vor wenigen Tagen war ich mal wieder zur Blutspende. Nach über 40 guten Blutspenden ohne große Probleme war ich diesmal echt schockiert. Ich sah mich einer Ärztin gegenüber, die mich bei mehreren Fragen richtiggehend angepampt hat. Einmal hatte ich weder ja noch nein angekreuzt, da ich nicht wusste ob ich bei einer früheren OP, die ich mit 5! hatte und bei der meine Eltern mir nur gesagt hatten, dass es eine sehr schwere Blinddarm-OP (mit geplatzten Blinddarm) gewesen sei, bei der ich das fast nicht überlebt habe, eine Bluttransfusion erhalten hatte. Um nicht falsche Angaben zu machen erwähne ich das jedes mal. Dann wurde ein Medikament, das ich nehme als "Das ist doch nicht relevant" abgetan . Noch zwei weitere Angaben wurden auf diese Art in einem Ton abgebügelt, dass ich mir vorkam, als hätte ich gerade einen Antrag auf ein Super-Event gestellt auf das ich auf keinen Fall einen Anspruch habe. Vielleicht war die Ärztin einfach nur gestresst. Aber auch ich habe gearbeitet bis 18.00, bin dann nach Hause gehetzt und pünktlich um 19.15 Uhr bei meinem reservierten Termin erschienen, weil ich die Blutspende als eine gute Sache ansehe. Vielleicht hat sich auch nur gestört, dass ich trotz allem noch gut gelaunt war. Aber so braucht man sich nicht zu wundern, wenn keine neuen Blutspender gefunden werden. Ich habe mir tatsächlich kurz überlegt, diese Konsequenz zu ziehen. Aber nur wegen einer Ärztin, die meiner Meinung nach an so einer Stelle fehl am Platz ist, einer guten Sache den Rücken zu kehren ist wohl auch nicht richtig. Leider war ich so baff über das Verhalten, dass ich ihr nicht sofort diese Rückmeldung geben konnte. Ich hoffe sehr, das war eine Ausnahme. Ich habe jetzt doch einige Tage gebraucht, dieses Erlebnis zu verarbeiten.
Sachsen
Hallo Margarete ich kann das als Spender zu 100% nachvollziehen ich habe einfach ein anders Team oder Bus (DRK) aufgesucht Es ist nur eine Möglichkeit von vielen❤LG Manfred aus Dresden
Bayern
In der Relation von 44:1 ging es doch meist gut. Auch ein Arzt hat mal einen schlechten Tag, oder? Sich direkt vor Ort wehren wäre meine Empfehlung
Brandenburg
Ich hatte das einmal bei der ärztlichen Befragung, habe das auch als Feedback gegeben. Den Arzt habe ich nie wieder gesehen. Vielleicht bringt es ja etwas, sich zu beschweren. Ich will um Himmels Willen nicht, dass sich ständig alle (noch mehr) bedanken, aber ein freundlicher Umgangston muss auch bei Stress möglich sein.
Nordrhein-Westfalen
Hallo Margarete!
Ich hatte einmal aus Versehen suf dem ersten Bogen rechts beim Arzt unterschrieben. Hat die Ärztin dann rumgezickt. Die hat das Papier fast nicht mehr angefasst. Je mehr die gepöbelt und gezickt hat, um so ruhiger bin ich geworden. Ich habe nur noch in mich rein gegrinst. Da stehen wir doch drüber.
Viel Erfolg beim weiteren Spenden.
Niedersachsen
Ich hätte dann mal ganz freundlich gefragt, ob sie mit dem falschen Fuß aufgestanden ist oder ob sie immer so drauf ist… wirkt eigentlich immer. 😁
Hessen
Lieber Frank, die Frage stelle ich mir nicht - jetzt bin ich da, jetzt will ich spenden. Bin eher dafür, freundlich zu bleiben, aber "das Problembewusstsein" zu wecken. Finde so geht es halt nicht... es wird nach der Medikamenteneinnahme gefragt ... und da zähle ich auf, was ich schluckte: was ist irrelevant? Das ist der Job der ÄrztInnen, das zu entscheiden, da achten wir deren Kompetenz ... erwarten aber auch, dass sie kompetent rüberkommen ... hatte da bislang Glück.
Hessen
Ich denke, das es vielleicht auch richtig wäre mit Begründung wieder zu gehen. Habe mir das auch schon das ein oder andere mal gedacht, wo man trotz Termin und schlechtem Wetter einfach vor der Tür warten musste. Schlechter Tag hin oder her - es ist unprofessionell seine schlechte Laune am Kunde auszulassen, erst Recht wenn der eine freiwillige Spendenleistung erbringen will. Man sollte sich nicht alles gefallen lassen, nur weil Blutspenden wichtig ist.
Baden-Württemberg
Ab und zu kann es schon sein, dass man an eine Person gerät, die einen "schlechten Tag" hat.
In dem Fall stelle ich sie mir in rosa Unterwäsche vor.
Für ganz "schwierige Fälle" hat diese dann noch rosa und lila Sternchen.
Glücklicherweise ist dies ganz selten der Fall.