Hallo zusammen.
Ist eine Plasmaspende „stressiger“ für den Körper bzw. wie ist der Unterschied zu einer Blutspende hinsichtlich der Veträglichkeit/Belastung während einer Spende?
Beides gleichmäßig gut verträglich?
Zudem habe ich am 05.06. Blut gespendet und möchte nun das erste Mal Plasma am kommenden Montag spenden ( da ich beruflich in der Stadt eines Plasmazentrums bin).
Langt hierfür der zeitliche Abstand oder könnte es eng werden bezüglich des HB-Wertes (14,4 bei Spende)?
Blutspendedienst des BRK
Hallo Markus,
danke für Dein Engagement!
Ob man die Plasmaspende besser als die Vollblutspende verträgt, ist indivduell. Da hilft nur ausprobieren.
Der Abstand von der Vollblutspende und auch der HB-Wert sind ausreichend.
Viele Grüße
Charlotte vom BSD
Brandenburg
Ich mach's seit vielen Jahren und hatte noch nie Probleme. Hb-Wert ist immer mal ein Thema und muß min 13,5 sein. Wie schon geschrieben wurde, dauerts natürlich länger als eine Vollblutspende, wobei das "Zurückpumpen normalerweise eher 4-5 mal erfolgt. Probier's einfach aus, Markus, und gib mal kurzes Feedback nach Deiner Plasma-Spende🩸
Sachsen
Also ich für mich kann sagen, dass das Plasmaspenden nicht so stressig für den Körper ist. Ich kann nach Entnahme der 850 ml, Dauer ca. 35 Minuten, gleich hoch und los nach Hause. Beim Blutspenden brauch ich danach Zeit, setze mich, trinke Kaffee und esse etwas. Der Test, danach auch gleich hoch und los, endete damit, das mir sehr schwummrig wurde. Zwischen Blut- und Plasmaspende lasse ich mindestens 10 Tage vergehen, sonst bekomm ich Probleme mit dem Eisenwert
Baden-Württemberg
In der Regel gilt eine Plasmaspende als verträglicher und weniger belastend, da zwar je nach Körpergewicht deutlich mehr entnommen wird (650-850 ml, glaube ich), aber eben nur Plasma, was vom Körper sehr schnell nachgebildet wird. Der Flüssigkeitsverlust wird zudem sofort per Kochsalzinfusion ausgeglichen.
Es gibt durchaus Menschen, die das "Zurückpumpen" (7-10 mal pro Spende, da alle gut 80-100 ml Plasma) der sonstigen Blutbestandteile als unangenehm empfinden. Auch gibt es Menschen, die nicht so gerne so lange eine Nadel im Arm haben - eine Plasmaspende dauert in der Regel 45-60 Minuten. Ob man dazu gehört, muss man selber rausfinden 🙂. Das betrifft aber nicht viele Personen, zumal, wenn man eh schon Erfahrungen mit der Blutspende hat.
Brandenburg
Bei Plasmaspenden wird das Plasma aus dem Blut herausgefiltert. Das besteht hauptsächlich aus Wasser und Proteinen. Da die roten Blutkörperchen in den Körper zurück geleitet werden ist Plasma spenden für den Körper in der Regel verträglicher, da auch das kritische Eisen nicht verloren geht. Daher darf Plasma auch sehr viel häufiger gespendet werden als Vollblut. Plasma darf man etwa 60 mal im Jahr spenden, es müssen mindestens 2 Tage zwischen zwei Spenden liegen.
Sollte also kein Problem sein, wenn doch gesundheitlich etwas dagegenspricht, wird das der Arzt Vorort feststellen.
Bayern
Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube beim Plasma spenden, wird das Blut nicht entnommen sondern fließt zurück in den Körper und währenddessen wird aus dem Blut das Plasma entzogen. Ich war aber noch nie Plasma spenden. Das wurde mir so gesagt. Ich würde sogar behaupten, dass das weniger belastend ist, als dem Körper 500 ml Blut zu entziehen. Vielleicht frägst du direkt vor Ort an. :-)