Tach liebe Foren-Mitglieder,
ich hätte da mal eine Frage zum Thema Hämatom nach der Blutspende. Und zwar habe ich jetzt nach meiner 13. Spende ein etwas größeres Hämatom in der Armbeuge meines linken Arms ( siehe anliegendes Foto - via Imgur, da hochladen hier nicht funktioniert hat - (Achtung: Externer Link) https://imgur.com/a/xZIqV0f ).
Hat die Spendenbegleiterin dort einfach nur die Nadel durch die Vene "geschossen" oder sollte ich da einmal meinen Hausarzt aufsuchen?
Ich bedanke mich jetzt schon einmal recht herzlich für die Antworten und verbleibe
mit spendenfreundlichen Grüßen
Maurice Menzel
PS: Sollte der Beitrag in der falschen Kategorie gelandet sein, so bitte ich die Admins diesen zu verschieben, Danke :)
DRK-Blutspendedienst
Hallo Maurice,
Entschuldigung für die späte Reaktion, bitte melde dich doch bei uns, um den Sachverhalt zu klären unter 0800 / 11 949 11.
Danke
Viele Grüße Andrea
Niedersachsen
Moin Maurice, im Nachgang nach Verletzungen, nicht in der akuten Phase, sagt man, dass man auch ruhig mit Wärme den Körper unterstützen kann und die Durchblutung, Abtransport von u.a. Schlackestoffen etc, so fördern kann.
Kälte bewirkt ein zusammenziehen der Gefäße, was Einblutungen und Schwellungen unterdrückt (wie Peter schon schrieb), aber eigentlich soll der Mist ja dann raus, weg...
.
Bei einem "kleinen" Hämatom vom Blutspenden würde ich jetzt ehrlich gesagt auch gar nichts machen, solange es nur um die Farbe geht, die nun aus der Tiefe hoch kommt. Die verschwindet auch wieder. 😉
Baden-Württemberg
Hallo Maurice,
man kühlt in der Regel nur in der Akutphase einer Verletzung; nach 4 Tagen bringt Kühlung aber nur etwas im Hinblick auf eine mögliche Schwellung (die du aber nicht hast). Den Rest macht der Körper ganz von allein. Gib ihm die Zeit. Wärme kann das jetzt noch unterstützen, aber davon gibt es ohnehin reichlich von außen.
Es wird bestimmt noch einen Farbwechsel am Hämatom geben (blau, violett, grün, gelb, weg). Aber das ist alles ganz normal. Wenn du unbedingt etwas beschleunigen möchtest, kannst du ganz sanft und eher großflächig die Muskulatur mit dem Hämatom nach unten massieren / ausstreichen.
Niedersachsen
Hallo Peter, vielen Dank für deine Antwort. Auch nach vier Tagen ist das Hämatom sichtbar, jedoch fühle ich keinen Druckschmerz oder fühle mich sonst irgendwie eingeschränkt, funktioniert auch nachträgliche Kühlung um den Abbau Prozess zu beschleunigen?
Und vielen Dank für die Besserungswünsche.
Baden-Württemberg
Hallo Maurice,
vielen Dank für deine 13. Spende und deinen ersten Beitrag hier im Forum.
Was genau passiert ist bei der Punktion, lässt sich anhand des Fotos nicht sicher beurteilen - es auch nicht entscheidend. Neben dem "Durchstechen" der Vene (dann hätte es aber bei der Spende selbst schon Probleme gegeben) ist auch denkbar, dass nach dem Entfernen der Nadel nicht schnell und kräftig genug abgedrückt wurde oder dass der Druckverband nicht richtig saß. Dann kann es aus der Vene tatsächlich noch einige Zeit ins umliegende Gewebe bluten, so dass solch ein Hämatom entsteht.
Entscheidend ist, dass du in einem solchen Fall SOFORT mit der Kühlung des Gewebes beginnst, um zu verhindern, dass sich das Blut weiter ausbreitet. Zudem sorgt die Kühlung dafür, dass die begleitende Schwellung abklingt, die oft als besonders unangenehm empfunden wird, weil sie zu Bewegungseinschränkungen führen kann.
Das Blut im Gewebe gerinnt und wird im Verlauf von 3 - 7 Tagen abgebaut und abtransportiert. Mit Heparin-Salbe kann man den Vorgang unterstützen.
Gute Besserung!
Niedersachsen
@Reiner S
Vielen Dank für die Antwort, dann weiß ich da auch bescheid.
PS: Klasse Spendenanzahl. Immer weiter so :)
Sachsen
Kommt schon mal vor und geht in der Regel auch wieder rasch weg.