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Thema:
Erste Spende
Grüße zusammen,
ich hatte letztes Jahr meine erste Spende und gehe jetzt im Februar wieder...leider hat sich bissl eine Sorge bei mir eingeschlichen, weil es mir echt nicht gut ging nach dem ersten Mal...also echt lange hatte ich mit dem Kreislauf zu kämpfen... getrunken hatte ich genug, aber gegessen war eher nicht so, da haben der Arzt und ich aneinander vorbeigeredet und er mich falsch verstanden und deswegen Spenden lassen...kam das nur vom fehlenden essen, oder noch an was anderem? Habt ihr Tipps und Tricks für mich, wie ich mich optimal vorbereiten kann und es mir danach vllt schneller besser geht, oder erst garnicht so schlecht?
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Baden-Württemberg –
Richtig schlecht ging es mir beim ersten mal nicht, aber eine Woche habe ich es schon gespürt.
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Wie schon erwähnt, Dein Körper muss mit dem Blutverlust aus heiterem Himmel erst mal klarkommen. Aber das legt sich schnell (nur nicht mit dem Aufzug übertreiben...) Das ist mir beim 5. mal passiert. Hab danach noch was eingekauft und bin (weil es nicht passte und ich die Karte für die Ausfahrt bereits bezahlt hatte mehrmals von U3 bis OG3 gefahren, beim letzten mal habe ich eine deutliche "Verwarnung" gespürt...
Hessen –
Bei mir war das nach dem 1. Mal genau so, obwohl ich ausreichend getrunken und gegessen hatte. Vor 1 Monat war ich bei meiner 2. Spende und da ging es mir zum Glück nicht schlecht danach. Vielleicht war es beim 1. Mal für den Körper einfach ungewohnt. Den anderen Kommentaren stimme ich ebenfalls zu 😊
Bayern –
Wie kannst du dich optimal vorbereiten ...
erst mal an 365 Tagen im Jahr ausreichend trinken - nicht nur am Spendetag eine "Druckbetankung" machen.
Dann ausgewogen essen - Frühstück, Mittagessen (nicht zu schwer, nicht zu fett), eine bis zwei Stunden vor der Spende eine leichte Mahlzeit (Banane, Tee mit Milch und Zucker oder dergleichen).
Während der Spende nicht einfach reglos daliegen und "es geschehen lassen". Stattdessen die Venenpumpe aktivieren, mit den Füßen wippen wie bei einem Spinnrad oder einer alten Nähmaschine.
Nach der Spende: erst mal den Kreislauf in Gang bringen indem du dich räkelst, die Muskeln aktivierst etc., dann allmählich aufsetzen, auf der Liegenkante sitzen, Beine baumeln lassen - und wenn du dich ganz senkrecht fühlst, aufstehen und zum Imbiss-Stand gehen. Nimm dir etwas zum Essen und zum Trinken, setz dich hin und bleib noch wenigstens 20 Minuten dort sitzen. Gelegenheit, mit anderen Blutspendern ins Gespräch zu komman ;-) (oder nimm dir was mit zur Beschäftigung - z. B. Buch, Zeitung, Kreuzworträtsel)
Nach der Spende keine anstrengenden Tätigkeiten, kein Sport, lass es die nächsten Tage auch körperlich etwas ruhiger angehen. Ich spende darum gerne freitags - das Wochenende kommt mir dann ganz gut gelegen.
Bayern –
Dein Körper muss ich an so einen spontanen “Blutverlust“ gewöhnen. Dass du zu wenige gegessen hast, unterstützt dann das Unwohlsein. Beim nächsten Mal wird es bestimmt besser.
Saarland –
Drei, vier Tage und am Spendetag selbst ordentlich Wassser trinken und insbesondere ein bis drei Stunden vor der Spende ordentlich etwas essen (kohlenhydratreich).
Auf nüchternen Magen ist eine Blutspende nicht optimal.
Danach gut ausruhen.
Dann klappt das beim nächsten Mal auch.