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Margarete K

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Vollblut

Margarete K

Rheinland-Pfalz
29.01.2023, 22:18 Uhr

vor wenigen Tagen war ich mal wieder zur Blutspende. Nach über 40 guten Blutspenden ohne große Probleme war ich diesmal echt schockiert. Ich sah mich einer Ärztin gegenüber, die mich bei mehreren Fragen richtiggehend angepampt hat. Einmal hatte ich weder ja noch nein angekreuzt, da ich nicht wusste ob ich bei einer früheren OP, die ich mit 5! hatte und bei der meine Eltern mir nur gesagt hatten, dass es eine sehr schwere Blinddarm-OP (mit geplatzten Blinddarm) gewesen sei, bei der ich das fast nicht überlebt habe, eine Bluttransfusion erhalten hatte. Um nicht falsche Angaben zu machen erwähne ich das jedes mal. Dann wurde ein Medikament, das ich nehme als "Das ist doch nicht relevant" abgetan . Noch zwei weitere Angaben wurden auf diese Art in einem Ton abgebügelt, dass ich mir vorkam, als hätte ich gerade einen Antrag auf ein Super-Event gestellt auf das ich auf keinen Fall einen Anspruch habe. Vielleicht war die Ärztin einfach nur gestresst. Aber auch ich habe gearbeitet bis 18.00, bin dann nach Hause gehetzt und pünktlich um 19.15 Uhr bei meinem reservierten Termin erschienen, weil ich die Blutspende als eine gute Sache ansehe. Vielleicht hat sich auch nur gestört, dass ich trotz allem noch gut gelaunt war. Aber so braucht man sich nicht zu wundern, wenn keine neuen Blutspender gefunden werden. Ich habe mir tatsächlich kurz überlegt, diese Konsequenz zu ziehen. Aber nur wegen einer Ärztin, die meiner Meinung nach an so einer Stelle fehl am Platz ist, einer guten Sache den Rücken zu kehren ist wohl auch nicht richtig. Leider war ich so baff über das Verhalten, dass ich ihr nicht sofort diese Rückmeldung geben konnte. Ich hoffe sehr, das war eine Ausnahme. Ich habe jetzt doch einige Tage gebraucht, dieses Erlebnis zu verarbeiten.

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Rene L
Mecklenburg-Vorpommern
30.01.2023, 09:52 Uhr

Ich kann dich beruhigen: deine evtl. Transfusion (mit 5) hat keine Auswirkung auf deine Spendefähigkeit.
Im Säuglingsalter musste mein komplettes Blut ausgetaucht werden. Dies erwähnte ich bei meinen ersten Spenden, danach nicht mehr da es nicht von Relevanz war. Also kannst du es wohl auch einfach weglassen.
Warum die Ärztin dich nach deinem Empfinden angemault hat weil du ein "irrelevantes" Medikament erwähnst ist mir nicht klar. Da es hier um die Patientensicherheit geht kann es nicht trivial sein.
In MV muss man wissen ob man in den letzten 28d ein Schmerzmittel genommen hat. Klingt unsinnig, wie gesagt Patientensicherheit.
Lass den Kopf nicht hängen, die Ärztin hatte evtl nur eine schlechte Stunde. Wir sind alles nur Menschen. Auch wenn so etwas nicht passieren sollte. Beim nächsten Mal vllt nach der Spende, wenn alle sich beruhigt haben, das Gespräch suchen. Ist ja schade wenn man mit schlechter Laune nach Hause geht. Lieben Gruß René


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Michael H
Hessen
29.01.2023, 23:00 Uhr

Rückmeldung wäre wichtig: ich hetz mir den Herzbennel ab und komm hierher, damit Sie mich so ausgesucht freundlich abfertigen können - vielen Dank auch. Die Ärztin hat ihren Job auch Deinetwegen, das darf mensch freundlich zurückmelden. Weiß nicht ob Du Hotline/Kontakt noch damit befassen möchtest. Ich mache es eher nicht und hoffe gut armiert auf das nächste (verbale) Gefecht!
Freue mich auf jeden Fall und bin Dir dankbar, dass Du "an Bord" bleiben möchtest - Merci!