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Theresa O

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Vollblut

Theresa O

Bayern
16.11.2023, 08:28 Uhr

Ich hab vorgestern das erste Mal wieder gespendet seit der Fragebogen abgeändert wurde und auch wenn mich die Fragen nicht betreffen, muss ich mich schon sehr über einige wundern.

Was mich ehrlich gesagt am meisten irritiert ist Frage Nr. 56 (und 14). Hier speziell “Hatten Sie in den letzten 4 Monaten Sexualverkehr mit einer Person, die im Ausland geboren ist oder mehr als 6 Monate dort gelebt hat?”.
Ich finde das wirkt ehrlich gesagt diskriminierend. Da würde mich doch sehr die gesetzliche Vorgabe hierzu und die Überlegung dahinter interessieren. Da fallen ewig viele junge Menschen raus (Gap-year, Auslandssemester, etc.) und ich weiß jetzt nicht, warum das Sexualverhalten von “Nicht-Deutschen” anders oder besser gesagt “risikoreicher” sein soll.

Vor allem interessiert mich auch, wie lange man als “Ausländer” oder nach einem längeren Auslandsaufenthalt gesperrt ist. Dürfen Menschen, die in einem Malariagebiet geboren wurden niemals spenden? Ich bring ab und zu mal Erstspender mit, aber manchen erspar ich dann den Weg und die Zeit, wenn es diese Ausschlusskriterien gibt.

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Holger K
Baden-Württemberg
16.11.2023, 13:30 Uhr

da muss beachtet werden:
entscheidend ist, dass das Spenderblut weiterhin untersucht wird.
medizinisch gesehen ist nur die Kontrolle im Labor eine weitgehend sichere Möglichkeit Ansteckungen die durch Blutprodukte übertragen werden zu verringern.
(nein, auch Labor ist nie 100Prozent sicher)

die Fragen sind als einheitlicher Fragebogen hier zu sehen.
evtl. ist die Aufbereitung je nach Blutspendeorganisation anders, aber die Fragen sind zumindest einheitlich
(Achtung: Externer Link) https://www.pei.de/DE/newsroom/hp-meldungen/2021/211101-aktualisiert-einheitlicher-blutspenderfragebogen.html


Team Bayern
Blutspendedienst des BRK
16.11.2023, 10:13 Uhr

Liebe Theresa,

danke für Deine Fragen.

Ja, momentan ist es so, dass man, wenn man in einem Malariagebiet geboren wurde, dauerhaft gesperrt ist.
Da die Auslandsaufenthalte Risiken mit sich bringen, ist man mit der Zulassung zur Spende sehr vorsichtig.

Der Fragebogen ist für uns Blutspendedienste bindend und dient der Vorsicht und nicht der Diskriminierung.
Du kannst gerne bei der Hotline anrufen und Dir die Gründe genauer erklären lassen: 0800 11 949 11

Liebe Grüße und noch eine schöne Woche
Michaela vom BSD


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Dianne F
Baden-Württemberg
16.11.2023, 09:04 Uhr

Als US-Amerikanerin mit einem Ehemann aus Spanien darf ich hier spenden. Wegen meinen Deutschland-Aufenthalten war ich aber lange in den USA gesperrt – Deutschland galt bis vor kurzem als Risikogebiet wegen BSE !