Heute beim Arzt vor dem Blutspenden wurde mir mitgeteilt, dass keine Eisensulfattabletten mehr ausgegeben werden. Diese Tabletten waren über Jahrzehnte Standard. Werden da etwa Kosten eingespart? Ich meine, dass wenn Blutspender abgewiesen werden weil der Hämoglobinwert zu niedrig ist, diese danach keine Lust mehr für weitere Spenden haben. Sich für's Blutspenden Zeit nehmen, kein Problem, aber sich die Tabletten jetzt selber kaufen zu müssen um spenden zu dürfen, dafür habe ich kein Verständnis.
Hessen
Da ich es in der Regel nur knapp an bzw. über den magischen 13,5 Wert schaffe, wurden mir meistens ungefragt Tabletten angeboten (an unterschiedlichen Orten). Ausser die letzten zwei Mal 🤔
Sachsen-Anhalt
Also ich habe noch bei keiner Blutspende gesehen, das Eisentabletten ausgegeben werden.
Niedersachsen
Ich Spende seit dreißig Jahren Blut und hatte auch schon zwei dreimal eine Ablehnung, weil der Eisenwert zu niedrig war. Aber in den ganzen Jahren wurde mir noch nie ein Eisenpräparat geschenkt oder verordnet. Bin erstaunt, wie unterschiedlich das gehandhabt wird von Bundesland zu Bundesland. Liebe Grüße und weiterhin viel Spaß am Blutspenden ❤️
Baden-Württemberg
Ich erhielt heute die Antwort vom Arzt, dass es an den Apotheken läge. Den Apothekern würden durch die kostenlose Weitergabe Einnahmen fehlen. Das DRK ist dabei eine Lösung zu finden.... na dann.
Baden-Württemberg
Hallo Claus, kann dich verstehen. Mir werden sie regelmäßig angeboten, doch da ich sie nicht so gut vertrage, verwende ich einen biologischen Saft Blutquick der meinen HB Wert und andere Werte wieder in Form bringt. Bleib gesund und weiterhin motiviert Blut zu spenden.🩸🩸🩸 Grüße Heldemar
DRK-Blutspendedienst
Hallo Claus,
wir können Deinen Unmut zu der derzeitigen Situation bezüglich der Eisentablettenausgabe an unsere Spender*innen verstehen.
Hier gibt es erst seit wenigen Wochen eine gesetzliche Änderung, welche dieses Thema innerhalb der Blutspende betrifft.
Wir sind mit Hochdruck an einer Lösung dran. Sollte sich die Klärung länger hinziehen, werden wir den Spender*innen ggf.
freiverkäufliche Eisenpräparate zur Verfügung stellen.
Baden-Württemberg
Die Diskussion gab es vor ca. 1 Monat schon einmal.
Beitrag(auch eines Users aus BW)/Kommentar vom 23.5. suchen.
Es geht darum, daß auf der Packung "Apothekenpflichtig" steht und das DRK eben keine ist und die Spende-Ärzte sie auch nicht einfach so ausgeben dürfen. Vermutlich haben sich Mitbewerber oder andere Bürokratie-Fans daran gestört.
100 Tabletten(~1 Jahresration für mich) kosten online ca. 9-10€, in stationärer Apotheke 1€ mehr.
Also ±10 Cent pro Tablette.
Wenn ich daran denke, was ich ich des öfteren an Fahrkosten(Benzin) für gelegentlich 50 km einfach zum Spendeort verbraten habe, ist das absolut gar nichts.
In 2 Tagen ist es bei mir wieder soweit. Bin mal gespannt ob ich noch welche angeboten bekomme oder nicht mehr.
Sachsen
Ich habe es bisher auch so gekannt, daß man in Ba-WÜ und auch in Sachsen Eisensulfattabletten angeboten bekommen hat, wenn man die höchstmögliche Anzahl an Blutspenden innerhalb der letzten zwölf Monate erreicht hat. Da ich aber nie welche genommen habe, kann ich gar nicht sagen ob dies bei meiner letzten Spende auch noch der Fall war.
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Ich könnte mir aber durchaus vorstellen, daß es ggf. Kosten gespart werden sollen und das die Aussage "apothekenpflichtig" nur ein Scheinargument ist.