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Thema:
Nach der Blutspende
Vor 10 Tagen war ich in Wolfenbüttel Blutspenden. Ich hatte eine Termin, trotzdem hat es über 1,5 Stunden gedauert. Damit hätte ich Leben können. Was mir aber massiv gegen den Strich geht, waren die vielen Leute auf engstem Raum, ohne richtige Lüftung und die Masken teilweise auf Halbmast. Überall gibt es eine maximal erlaubte Anzahl an Personen pro Quadratmeter und strenge Regeln inkl. Kontrollen. Viele Geschäfte und Leute sind im Lockdown und beim Blutspenden ist das alles egal bzw. die Regeln gelten nicht mehr? Das finde ich nicht in Ordnung und ich habe mich noch nie so unwohl beim Spenden gefühlt. Daher werde ich das Spenden wohl erstmal einstellen. Bis Corona irgendwann mal vorbei ist.
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Niedersachsen –
Wenn ich Blut spende, erwarte ich nur zwei Dinge: Keinerlei Schäden davonzutragen und das mein Blut jemandem hilft. Ich fahre nicht eine halbe Stunde durch die Gegend und stehe mir 1,5 Stunden die Beine in den Bauch für Nudeln, einen Apfel und Gummibärchen. Meine Motivation kann sich jeder denken (Achtung Ironie: ich stehe auf Nadeln im Arm). Trotzdem kann ich erwarten, dass auch bei der Blutspende auf meine Sicherheit und mein Wohlbefinden geachtet wird. Während Corona war ich 4 mal Spenden, 3 mal lief es sehr gut und einmal nicht. Das medizinische Personal hat das auch alles sehr gut gemacht, alles war mit Abstand und sonstigen Hilfsmittel möglich, wobei ich bei der Blutspende noch nie abgehört worden bin (@Michael O). Die Organisation war nur leider suboptimal. Vielleicht kann man das in Zukunft etwas entzerren und zwei Termine anbieten.
Ich schaue mir den nächsten Spendentermin in der Nähe an. Wenn es wieder so aussieht, drehe ich direkt um und versuche beim nächsten Termin mein Glück.
Baden-Württemberg –
@Michael Maria, wie soll ein Arzt beim abhorchen 2 m Abstand halten? Oder hattest Du den Schlauch von Deinem Staubsauger dabei??? Seid doch nicht päpstlicher als der in Rom.
Wie ich es oft sage, seit froh und dankbar auf dieser Seite sein zu dürfen. Die Empfänger haben nicht die Wahl bzw. können in der Regel nicht warten bis Corona vorbei ist...
In dem Sinne bleibt gesund und spendet weiter, auch wenn mal der ein oder andere Kloss im Hals sitzt (aber nicht Krankheitsbedingt).
Berlin –
Das kann alles ich gut nachvollziehen. Habe ich vorhin ähnlich erlebt. Als ich bei dem Arzt war, ein ziemlich unsympathischer Zeitgenosse, verwies ich auf den Abstand. Er meinte lediglich, er müsse das so machen und er hätte täglich 500 Leute zu betreuen. Daher sei nicht ich, sondern er gefährdet, sehr beruhigend. Das war vorerst meine letzte Blutspende.
Bayern –
Was bist du denn für ein Otto
DRK-Blutspendedienst –
Hallo Sebastian,
erst einmal vielen lieben Dank für Deine Bereitschaft zum Blutspenden! Es tut mir sehr Leid , dass der Termin in Wolfenbüttel nicht zu deiner Zufriedenheit war.
Deine Kritik nehmen wir sehr ernst und geben sie an die entsprechende Stelle weiter, wo sich um Klärung bemüht wird. Uns ist bewusst, dass wir von Euch derzeit sehr viel Geduld und Verständnis verlangen. Umso dankbarer sind wir für Blutspender wie Du, die uns offen mitteilen, wo bei uns Optimierungsbedarf besteht!
Wir würden uns sehr freuen, Dich trotz dieser negativen Erfahrung noch einmal bei uns zum Blutspenden begrüßen zu dürfen!
Viele Grüße und einen schönen Wochenstart
Beate vom Team NSTOB
Baden-Württemberg –
Hier Vortragen ist das eine, Änderung durch die Verantwortlichen was ganz anderes. Wieviele wollen zB. die Urkunden und Nadeln und der Blutspendedienst hält unter dem Vorwand "die Leute wollen das so" an den Tassen und Einkaufsgutscheinen fest.
Deinen Unmut kann ich verstehen und nachvollziehen. Denke aber auch an die Empfänger, die können nicht einfach warten bis Corona vorbei ist. Versuche es doch mal im Nachbarort.... .Ich habe auch Orte wo man mich nicht mehr finden wird, gehe aber dennoch Regelmässig.
Rheinland-Pfalz –
Das kann ich gut verstehen. Dann würde ich auch nicht mehr gehen. Vielleicht findest du ja eine Alternative.