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Ihor H Nordrhein-Westfalen

11Vollblut
BISHER GESPENDET
04.03.2026, 16:00 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich möchte Ihnen eine traurige Geschichte erzählen, wie meine Blutspende abgelehnt wurde. Heute 04.03.2026 habe ich mich angemeldet und wollte an einer Ihrer mobilen Blutspendestationen in Kamen 59174 - Kamen Blut spenden
IKEA Kamen, Kamen Karree 1.
Da ich aus der Ukraine stamme und vor 2,5 Jahren nach Deutschland gekommen bin, kann ich nicht gut Deutsch. Und bei der Beantwortung von Fragen zum vollständigen Verständnis habe ich manchmal den Übersetzer auf meinem Handy benutzt und es war alles korrekt.
ICH WOLLTE HEUTE 11 MAL BLUT SPENDEN IN DEUTSCHLAND!!!!
Aber heute haben die Ärzte mir verboten, den Dolmetscher in meinem Telefon zu benutzen und mir gesagt, ich solle die Fragen selbst beantworten. Das ist mir noch nie passiert, ich habe die ganze Zeit richtig geantwortet und Blut gespendet. Am Ende habe ich 2 Fragen falsch beantwortet:
-Was wiege ich?
-Woher komme ich?
Deshalb erlauben mir meine Ärzte nicht, Blut zu spenden.
Ich bin sehr traurig darüber, dass Sie keine Blutspenden brauchen! Wenn Menschen auf der ganzen Welt jeden Tag Blut brauchen, und Sie erlauben es sich, das zu tun.
Ich bin völlig gesund: Ich trinke nicht, ich rauche nicht, ich treibe Sport.
Dies war der Tag, an dem ich mir Zeit nahm und die Arbeit absagte. Seit zwei Monaten hatte ich auf diesen Tag gewartet und mich darauf vorbereitet.
Es tut mir sehr leid, dass Sie dies Menschen antun, die anderen freiwillig und unentgeltlich helfen wollen und können.

Mit freundlichen Grüßen
Ihor Horelov

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Elisabeth L
Bayern
05.03.2026, 15:10 Uhr

Ich wäre auch enttäuscht. Ein Spender, der schon lange Jahre regelmäßig spendet, kennt die Fragen so einigermaßen und den Rest erledigt die Übersetzungs-App. Diese Apps sind in der heutigen Zeit wirklich gut. Ich drücke die Daumen ✊🏼✊🏼, dass Ihr Deutsch beim nächsten Mal so gut ist, dass Sie spenden dürfen. Bis dahin alles Gute 🍀

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Ihor H
Nordrhein-Westfalen
05.03.2026, 11:00 Uhr

Ich danke Ihnen allen für Ihr Verständnis. Ich wünsche Ihnen allen gute Gesundheit. Und ich gehe jetzt Deutsch lernen und mich für eine Blutspende anmelden.)

Team West
DRK-Blutspendedienst
05.03.2026, 10:54 Uhr

Hallo Ihor H,
wir können verstehen, dass du enttäuscht bist - jedoch sind wir an die Einhaltung der Richtlinien gebunden.
Gerne kannst du dich mit den Kollegen der Hotline unter der Rufnummer 08001194911 montags bis freitags in der Zeit von 8.00 bis 18.00 Uhr in Verbindung setzen.
Liebe Grüße vom BSD West.

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Robert J
Hessen
05.03.2026, 07:21 Uhr

Die Frage war, wo es genau steht, dass man keine App benutzen darf. Und ausserdem werden die Fragen unter Sichtschutz beeantwortet. Deine Ausführungen sind ziemlich vage Auslegungssache.

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Andrea J
Nordrhein-Westfalen
04.03.2026, 22:31 Uhr

Hallo Ihor,
ich kann verstehen, dass Sie enttäuscht sind. Das ging mir auch so, als ich einmal abgelehnt wurde.
Allerdings lassen die Vorschriften auch nicht die Anwesenheit eines Dolmetschers zu:
"Das Transfusionsgesetzt schreibt vor, dass eine Blutspende nur durchgeführt werden darf, wenn die spendende Person vorher in einer für sie verständlichen Form über Wesen, Bedeutung und Durchführung der Blutspende sachkundig aufgeklärt wurde und ihr Einverständnis erklärt hat. Auch müssen detaillierte Angaben zu Risikoverhalten und dem Gesundheitszustand auf einem Fragebogen gemacht werden.
Leider ist die Unterstützung eines Dolmetschers oder einer Begleitperson aufgrund der fehlenden Vertraulichkeit nicht zulässig. Selbstverständlich können Personen, die aufgrund eines zu geringen Sprachverständnisses zunächst nicht spenden dürfen, zu einem späteren Zeitpunkt mit ausreichenden Deutsch- oder Englischkenntnissen eine Blutspende leisten."
(Quelle: Blutspendedienst des Bayrischen Roten Kreuzes)
Dass eine App - die durchaus Fehler machen könnte - keine verlässliche Unterstützung ist, dürfte verständlich sein.
Letztlich ist die verbale Kommunikation OHNE App auch wichtig, um während der Spende mit dem Personal oder dem Arzt kommunizieren zu können.
Vielleicht finden Sie für den Moment einen anderen Weg, Menschen zu helfen, die in Not sind. Das geht nicht nur durch eine Blutspende!

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Andrea-Esther C
Bayern
04.03.2026, 22:23 Uhr

Lieber Igor,
ich verstehe dein Anliegen - allerdings was du hier liest, sind die Meinungen anderer Spender. Wir können dir keine endgültige rechtsverbindliche Antwort geben. Mein Vorschlag: ruf die kostenlose Spenderhotline an und sprich mit den Mitarbeitern dort. Oder nutze das Kontaktformular, schreibe an die Mitarbeiter. Die Entscheidung über die Zulassung treffen letztendlich die Ärzte bei den jeweiligen Spendeaktionen, nicht wir anderen Blutspender. Ich hoffe, dass dieses Problem zu deiner Zufriedenheit gelöst wird.

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Ihor H
Nordrhein-Westfalen
04.03.2026, 19:02 Uhr

Ich habe in meinem Heimatland (Ukraine) schon viele Male Blut gespendet und weiß natürlich, dass kranke Menschen kein Blut für andere spenden sollten. Ich glaube, die Hauptsache ist, dass man Menschen hilft, die in Not sind. Und das möchte ich tun.

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Ihor H
Nordrhein-Westfalen
04.03.2026, 18:52 Uhr

Vielen Dank für die Informationen. Das Verstehen der Sprache ist das Wichtigste, da stimme ich zu! Aber niemand verbietet mir, den Übersetzer in meinem Telefon zu benutzen. Das steht nirgendwo im Gesetz! Im Gegenteil, zum besseren Verständnis und zur korrekten Beantwortung habe ich das Recht, die Hilfe eines Dolmetschers in Anspruch zu nehmen. Die Fragen im Fragebogen sind nicht schwer, zumal ich alle 2 Monate Blut spende. Und der Arzt stellt Ihnen höchstens 2 weitere Fragen, die Sie auch ohne Dolmetscher beantworten können. Ich bin also kein guter Mensch und habe die Ärzte 10 Mal hintereinander betrogen und einen Dolmetscher benutzt!)

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Michael O
Baden-Württemberg
04.03.2026, 18:34 Uhr

Auf folgender Seite habe ich was gefunden:

https://www.msn.com/de-at/nachrichten/other/wer-kein-deutsch-spricht-darf-nicht-blutspenden/ar-AA1Fma7o

Sprachverständnis ist für Sicherheit wichtig

Der Grund dafür findet sich in der bundesweiten Blutspendeverordnung, laut der die gesundheitliche Eignung vor dem „Anzapfen“ festzustellen ist. „Der Test, ob jemand geeignet ist, erfolgt in einer Befragung und mittels Labortest“, erklärt der Blutspende-Leiter des Roten Kreuzes OÖ, Gerhard Schuster. „Bei der Befragung werden Vorerkrankungen und akute Infekte abgefragt. Denn für Menschen, die das gespendete Blut bekommen, können wenige Viren lebensgefährlich sein.“ Das alles werde mit den potenziellen Spendern abgeklärt – „deshalb ist das Verständnis der deutschen Sprache wichtig“, sagt Schuster.
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Man muss auch dazu sagen, das es für den Empfänger gefährlich werden kann wenn etwas falsch verstanden wird. Daher sind sie da vom DRK etwas empfindlich.

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Robert J
Hessen
04.03.2026, 18:26 Uhr

@Björn, wo genau steht das, was du schreibst? Ich glaube, dass die Übersetztzer mittlerweile ziemlich gut sind.

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Ihor H
Nordrhein-Westfalen
04.03.2026, 18:00 Uhr

Wo genau steht, dass ich keinen Dolmetscher benutzen soll, bitte sagen Sie es mir.

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Ihor H
Nordrhein-Westfalen
04.03.2026, 17:59 Uhr

Kein Problem, keine Beschwerden, aber zeigen Sie mir bitte, wo genau eine Warnung steht?

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