ich bin mir immer noch nicht sicher, ob die Mediziner auch für mich als Organspender immer das maximal mögliche unternehmen, wenn man Organspender ist, wenn zum Beispiel ein paar Räume weiter möglicherweise jemand liegt, wo ganz ganz dringend Organe benötigen würde ...
Das ist mein Problem bei der Entscheidung PRO Organspende
da helfen auch keine Sanktionen
Organspende geht nur bei lebenden Organen aber totem Körper (also Hirn).
deswegen wird es nie eine Hirnspende geben - das Hirn muss ja tot sein.
und ja: entscheidend ist:
jeder soll sich entscheiden - und hier wie in den meisten umliegenden Ländern eine Regelung zu treffen "jeder spendet, ausser er entscheidet dagegen" ist total okay.
derzeit ist es andersrum "niemand spendet, ausser er entscheidet dafür"
Sollte ich tod sein, dann darf man gerne meine Organe verwenden.
Nur leider bestimmen Menschen ob ich tod bin oder nicht.
Darin sehe ich das potentielle Risiko für kriminellen Organhandel.
Darum NEIN, solange dieses Restrisiko besteht und das wird wohl immer bestehen.
Mir scheint, die meisten, die hier kommentiert haben, haben den Artikel gar nicht gelesen. Demnach sollen die Sanktionen nämlich nicht für "Organspendeverweigerer" gelten, sondern für diejenigen, die keine Entscheidung getroffen haben. Ob Ja oder Nein spielt dabei keine Rolle.
Die Leute so dazu zu bewegen, sich überhaupt einmal mit dem Thema zu beschäftigen und ihre Entscheidung zu dokumentieren, fände ich durchaus zumutbar.
Holger: Korrekt. Aber glücklicherweise gehört ein Toter nicht dem Staat. Und die Würde eines Menschen gilt über den Tod hinaus. Dem trägt sogar unser Strafrecht Rechnung.
Niemand hat einen Anspruch auf Organe anderer. Ob und in welchem Umgang jemand Organe spendet oder nicht, entscheidet allein jeder individuell für sich.
Man sollte niemanden zu etwas "überreden" - Überzeugen dagegen wäre eine Möglichkeit.
In vielen Ländern gibt es die Widerspruchsregelung - das wäre eine Maßnahme. Wer nicht ausdrücklich widerspricht und eine solche Erklärung unterschreibt, steht damit als Organspender zur Verfügung.
Bonus-Systeme wie bei der KFZ-Versicherung ... klasse Idee, aber ... wenn ich dann sage "OK, mach ich, wenn ich tot bin", jahrelang die Boni kassiere und am Ende dann doch sage "nö, will ich nicht" - muss ich dann die bereits gezahlten bzw. in Anspruch genommenen Boni wieder zurück zahlen, respektive müssen meine Erben ...?
Holger: ja, Bonussysteme oder auch Malussysteme sind unter anderem bei der Kfz Versicherung üblich. Wir sprechen hier aber nicht von einer Versicherung für einen Gegenstand. Wir sprechen hier von einem Menschen. Wir sprechen vom menschlichen Leben. Und wir sprechen von der menschlichen Würde. Dein Vergleich ist in meinen Augen deshalb in höchstem Maße unpassend.
Bayern
ich bin mir immer noch nicht sicher, ob die Mediziner auch für mich als Organspender immer das maximal mögliche unternehmen, wenn man Organspender ist, wenn zum Beispiel ein paar Räume weiter möglicherweise jemand liegt, wo ganz ganz dringend Organe benötigen würde ...
Das ist mein Problem bei der Entscheidung PRO Organspende
da helfen auch keine Sanktionen
Baden-Württemberg
Organspende geht nur bei lebenden Organen aber totem Körper (also Hirn).
deswegen wird es nie eine Hirnspende geben - das Hirn muss ja tot sein.
und ja: entscheidend ist:
jeder soll sich entscheiden - und hier wie in den meisten umliegenden Ländern eine Regelung zu treffen "jeder spendet, ausser er entscheidet dagegen" ist total okay.
derzeit ist es andersrum "niemand spendet, ausser er entscheidet dafür"
Sachsen
Sollte ich tod sein, dann darf man gerne meine Organe verwenden.
Nur leider bestimmen Menschen ob ich tod bin oder nicht.
Darin sehe ich das potentielle Risiko für kriminellen Organhandel.
Darum NEIN, solange dieses Restrisiko besteht und das wird wohl immer bestehen.
Nordrhein-Westfalen
Mir scheint, die meisten, die hier kommentiert haben, haben den Artikel gar nicht gelesen. Demnach sollen die Sanktionen nämlich nicht für "Organspendeverweigerer" gelten, sondern für diejenigen, die keine Entscheidung getroffen haben. Ob Ja oder Nein spielt dabei keine Rolle.
Die Leute so dazu zu bewegen, sich überhaupt einmal mit dem Thema zu beschäftigen und ihre Entscheidung zu dokumentieren, fände ich durchaus zumutbar.
Baden-Württemberg
Holger: Korrekt. Aber glücklicherweise gehört ein Toter nicht dem Staat. Und die Würde eines Menschen gilt über den Tod hinaus. Dem trägt sogar unser Strafrecht Rechnung.
Niemand hat einen Anspruch auf Organe anderer. Ob und in welchem Umgang jemand Organe spendet oder nicht, entscheidet allein jeder individuell für sich.
Bayern
Man sollte niemanden zu etwas "überreden" - Überzeugen dagegen wäre eine Möglichkeit.
In vielen Ländern gibt es die Widerspruchsregelung - das wäre eine Maßnahme. Wer nicht ausdrücklich widerspricht und eine solche Erklärung unterschreibt, steht damit als Organspender zur Verfügung.
Bonus-Systeme wie bei der KFZ-Versicherung ... klasse Idee, aber ... wenn ich dann sage "OK, mach ich, wenn ich tot bin", jahrelang die Boni kassiere und am Ende dann doch sage "nö, will ich nicht" - muss ich dann die bereits gezahlten bzw. in Anspruch genommenen Boni wieder zurück zahlen, respektive müssen meine Erben ...?
Baden-Württemberg
ein toter Körper ist ja nunmal kein menschliches Leben.
Baden-Württemberg
Holger: ja, Bonussysteme oder auch Malussysteme sind unter anderem bei der Kfz Versicherung üblich. Wir sprechen hier aber nicht von einer Versicherung für einen Gegenstand. Wir sprechen hier von einem Menschen. Wir sprechen vom menschlichen Leben. Und wir sprechen von der menschlichen Würde. Dein Vergleich ist in meinen Augen deshalb in höchstem Maße unpassend.