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Thema:
Nach der Blutspende
Ich war heute bei der Blutspende beim Kreisverband Wunsiedel. (Nicht das erste Mal) Es ist sehr schade zu sehen, wieviel da eine Blutspende wert ist. Überall wird gejammert, das dringend Blutkonserven benötigt werden. Aber das Dankeschön für die Spende lässt sehr zu wünschen übrig. (Geschirrspülmittel, Dosensuppe oder Kekse). Sehr minimalistisch. So holt man Niemanden mehr hinterm Ofen vor. Schade.
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Bayern –
Wenn du ja offenbar weißt, dass dringend Blut benötigt wird, warum reicht dir dann nicht das Gefühl, etwas beitragen zu können? Ich gehe jedenfalls nicht hin, um tolle Geschenke zu bekommen. Was ich eher als sehr unbefriedigend empfinde, ist ein unfreundliches Auftreten der Ärzte/Helfer. Da erwarte ich schon einen gewissen Respekt. Nicht weil ich zum Spenden komme, sondern weil man als "Kunde" ordentlich behandelt werden will.
Dosensuppe und Kekse kann man essen, Spülmittel kann man verwenden. Alles sinnvoller als irgendein Werbekram (z. B. die 10. Tasse).
Bayern –
Das ist ein wichtiges Thema, dass du da ansprichst, Elke.
Viele kommen ja aus reinem Idealismus oder meinetwegen auch ehrgeizigen Zielen, eine gewisse Spendenanzahl im Leben zu erreichen zu den Terminen.
Und man merkt schon, dass gerade auf dem Sektor der freiwilligen Helfer es immer schwieriger wird, Menschen dafür zu gewinnen. Das macht sich dann insgesamt auch bei den Spendenaktionen bemerkbar. Bei uns in Bayern bekommst du heißes Wasser und Teebeutel oder halt zu später Stunde noch einen Kaffee, der dich dann nicht einschlafen lässt. Dazu das billigste Brot mit einfachen Belag. Ab und zu gab es auch schon mal ein paar Wienerle . Ach so und eine saure Gurke liegt manchmal auch griffbereit in der Nähe. Am Ende darst du dann noch einen Conny Riegel, eine Banane und ein kleines Präsent mitnehmen. Und da man ja schon vorher weiß was einen erwartet rege ich mich darüber gar nicht mehr auf, sondern freue mich über die netten Ärzte und Helfer vor Ort, mit dem man das ein oder andere gute Gespräch führen kann. Und am Ende vom Tage nehme
ich den Verband vom Arm und kann mit einem guten Gewissen einschlafen.
Bayern –
Hallo Elke. Ich komme auch aus dem KV Wunsiedel und kann dir zu 100 % zustimmen. In der angrenzenden Opf. ist es ein wenig besser. Neualbenreuth ist ein Traum!🤫
Blutspendedienst des BRK –
Liebe Elke Gertraud,
das klingt wirklich nicht berauschend, sehr schade...ich habe Dein Anliegen an den zuständigen Referenten weitergeleitet.
Wir können den KVs immer nur Empfehlungen aussprechen, da helfen Eure kritischen Nachrichten sehr.
Ich hoffe, Du lässt Dich dadurch nicht entmutigen.
Ganz liebe Grüße und noch eine schöne restliche Woche
Michaela vom BSD
Mecklenburg-Vorpommern –
Ich habe mich das auch oft gefragt! Bei meinem "unsteten" Lebenswandel und ca.60 Spenden habe ich bei mehreren DRK Ortsverein gespendet. Auch schon in der Schweiz. Unsere Gesellschaften brauchen unser Blut nicht wirklich.
Es sind ein paar wenige Idealisten die bereit sind, den Wahnsinn unserer Welt ein wenig zu lindern. Ich war in einem kleinen Dorf. Dort war es nicht nur dem DRK sondern auch Vereinen und Firmen wichtig das es genug Blutspenden gab. Es war köstlich und Rappel voll.
Ansonsten bin ich so eitel und sage :" Mein Blut ist unbezahlbar, weil es ein unbezahlbares Leben rettete"
lt. dieser App sind es bei mir ca. 180 Leben
Danke übrigens im Voraus, falls ich jemals von Euch Blut brauche und bekomme.
Baden-Württemberg –
Da hast du wohl Recht, Elke.
Das Rote Kreuz verweist in regelmäßigen Abständen immer wieder darauf, dass die Verpflegung in die Zuständigkeit der jeweiligen Ortsverbände falle und man denen einen finanziellen Rahmen einräumen würde.
Wenn allerdings DAS dabei herauskommt, was du beschreibst, dann ist das in der Tat äußerst dürftig und nicht gerade einladend.