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Tobias N

Baden-Württemberg
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Vollblut

Tobias N

Baden-Württemberg
30.12.2023, 23:53 Uhr

Hallo zusammen,

Wir, eine kleine DRK-Ortsgruppe im Süden von Baden-Württemberg, wollen unsere Blutspendetermine gerne „aufmöbeln“. Was ist denn euch Spendern bei einem Blutspendetermin wichtig, was wir als Ortsgruppe (nicht der Blutspendedienst) vor Ort bieten/anbieten können? Ich bin gespannt auf eure Antworten und Vorschläge 😉.

Viele Grüße, Tobias

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Sebastian B
Baden-Württemberg
01.01.2024, 15:33 Uhr

Das finde ich aber toll, dass ihr als Ortsgruppe hier Meinungen von Blutspendern einholen wollt. Kompliment!

Was ist mir ganz persönlich wichtig:
- Freundlichkeit!
- Ein Lunchpaket oder eine andere Form der Verköstigung, die dem Spender zeigt, dass er wertgeschätzt ist. - Idealerweise bietet man dort immer mindestens zwei Varianten an. Eine normale und zumindest eine vegetarische.
- Schön wäre eine aussagekräftige Beschilderung. Gerade an neuen Lokation oder für neue Spender ist nämlich keinesfalls klar, wo sie wann und wie warten oder erscheinen müssen. Das kann sehr verwirrend sein. Klare und gut erkennbare Schilder vielleicht sogar mit einer Nummerierung (zuerst hier, dann hier Und danach dann hier) können da hilfreich sein.
- Die Lokation sollte gut zu erreichen sein. Mir ist klar, dass dies oft schlicht nicht möglich ist, weil man nehmen muss, was man bekommt. Aber hier geht es ja um Wünsche. Idealerweise sollten also genügend Parkplätze vorhanden sein. Und auch eine Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln sollte gegeben sein.
- Banner im Ort. Banner im Ort, wie dies oft ja sogar üblich ist, weisen die Menschen auf einen bevorstehenden Blutspendetermin bereits einige Wochen vorher dauerhaft hin.
- Privatsphäre beim Arzt. Auch darauf wird normalerweise geachtet. Aber ich finde es wichtig, dass das Arzt Gespräch so stattfindet, dass niemand sonst mithören kann. Schließlich ist das vertraulich. Darauf sollte besonders geachtet werden.
- Vielleicht kann man, wenn es die Finanzen zulassen, eine Art kleines Glücksrad oder Tombola mit veranstalten, wo Blutspender entsprechend am Glücksrad drehen oder ein Los ziehen und ein kleines Präsent erhalten. Das ist jetzt sicherlich sehr weit hinten auf der Wunschliste. Aber ich finde, das wäre trotzdem eine nette Idee, die jetzt auch nicht sehr viel Aufwand macht.


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Dianne F
Baden-Württemberg
01.01.2024, 11:01 Uhr

- Frisches Essen am Tisch statt Gutscheine oder Lunchpakete
- Wenn Lunchpaket, dann Sachen, die man sofort essen kann (keine Dosen; geschnittene Wecken, Käse- oder Wurstaufschnitt)
- Wegweisungsschilder zum und am Gebäude
- Praktische Geschenke sind immer nett!
- Wenn Menschen einen Termin haben, zwing sie nicht draußen zu warten
- Lass Menschen ohne Termin nur rein, wenn jemand nicht kommt oder ein Termin freigeblieben ist
- Freundlichkeit !
- Jubiäumsspender vor Ort anerkennen und erklären, wann die Ehrung stattfindet (siehe unten)
- Kaffee wäre auch nett.


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Daniel R
Niedersachsen
31.12.2023, 18:03 Uhr

Live Musik und Freibier


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Cornelia H
Baden-Württemberg
31.12.2023, 15:34 Uhr

Da stimme ich Michael O zu.
Bei mir ist deshalb auch ein gern genutzter, fußläufig erreichbarer Termin für Jahre oder für immer raus.


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Michael O
Baden-Württemberg
31.12.2023, 10:06 Uhr

Ich bin soweit zufrieden wie es abläuft, was aber der Ortsverein wirklich tun kann ist " Termine nicht willkürlich vorverlegen". Ich habe mein Rhytmus (wenn mich keine Krankheit ausbremst) und es wurden schon mehrere Termine aus Jux und Tollerei verlegt. Die Weihnachtsspende ist mittlerweile gute 10 Km weiter und der eine Termin im Ort ganze 20-30 Km (bei letzterem konnte ich hinlaufen).


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Cornelia H
Baden-Württemberg
31.12.2023, 09:20 Uhr

Ach ja: mir ist noch etwas eingefallen, was für den allgemeinen Ablauf nicht essentiell ist, für einige aber bestimmt erfreulich sein dürfte.

Hier im Forum liest man häufig von enttäuschten, teilweise auch etwas ungeduldigen Jubilaren.
Bemängelt wird zum Beispiel, dass die Jubiläumsspende vor Ort niemand bemerkt hat oder ihr keine Beachtung geschenkt wurde. Andere sind enttäuscht, weil sie nach zwei Monaten noch nichts von einer anstehenden Ehrung gehört haben...
Ich würde im Vorfeld herausfinden, wie das Ehrungsprozedere in der Region ist. In welchem Zeitraum werden die zu Ehrenden "gesammelt", wann findet für gewöhnlich eine Ehrungsveranstaltung statt. Diese kann ja, je nach Ehrungsstufe auch unterschiedlich "groß" ausfallen.

Ich würde für mögliche Jubilare eine Kiste mit einer kleinen Aufmerksamkeit (und wenn es Mercitafeln sind) bereitstellen.
Es sollte auf die Spendenzahlen geachtet werden, so dass eine Jubiläumsspende nicht unbemerkt bleibt. Zum Einen wird so der Datenschutzzettel nicht vergessen, zum anderen kann direkt am Anfang ein netter Satz wie "Wow, das wird ja heute schon ihre 75. Spende, viel Erfolg für ihre Jubiläumsspende" oder so ähnlich fallen.
Die kleine Aufmerksamkeit könnte man dann nach erfolgreicher Spende z. B. im Ruhebereich übergeben, zusammen mit der Info, dass noch etwas folgt und in welchem Zeitraum mit einer Ehrung zu rechnen ist. Werden die Jubilare zum Beispiel immer von Januar- Dezember gesammelt und die Ehrungsveranstaltung findet für gewöhnlich im Mai statt, ist jemand, der z. B. im Januar seine Jubiläumsspende hatte nicht so ungeduldig oder auch enttäuscht, wenn er länger nichts hört oder er zu der Veranstaltung im Mai, von der er später in der Zeitung gelesen hat, nicht eingeladen gewesen ist.
Er weiß jetzt sofort, dass es bis zu "seiner" Ehrung noch knapp 1,5 Jahre dauern wird.

Puuh, sorry für den langen Text für so eine Nebensächlichkeit.


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Cornelia H
Baden-Württemberg
31.12.2023, 09:16 Uhr

Hallo Tobias,
toll, dass ihr euch so viele Gedanken macht.
Vielen Dank für euer großes Engagement!

- eine idiotensichere Beschilderung, sowohl draußen als auch drinnen. Finde es
ärgerlich, wenn man als Ortsunkundiger erstmal suchend um das ganze Gebäude, welches ja meist recht groß ist, herumlaufen muss und den Eingang dann immer noch nicht klar findet
- Freundlichkeit!!!
- auf die Terminreservierungen achten, aber dabei auch flexibel bleiben
- Transparenz falls es zu starken Verzögerungen kommt. Informierte Spender sind meist geduldiger
- gerne Imbiss vor Ort, dabei auch die Vegetarier und Veganer nicht vergessen. Falls es doch eine Tüte geben sollte, bitte auch etwas zur sofortigen Stärkung reinpacken, was nicht erst erwärmt werden muss oder wofür Geschirr
benötigt wird.
Dabei sollte die Tüte eher "mainstreamtauglich" befüllt sein
(besser kein Alkohol, Kaffee o. ä., keine zu bitteren Sachen wie z. B. Grapefruitschorle, keine speziellen Kombinationen wie z. B. Süßes mit Salz, Chili, Ingwer...)
- falls es Getränke zur Selbstbedienung gibt, sollten diese zentral und gut sichtbar bereit stehen und nicht versteckt in der hintersten Ecke. Von "früher" kenne ich es auch so, dass man im Ruhebereich gefragt wurde, was man trinken möchte und dies gebracht bekam.

Vielen Dank nochmal für euren Einsatz und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
LG


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Robert H
Sachsen
31.12.2023, 08:34 Uhr

Ein Tisch zur Kinderbetreuung wäre schön. Dann kann man seinen Termin wahrnehmen und der Zwerg langweilt sich nicht.