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Frank M

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Vollblut

Frank M

Nordrhein-Westfalen
Thema: Fragebogen
09.05.2018, 11:46 Uhr

Also auf MEINE Spendenbereitschaft hat der neue Fragebogen schon einen Einfluss.
Ich komm mir fast vor wie ein Bittsteller.
Erst muss ich mich mit meinem Personalausweis identifizieren (Es gibt ja soviel Verbrecher die sich unberechtigt eine Blutspende erschleichen) und dann werd ich zum gefühlt tausendsten mal immer wieder das gleiche gefragt.
Aber nicht das sich dadurch das ganze Prozedere beschleunigt, bis ich an der Nadel hänge, nein dann wird das alles auch noch wieder und wieder von den Ärzten durchgekaut.
Es tut mir leid liebes DRK, das ich euch soviel Arbeit und Mühe bereite, ich werde euch in Zukunft wohl nicht mehr belästigen.
Bedankt euch bei der Bundesregierung, der Ärztekammer und bei dem Gremium das diese neuen Fragebogen verlangen, sollen die doch Blut spenden.

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Günter-Georg G
Nordrhein-Westfalen
20.01.2019, 19:03 Uhr

Genau meine Erfahrung auch!!!
So wird's nichts mehr mit derBlutspende -sorry !


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Frank M
Nordrhein-Westfalen
12.07.2018, 12:14 Uhr

@Heide R
Stimmt, auch beim Arzt werd ich immer vorher gefragt, ob sich irgendetwas bei meinen persönlichen Daten geändert hat und wenn ich verneine ist alles gut.
Warum soll das beim Blutspenden nicht genau so einfach sein?
Dann müsste ich mich nicht jedes mal über die Neugier der Fragebögen ärgern.

Aber der Wahnsinn hat System. Wie viele Datenschutzerklärungen habt ihr in den letzten Wochen unterschreiben müssen? Da ich viele Fachärzte besuche bei mir gefühlte 100.
Ob das der Hausarzt, Googel oder der Schreiner um die Ecke ist, überall bekommt man diese sinnlosen Erklärungen zum Abnicken vorgesetzt (Welche Wahl hat man abzulehnen wenn ALLE das fordern).
Der Staat dreht durch, und unsere Daten werden dadurch auch nicht sicherer. Aber um die WIRKLICH wichtigen Probleme kümmert sich keiner.

Ich wurde schon mal nach Hause geschickt, weil ich EINEN Tag vor Ablauf der Sperrzeit Blut spenden wollte.
Im DRK herrscht schon eine große Beamtenmentalität.


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Heide R
Rheinland-Pfalz
12.07.2018, 10:34 Uhr

Der Fragebogen könnte teilweise vorausgefüllt sein aufgrund vorliegender Daten. Der Aufenthalt in GB oder frühere Schwangerschaften/Geburten fällt mir spontan ein. Da kann sich nichts daran ändern.
3. Personalausweis gut und schön, aber wer in einem Dorf spendet und bei jedem der vom DRK beteiligt ist erkannt wird, ist das etwas zu penibel. Hier gehe ich von einem Dorf aus in dem jeder jeden kennt und mit 50-80 Spendern pro Termin.
Was da alles bei einer großen Anzahl pro Spendetermin abgehen kann würde mich vermutlich sprachlos machen
Sehen die Fragebögen in Blutspendezentren von Krankenhäusern anders aus? Sind sie vielleicht sogar gleich nur dort gehen viele hin weil es Geld gibt?
Das Gelächter beim Fragebogen war beim erstenmal sehr groß.
Was kreuzen manche Ehemänner/Ehefrauen an bei der Frage Sex gegen Bezahlung? ;-)

Ich gehe beim DRK spenden:
um zu helfen
weil ich meine Hilfe/mein Blut nicht verkaufen will
weil es immer lustig ist und man nette Menschen trifft
weil es immer wieder gutes Essen gibt und nicht nur belegte Brötchen
Nur an der Belohnungs-Schoki könnte man arbeiten. Die war früher besser :-)

Andere Frage wäre aber: Warum dürfen Frauen trotzdem nur 4x spenden wenn sie überhaupt keine Menstruation haben?
Wenn der hb-Wert jetzt vorab geprüft wird, sollte man sie doch erstmal zulassen und dann u.U. bei schlechen Werten ablehnen.
Ich wurde vor Jahren einmal abgelehnt weil der nächste Termin 3 Tage zu früh war (für eine Frau).


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Frank M
Nordrhein-Westfalen
09.07.2018, 11:55 Uhr

@Andreas v
Kannst DU nicht in den Niederlanden Blut spenden? Ist doch schließlich alles EU und in Holland müsste es doch auch einen Blutspendedienst geben, OHNE die typische deutsche Gründlichkeit und den Hang zum Überwachen und Ausspionieren. ;)

Tja die "neuen Spender" sind halt noch Enthusiastisch und mögen es nicht wenn ihr Engagement in Frage gestellt wird. ;)
Wenn man "neu" ist, sieht man manches noch durch eine rosarote Brille. ;)
Wir "alten Hasen" wissen dagegen schon wie es läuft. ;)


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Frank M
Nordrhein-Westfalen
07.07.2018, 00:26 Uhr

@Andreas v
Ich unterstelle dem DRK bestimmt keine Bosheit... nur Desinteresse für die Bedenken der Leute, die sich um ihre persönlichen Daten sorgen.
Regeln und Gesetzte werden hier nicht hinterfragt sondern gehorsam befolgt damit man sich voll und ganz auf das "Helfen" konzentrieren kann. Mit der Bürokratie will sich das DRK anscheinend nicht anlegen.

Ich wohn sogar nur 30 Kilometer von der holländischen Grenze entfernt, aber ohne Auto ist das trotzdem zu weit. Aber Danke für den Versuch zu helfen. ;)


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Frank M
Nordrhein-Westfalen
30.06.2018, 11:02 Uhr

Hallo Andreas,
der DRK hat die gesetzlichen Vorgaben aber nicht gemacht. Allerdings werfe ich dem Roten Kreuz vor, auch nichts dagegen unternommen zu haben und es einfach geschehen ließ.
Nur die Achseln zu zucken und die Schuld auf die bestehenden Regeln zu schieben ist mir zu billig.
Darum hab ich meine Spendentätigkeit auch erst mal eingestellt, bis die Verantwortlichen zur Besinnung kommen und einsehen das man Menschen die helfen wollen nicht wie Bittsteller und potentiell Betrüger behandeln darf.


90
Frank M
Nordrhein-Westfalen
01.06.2018, 11:43 Uhr

Hallo Stephan F
Mag sein das es im Transfusionsgesetz steht, aber wenn dieses Gesetzt Leute De-Motiviert Blut zu spenden ist es ein SCHLECHTES Gesetzt.
Noch mal, wenn ich in ein Krankenhaus gehe, will ICH etwas von denen und muss mich gezwungenermaßen an deren Regeln halten.
Wenn ich Blutspende SCHENKE ich mein Blut und es stößt mir sauer auf, wenn der "Beschenkte" auch noch Ansprüche stellt.

Und anscheinend gibt es ja TROTZDEM noch Verwechslungen von Blutkonserven, wenn du so was schon gesehen hast.
Wird da nicht noch mal vorher getestet BEVOR der Beutel angehängt wird?
Ist das wieder eine Kostenfrage? Lieber dem Spender auf die Nüsse gehen als teure Tests vor der Blutinfusion?


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Stephan F
Nordrhein-Westfalen
01.06.2018, 11:08 Uhr

Hallo zusammen. Das Transfusionswesen ist in Deutschland die einzige Sache, die eigens in einem GESETZ geregelt ist. Im Transfusionsgesetz und den Querschnittsleitlinien steht exakt drin, wie die Spende, die Aufbereitung und auch die Transfusion zu erfolgen hat. Da kann das Blutspendeunternehmen relativ wenig dran machen. Und ja, es ist wichtig, dass z.T. 4 oder 5 Mal exakt das Gleiche gefragt wird. Wer schon mal versucht hat, in einem Krankenhaus in den OP zu kommen, weiß, wie das abläuft. Auch dort wird man x Mal gefragt, wie man heißt, welches Bein operiert wird, wann man Geburtstag hat, welche Allergien, etc. Im Übrigen auch bei der Transfusion. Da wird auch mehrfach gefragt, wer man ist, und es wird nochmals am Bett die Blutgruppe geprüft bevor der rote Beutel endlich hängt.
Und das ist auch gut so. Wer einmal eine Verwechslung von Blutkonserven gesehen hat, der vergisst das nicht wieder.