Aktueller Beitrag

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Diana D Niedersachsen

26Vollblut
BISHER GESPENDET
05.03.2026, 13:57 Uhr

Hallo zusammen.
Ich hatte meine 25. Spende und vor Ort auch direkt etwas dafür bekommen.
Was ich nich aber frage ist: wieso werden die geleisteten Spenden bei den Frauen nicht angepasst?
Sie dürfen maximal 4 mal im Jahr Vollblut spenden. Wenn sie alle Spenden machen, sind sie in 4 Jahren bei 16 Spenden und in 6 Jahren bei 24. Ergo brauchen sie etwas über 6 Jahre um ihre 25 Spenden zu erreichen (sofern sie wirklich alle 4 Spenden im Jahr mitnehmen.

Männer dürfen 6 mal und unter der Rechnung, dass sie alle 6 Spenden im Jahr wahrnehmen, brauchen sie etwas über 4 Jahre um ihre 25 Spenden zu erreichen.
Die Frauchen brauchen 2 Jahre länger.

Klar, niemand geht wegen der Ehrungen spenden, sondern um zu helfen. Aber ein wenig unfair ist das schon, zumal die Frauen nichts dafür können, dass sie nicht so oft dürfen.

Vielleicht denkt man ja mal darüber nach, das anzupassen.

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Fabian B
Nordrhein-Westfalen
16.03.2026, 22:44 Uhr

Kurzum: es zählt das Endprodukt (Spendenanzahl), nicht der Weg dahin oder die Möglichkeit. Da ist nichts unfaires dran. Es wurden vormals genug Faktoren (beeinflussbar & nicht beeinflussbar) genannt, die abseits des Geschlechts wirken können. Ändert man das System hierzu einmal, öffnet man Unfairness erst Tür & Tor, denn dann werden Faktoren gegeneinander abgewogen. Das kann eigentlich keiner wollen.

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Martina Brigitte W
Bayern
07.03.2026, 20:51 Uhr

Michael selbst wenn ein Mann nicht alle 6 Spenden im Jahr schafft kann er die 50 in 10 Jahren schaffen.
Da sind Pausen wie eine Spiegelung mit eingerechnet.
Eine Frau braucht dafür immer mehr als 12 Jahre .
Und 2 Spenden pro Jahr weniger heist nicht gleich weniger Strecke.
Bei uns gibt es Orte wo nur 3 Spenden im Jahr möglich sind .
Mittlerweile hab ich 7 Orte in 3 Lankreisen zwischen 6km einfach und 25km einfach.

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Michael O
Baden-Württemberg
07.03.2026, 12:05 Uhr

Wenn dann richtig... Ok von der Babypause mindestens 1,25 Jahre abgesehen sollte auch bedacht werden das eine Frau die Magen- oder Gelenkspiegelung machen kann UND immernoch die 4 mal pro Jahr schaffen kann, beim Mann fehlen dann 2 Spenden...
.
Dann kommt noch hinzu das man(n) mit 6 mal nicht im Vorgarten spenden kann, sondern auch größere Strecken von nöten sind, was auch ein Zeit und Geldaufwand ist.
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Wie schon erwähnt wurde ist "dürfen" und tatsächlich "können" ein deutlicher Unterschied. Österreich hat da schon eingebremst mit 4 zu 3 Spenden (das weiss ich aber nicht sicher).
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Bei den großen Ehrungen bei uns in Stuttgart habe ich es wohl angesprochen, weil da Frauen ab 125 und Männer ab 150 Spenden geehrt werden. Aber keine Reaktion dazu erhalten.

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Jonas K
Bremen
07.03.2026, 10:37 Uhr

Find ich auch kein schöner Zustand. Vielleicht kann sich da jemand so Ehrungen außer der Reihe fur vielspendende Frauen ausdenken. Muss man ja garnicht immer an die Anzahl der Spenden hängen. Blutspendedienste, da mal ran. 🙂

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Jürgen M
Baden-Württemberg
06.03.2026, 13:19 Uhr

Ehrungen werden halt an den Spenden gekoppelt. Wie will man es sonst machen?
Wobei wohl bei der großen landesweiten Ehrung hier wohl Frauen ab 125 Spende und Männer ab 150 Spenden eingeladen werden wie man liest.
Da fand wohl mal eine kleine Anpassung an.

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Sebastian Z
Niedersachsen
06.03.2026, 12:51 Uhr

Ich sehe da keine Unfairness. Es wird die Anzahl der Spenden gewürdigt. 25 sind 25, egal wie lange man dafür „brauchte“. Und man hilft anderen nicht per Zeiteinheit, sondern per Spende.
Es gibt auch Männer mit niedrigem Eisenhaushalt, welche von sich aus nur 2-3 Mal pro Jahr spenden gehen. Sollen die dann schon nach 12 Spenden die „Ehrung“ bekommen?

Man kann es wirklich übertreiben!

Nicole D
Niedersachsen
06.03.2026, 11:29 Uhr

Moin Diana, Blutspenden ist kein Wettrennen oder Wettbewerb, wo es um die Zeit geht, wer schneller ist.
Die Ehrung erfolgt(e) für die 25. Spende. Der Aufwand ist dabei letztendlich für alle gleich, egal welchen Geschlechts.
25× sich Zeit nehmen, 25× den Weg auf sich nehmen, 25× sich stechen lassen und 500ml Vollblut spenden, insgesamt 12,5 Liter, 25× etwaige Einschränkungen nach einer Spende.
Der eine braucht dabei dann nur etwas über 4 Jahre, die andere vielleicht etwas über 6 Jahre und andere benötigen 25 Jahre oder länger, weil sie nur 1× im Jahr spenden.
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Fährt man allerdings Aktionen, wie der BSD NSTOB im letzten Jahr, wo man innerhalb einer gewissen Zeit auf eine Anzahl X-Spenden kommen muss, so fände ich es auch gerechter, wenn zwischen den Geschlechtern differenziert würde. Denn für Frauen war es (und wird es auch zukünftig sein) grundlegend natürlich schwieriger den Hoodie zu erreichen, gerade wenn frau ihr Limit im Jahr ausschöpft und so an gewisse Sperren auch gebunden ist.

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Thomas H
Bayern
06.03.2026, 07:41 Uhr

Die Frage ist doch, was gewürdigt werden soll. Geht es darum, wie gut jemand seine Möglichkeiten ausgeschöpft hat? Dann sollte tatsächlich die Ehrung für Frauen früher erfolgen. Allerdings sehe ich dann schon eine Fortsetzung der Diskussion, da es immer Benachteiligte geben wird, zum Beispiel:
- Wie ist zu berücksichtigen, ob eine Frau tatsächlich eine Babypause hatte oder nicht?
- Was ist mit Sperren wegen beruflichen Auslandsaufenthalten, gesundheitlichen Problemen, etc?
- Es gibt Personen, die wegen sexueller Vorlieben, Alter, medizinischen Besonderheiten usw. zeitweilig nicht spenden durften.
- Wären Spenden, die bevor die Anzahl auf 4 bzw. 6 pro Jahr angehoben wurde geleistet wurden, höher anzurechnen?

Oder soll die aufgewendete Zeit, der Aufwand für die Anreise, die Überwindung sich pieksen zu lassen, das Risiko von Komplikationen, die Hilfe für die Empfänger gewürdigt werden? Dann wäre eine Spende eine Spende, egal von wem, und die jetzige Regelung wäre genau richtig.

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Stephan G
Niedersachsen
05.03.2026, 21:47 Uhr

Finde ich eine gute und nachvollziehbare Idee.
Darf meinetwegen gerne umgesetzt/angepasst werden, z.B. so wie Elisabeth es vorgeschlagen hat.
Liebe Grüße
Stephan

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Peter A. B
Baden-Württemberg
05.03.2026, 19:16 Uhr

Glückwunsch zur 25. Spende und zu einem Zeichen der Anerkennung dafür. Das gibt es leider nicht überall...

Alles andere habe ich mir mehrfach durchgelesen und verstehe weiterhin nicht, wo das Problem liegen soll.
Wenn es dir überhaupt nicht nicht um Ehrungen geht, nicht um "Auszeichnungen und den ganzen Klimbim", dann verstehe ich nicht, wozu du deinen Beitrag geschrieben hast.

Doch selbst wenn: es wird pro Spende gerechnet, nicht pro Zeiteinheit, so steht es auch in dem Blutstropfen bei deinem Profilbild. Also erfolgt eine Würdigung nach 25 oder 50 oder 100 Spenden, bei allen gleich, egal, wie lange jemand dazu benötigt hat.
Du gehst in deinem Ansatz vom (theoretisch möglichen) Maximum der Spendenzahl aus - aber das hat nichts mit der Spenden-Wirklichkeit zu tun. Die wenigsten von uns können oder wollen doch soviel spenden wie sie theoretisch könnten. Krankheiten, Untersuchungen, Urlaubsreisen, andere Interessen: es gibt so vieles, was einem jährlichen Maximum entgegenstehen kann. Wozu das also gegeneinander aufrechnen?
Ich vermag wirklich keine Unfairness oder eine Ungleichbehandlung zu erkennen oder eine Notwendigkeit, hier etwas "anzupassen".

26
Diana D
Niedersachsen
05.03.2026, 18:45 Uhr

Ich habe nirgendwo geschrieben, dass mir die Ehrungen wichtig sind (einigen anderen aber schon).
Dadurch dass Frauen im Jahr zweimal weniger Spenden dürfen als Männer, brauchen sie länger um diverse Ehrungen erreichen zu können.

Männer haben die Chance, die 25. Spende innerhalb von knapp 5 Jahren zu erreichen; die 50. somit zwischen 8 und 9 Jahren.
Die Frauen können die 25. innerhalb von 7 Jahren erreichen (2 Jahre später) und die 50. frühestens nach 12-13 Jahren.
Männer könnten ihre 100. Spende in etwa 17 Jahren erreichen, Frauen frühestens nach 25 Jahren.

Das meinte ich damit.
Ich stehe definitiv nicht auf Auszeichnungen und den ganzen Klimbim. Andere finden das super.
Für Frauen ist es selten, dass sie 100 Blutspenden erreichen.

Jede Spende ist wertvoll, keine Frage.
Und der Vergleich mit Piercing, Akupunktur und Op hinkt, denn bis auf Op ist das andere meistens freiwillig, aber der Ausschluss für 5 Spenden bei Frauen ist "Zwang".

Elisabeth hat es verstanden. Wäre vielleicht auch teurer für den Spendedienst, da sie dann mehr Tassen oder ähnliches haben müssten.
Hm

Roswitha I
Bayern
05.03.2026, 17:08 Uhr

Was soll angepasst werden? Warum sollte eine weibliche Spende anders gezählt werden?
Eine Spende ist eine Spende. Das ist doch ganz einfach zu zählen. Da müsste ja für jede Zwangspause wegen OP, Akupunktur oder Piercing auch was dazugezählt werden. Es geht aber um die tatsächlich geleisteten Spenden.

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Stefan L
Nordrhein-Westfalen
05.03.2026, 15:44 Uhr

Du musst nicht glauben, dass wir Männer immer 6 Spenden pro Jahr schaffen! Und ganz ehrlich, wenn eine Frau später einmal 100 Spenden schafft, oder erst einmal nur 50 Spenden, dann habe ich sowieso allerhöchsten Respekt davor! Deshalb muss hinsichtlich der Ehrungen wirklich nichts verändert werden. Oder ist dir das so wichtig? Und wenn Männer mehr Spenden pro Jahr schaffen wie vier Stück, dann ist das ok, aber es ist lange nicht die Regel! 👍😏🩸

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Elisabeth L
Bayern
05.03.2026, 14:43 Uhr

Wie meinst Du das? Dass die Frauen nach 17 Spenden schon geehrt werden? 25 ist halt mal eine (halb-)runde Zahl 🤷🏻‍♀️. Ist schon ein bißchen unfair, aber ist halt so 🤷🏻‍♀️. Eine Idee wäre, die Frauen für 20 (40/60/…) zu ehren, das sind auch einigermaßen runde Zahlen 🤔. In der Zeit, in der Männer 75x zusammenbekommen können, dürfen Frauen maximal 50x spenden.

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