Hallo allerseits,
Ich war vor zwei Tagen beim Blutspenden in Waging a. See.
Das Team dort sehr freundlich und alles lief gut.
Aber zum Schluss habe ich es vermisst, dass man vor Ort noch etwas ausruht und einen Imbiss einnehmen kann. Mir wurde eine Brotzeittüte, Getränk, Snack angeboten. Ausreichend und passende Auswahlmöglichkeiten.
Ich habe dann meine Würstel und Semmel im Auto gegessen und dann ging mir so durch den Kopf... wenn mir jetzt schlecht, schwindelig oder ... werden würde ... oder ich womöglich schon mit dem Auto unterwegs wäre ...
Ich fände eine Pause vor Ort ziemlich wichtig und sinnvoll falls es Kreislaufprobleme gibt, und hoffe, dass sich das wieder einrichten lässt.
Schönen Gruß
Maren
Blutspendedienst des BRK
Guten Morgen Maren und Regina, wir haben uns nochmal bei unserem für Waging zuständigen Kollegen erkundigt: in Waging gibt es Möglichkeiten sich etwas auszuruhen. Wenn das Wetter schlecht ist und man sich draußen nicht hinsetzen kann, stehen vor Ort ein paar Stühle zum Hinsetzen. Wahlweise kann man sich auch in der Aula auf die Bänke auf der Heizung setzen. Bei gutem Wetter werden auch gerne die Bänke vor der Schule genutzt.
Eine weitere Option für die Spendenden ist, sich länger auf den Liegen auszuruhen. Wir planen für diesen Fall immer etwas Puffer ein. So können sich SpenderInnen, die sich vielleicht nicht so gut fühlen, noch etwas erholen. Bitte beachtet: Aufgrund des Platzbedarfs ist dies leider nicht immer und in allen Terminlokalen möglich.
Viele Grüße, Fabienne vom BSD
Sachsen
Das bedeutet doch nich automatisch das man oder Frau auch sofort mit dem Auto losfahren muss.
Man darf doch so lange bis zum Fahrtantritt warten bis man sich für die Fahrt gut genug fühlt.
Jeder der einen Führerschein besitzt hat vielleicht dazu eine Ausbildung gemacht und dort gelernt, dass man sich nur ans Steuer setzten sollte wenn man sich dazu auch in der Lage fühlt. Ansonsten warten, laufen oder den Bus etc benutzen.
Ich glaube nicht das jemand "gezwungen" wird nach der Blutspende sofort mit dem Auto zu fahren.
Das darf man ja noch selber entscheiden.
Das hat doch mit einer Blutspende nichts zu tun.
Baden-Württemberg
Hallo Maren,
ich hab für mich mal entschieden, nach der Spende mit dem ÖPNV nach Hause zu fahren. Aus den von dir genannten Gründen. An meinem Wohnort gibt's glücklicherweise eine gute Verbindung.
Grüße, Verena
Bayern
Hallo Maren,
war auch in Waging und hatte genau die selben Gedanken als du. Fand auch die Organisation sehr gut und hab mich sehr gefreut überhaupt eine Brotzeit und ein Getränk angeboten zu bekommen.
Bei mir war’s so spät abends und geregnet hat’s, so bin ich dann auch zum Auto gelaufen und hab dort noch gegessen/ getrunken. Habe auch immer gedacht es hieß man solle 30 min warten bevor man wieder Auto fährt
Viele Grüße
Regina
Blutspendedienst des BRK
Hallo Maren,
danke für Deine Nachricht und Deine Blutspende.
Normalerweise darf man für längere Zeit noch auf der Liege bzw. Stühlen bleiben und je nach Ort, auch dort essen und trinken.
Ich selber habe nicht den besten Kreislauf und gehe daher immer zu zweit zu einem Termin.
Der Imbiss wird von den Verbänden vor Ort organisiert, das handhabt jeder ein wenig anders.
Wie das versicherungstechnisch aussieht, habe ich keine Erfahrung, was ja schon einmal ein gutes Zeichen ist :-)
Also so lange ausruhen, bis man sich wieder fit fühlt ist wohl das wichtigste.
Viele Grüße & ein schönes langes Wochenende
Michaela vom BSD
Rheinland-Pfalz
Ich habe das hier gefunden:
"Grundsätzlich hat eine Blutspende keine negativen Auswirkungen auf einen gesunden Erwachsenen. Dennoch empfiehlt es sich, mit dem Autofahren nach einer Blutspende kurz zu warten, bis sich der Körper an die neue Situation akklimatisiert hat.
Von einem Teil der lebenswichtigen Flüssigkeit beraubt braucht der Kreislauf des einen oder anderen etwas Zeit, um den Verlust auszugleichen. Schwindel, Übelkeit oder Schwächegefühle können sich hier bemerkbar machen.
Nach mindestens 30 Minuten Ruhepause sind die meisten wieder in der Lage Auto zu fahren. Achten Sie auf Warnsignale Ihres Körpers. Fühlen Sie sich auch nach zwei Stunden nicht wohl, sollten Sie auf das Autofahren nach der Blutspende verzichten."
D.h., wenn ich so lange warte, bis es mir gut geht, bin ich bei Unfällen wohl nicht haftbar.
Es ist wohl eine Grauzone. Schließlich muss ich das dann ja nachweisen können.
Ich selbst fahre kein Auto. Entweder holt mich mein Mann ab oder ich fahre mit meiner Kollegin, die mit mir gespendet hat. Und bei ihr bin ich dann ja hoffentlich Zeugin, dass sie fahrtauglich gewesen ist, als sie das Auto startete.
Hessen
Es hieß immer (und heißt hoffentlich noch) "keine anstrengenden Tätigkeiten". Hieße es "kein Autofaan" sind "auto-matisch" alle Berufstätigen auf dem Land raus, die nicht unmittelbar am Spendeort wohnen. Da käme fürcht' ich wenig zusammen. Ich hatte zum Glück nie Probleme - da isses dann ausnahmsweise Mal gut, Hypertoniker zu sein. Die Versicherungsfrage ist natürlich interessant. Wer weiß was?
Rheinland-Pfalz
Wenn man zu Kreislaufproblemen nach der Spende neigt, sollte man das auf jeden Fall vor Ort sagen. Dann darf man gewiss sich auch länger vor Ort ausruhen.
Bei uns darf man sich immer ausruhen und auch noch nach der Spende was trinken.
Bei meiner letzten Spende lag eine Erstspenderin neben mir. Ihr wurde ebenfalls gesagt, dass sie sich so lange ausruhen kann, wie sie möchte.