weggeschickt - trotz Termin.

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Besart Leonard H
Niedersachsen
20.01.2026, 08:56 Uhr

Antwort an Andrea-Esther C

Da sind wir uns in einem Punkt völlig einig: Dort arbeiten Menschen. Menschen mit begrenzten Kapazitäten, mit Arbeitszeiten, Familien, Verpflichtungen und einem berechtigten Anspruch auf Feierabend und Erholung. Gerade weil immer weniger Ehrenamtliche da sind, ist ein respektvoller Umgang absolut notwendig – sowohl von Spendern als auch von der Organisation selbst. Das stelle ich überhaupt nicht infrage.

Was ich allerdings problematisch finde, ist, Kritik an Abläufen mit mangelndem Respekt gegenüber den Mitarbeitenden gleichzusetzen – oder sie an die Anzahl der geleisteten Blutspenden zu knüpfen. Es ist aus meiner Sicht unangebracht zu sagen: „Du hast erst einmal gespendet, also darfst du dich nicht kritisch äußern.“ Du kennst meinen Hintergrund nicht. Es kann gut sein, dass jemand zehnmal oder öfter spenden wollte und aus gesundheitlichen Gründen jedes Mal abgelehnt wurde. Macht das seine Perspektive weniger wert? Ich finde nicht.

Und selbst wenn jemand tatsächlich nur einmal oder noch gar nicht gespendet hat: Eine Meinung zu Organisation, Kommunikation oder Zugänglichkeit darf jeder äußern. Meinungsfreiheit ist keine Belohnung für Verdienste. Niemand ist „mehr wert“ oder moralisch überlegen, nur weil er häufiger gespendet hat. Blutspenden ist wichtig, ja – aber es ist kein Wettbewerb und kein Argument, um andere Stimmen abzuwerten.

Kritik an Strukturen oder Abläufen richtet sich nicht automatisch gegen die Mitarbeitenden vor Ort. Im Gegenteil: Oft kommt sie genau daher, weil man möchte, dass diese Menschen entlastet werden und das System besser funktioniert. Wenn wir jede Kritik sofort abblocken, weil sie unbequem ist oder von der „falschen Person“ kommt, hilft das weder den Ehrenamtlichen noch dem Blutspendedienst langfristig.

Respekt gegenüber den Mitarbeitenden und das Recht auf eine eigene Meinung schließen sich nicht aus – sie gehören zusammen

Roswitha I
Bayern
20.01.2026, 06:17 Uhr

Das ist echt schade. Leider kennen wir die Organisation und Logistik hinter so einem Spendetermin nicht. Sehr wichtig ist es, dass alle Spender einen Termin reservieren - dann ist bestimmt genug Material vorhanden.

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Andrea-Esther C
Bayern
20.01.2026, 02:22 Uhr

"Besart Leonard H
Niedersachsen –
19.01.2026, 22:50 Uhr
Antwort an Andrea-Esther C

Ich verstehe deinen Punkt, wirklich. Planung ist wichtig, und natürlich erleichtern feste Termine die Organisation. Aber genau da liegt aus meiner Sicht der Knackpunkt: Blutspenden sind eben kein Theaterbesuch und keine Geburtstagsfeier, sondern Teil der kritischen Gesundheitsversorgung."
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Stimmt. Aber man sollte trotzdem mal daran denken, dass da Menschen arbeiten. Menschen, die auch nur begrenzte Kapazitäten haben. Auch für Menschen in medizinischen Bereichen hat der Tag nur 24 Stunden. Auch für sie gilt die 40-Stunden-Woche. Auch sie haben Familie und Freunde und ein Recht auf Feierabend und Work-Life-Balance. Und man kann nur die Mitarbeiter einsetzen, die man auch hat. Leider sind inzwischen im Durchschnitt deutlich weniger Ehrenamtliche am Start als noch vor fünf Jahren. Und mit den paar Leuten, die noch da sind, sollte man respektvoll umgehen, denn wenn die auch noch das Handtuch werfen, dann ... nun ja, dann läuft noch weniger.
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Und ich finde es unangebracht, wenn jemand, der gerade einmal Blut gespendet hat, der Meinung ist, die Mitarbeiter und die Organisation des Blutspendedienstes wären "scharf zu kritisieren".

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Besart Leonard H
Niedersachsen
19.01.2026, 22:50 Uhr

Antwort an Andrea-Esther C

Ich verstehe deinen Punkt, wirklich. Planung ist wichtig, und natürlich erleichtern feste Termine die Organisation. Aber genau da liegt aus meiner Sicht der Knackpunkt: Blutspenden sind eben kein Theaterbesuch und keine Geburtstagsfeier, sondern Teil der kritischen Gesundheitsversorgung.

Der Vergleich hinkt ein Stück weit, weil Blutspenden immer auch von sehr persönlichen und teils kurzfristigen Faktoren abhängen: Gesundheit am Tag selbst, Kreislauf, Schlaf, Medikamente, Stress, Arbeit, Familie. Viele Menschen würden gern spenden, wissen aber erst sehr kurzfristig, ob es tatsächlich geht. Wenn man diese Leute mit einem starren „nur mit Termin“-System ausschließt oder abschreckt, verliert man potenzielle Spender – und genau das sehen wir ja seit Jahren.

Außerdem: Das Rote Kreuz weiß sehr genau, dass es Schwankungen gibt. Genau dafür gibt es Erfahrungswerte, Statistiken und Puffer. Kein Krankenhaus plant mit exakt null Reserve, weil „sich ja alle angemeldet haben“. In allen systemrelevanten Bereichen wird mit Unsicherheiten gearbeitet – das gehört zur Realität dieses Berufs.

Und was die „jüngeren Generationen“ angeht: Gerade dort sehe ich eher das Gegenteil. Viele sind durchaus bereit zu helfen, aber erwarten transparente, niederschwellige Angebote. Wer erst einen Termin buchen, bestätigen, umbuchen und rechtfertigen muss, entscheidet sich im Zweifel dagegen – nicht aus Bequemlichkeit, sondern weil der Alltag ohnehin voll ist.

Kurz gesagt: Planung ja, aber mit Augenmaß. Blutspenden lebt von Verlässlichkeit und von Zugänglichkeit. Wenn wir anfangen, potenzielle Spender mit Vorwürfen zu überziehen, weil sie nicht perfekt ins System passen, sägen wir am Ast, auf dem wir alle sitzen.

Frank E
Hessen
19.01.2026, 21:04 Uhr

"zu wenig Personal"
Tipp: Sich selbst vor Ort ehrenamtlich engagieren 👏

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Peter A. B
Baden-Württemberg
19.01.2026, 20:10 Uhr

Sehr starker und leidenschaftlicher Beitrag von Andrea-Esther. Vielen Dank!

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Martina Brigitte W
Bayern
19.01.2026, 19:39 Uhr

Einmal hatte ich einen Terreserviert und 15 bis 20 Spender vor mir viele ohne Termin.
Beim nächsten mal gleiche Uhrzeit gleicher Ort fast kein Spender da.
Eine Planung ist nur möglich wenn sich die Spender Termine Reservieren.

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Andrea-Esther C
Bayern
19.01.2026, 19:37 Uhr

"Besart Leonard H
Niedersachsen –
19.01.2026, 19:25 Uhr
Ganz ehrlich damit hätte man rechnen müssen und dementsprechend einplanen. War doch zu erwarten, dass eine Menge Menschen daran interessiert sein werden Blut zu spenden. 50 Minuten Anfahrt damit man wieder nach Hause geschickt wird. Bei den anderen Schulen hat es doch auch geklappt. Ich habe die Orga scharf zu kritisieren und hoffe, dass dieses Mal eine Lehre gewesen ist."
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Ganz ehrlich, damit hätte man rechnen müssen und entsprechend planen. Wer interessiert daran ist, Blut zu spenden und den Termin auch irgendwo im Internet oder in der Zeitung findet, der hat sicherlich auch gelesen, dass eine Terminreservierung notwendig ist. Gehst du auch ins Theater ohne eine Karte zu kaufen, fährst du in Urlaub ohne ein Hotelzimmer zu reservieren? Wie, bitte, sollen die Mitarbeiter planen, wenn die Leute ganz nach Lust und Laune kommen oder auch nicht? "Ui, die Sonne scheint, da gehen die Leut wohl eher ins Freibad als zu spenden!" "Oh, es regnet, da nehmen wir mal 50 Sets extra "auf Verdacht" mit, da kommen sicher mehr!" oder wie stellst du dir das vor?
Du hast Geburtstag, verschickst Einladungen mit der Bitte "sag Bescheid, ob du kommst oder nicht!", kaufst entsprechend Getränke und bereitest Essen für 20 vor, und dann kommen nicht nur die 20 die zugesagt haben sondern noch zwei Dutzend mehr, die bei dem schlechten Wetter doch lieber nicht an den Strand gehen, aber "da war doch was bei Besart"? Oder andersherum: es haben 20 zugesagt von 50, die du eingeladen hast - du denkst dir aber "Och, die werden schon alle kommen!" und kaufst für 50 ein, aber dann kommen tatsächlich nur die 20 angemeldeten Gäste ... Ich vermute, du würdest da auch ganz leicht ins Schleudern kommen.
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Echt jetzt. Gerade die jüngeren Generationen planen alles und jedes, man muss sogar einen Termin zum Telefonieren mit den jungen Leuten der GenZ vereinbaren damit sie überhaupt mal zu sprechen sind, das ganze Leben wird durchgetaktet, aber wenn's um die Mitarbeiter vom Roten Kreuz, im Krankenhaus, im Pflegeheim oder so geht, wird Flexibilität und Spontanität erwartet? Da fehlt mir irgendwie das Verständnis.

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Menno M
Niedersachsen
19.01.2026, 19:36 Uhr

Hallo. Ich stimme vollkommen überein, dass Kritiken sachdienlich sein müssen. Leider war es nicht das erste Mal, daß ich beim JAG unverichteter Dinge nach Hause gehen musste. Ich nehme mir für die Blutspendetermine i. d. R. sogar eher frei. Daher möchte meine Kritik als Aufforderung verstanden wissen, sich personell gut aufzustellen. Ich erwarte als Spender kein Dankeschön - Blutspende ist eine Selbstverständlichkeit - dann vor die Tür gesetzt zu werden, zeigt mangelnde Wertschätzung.

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Waltraud Angelika W
Bayern
19.01.2026, 19:36 Uhr

Ich bin ganz bei Andrea-Esther, wie viele Jahre wird es wohl noch dauern, bis es auch der letzte verstanden hat, wozu die Termine gedacht sind?????

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Andrea-Esther C
Bayern
19.01.2026, 19:26 Uhr

Du hast sicherlich einen Termin vereinbart, genau wie alle anderen auch ...?
Die Sache ist die: es wird ein Termin anberaumt. Dann wird geschaut, wie viele Anmeldungen es dafür gibt. Danach wird Personal und Material kalkuliert. Wenn es, sagen wir mal, 100 Anmeldungen gibt, werden entsprechend 110 Kits eingepackt und die entsprechende Zahl Mitarbeiter sind vor Ort. Wenn dann aber statt der geplanten 100 Spender 150 vor der Tür stehen, dann ... bleibt nicht viel anderes übrig als diejenigen, für die kein Material vorrätig ist, heimzuschicken.
Vielleicht sollte man sich nicht beschweren sondern dies als Anregung verstehen, die Aufforderung zur Terminreservierung auch mal ernst zu nehmen?

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Besart Leonard H
Niedersachsen
19.01.2026, 19:25 Uhr

Ganz ehrlich damit hätte man rechnen müssen und dementsprechend einplanen. War doch zu erwarten, dass eine Menge Menschen daran interessiert sein werden Blut zu spenden. 50 Minuten Anfahrt damit man wieder nach Hause geschickt wird. Bei den anderen Schulen hat es doch auch geklappt. Ich habe die Orga scharf zu kritisieren und hoffe, dass dieses Mal eine Lehre gewesen ist.

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Peter A. B
Baden-Württemberg
19.01.2026, 19:10 Uhr

Hallo Catherina,
genau DAZU habe ich vor kurzem etwas geschrieben.
Bitte denk noch einmal drüber nach, was du da in deinem allerersten Forums-Beitrag zum Besten gibst.
https://www.spenderservice.net/forum/22558
Ja, es ist gut, dass es eine hohe Spendenbereitschaft gibt. Aber es gibt eben begrenzte Zeiten, begrenzte Örtlichkeiten, begrenzte Materialien, begrenztes Personal. So ein Termin muss über Monate voraus geplant werden. Nur mit Zauberei kann eine solide Planung außer Kraft gesetzt werden, wenn gleichzeitig alle Beteiligten zufrieden sein sollen. Aber meines Wissens ist Zauberei nicht im Leistungskatalog des DRK.

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