Hallöchen in die Runde, mich nervt diese Terminierung immer an, vor Corona ging es doch auch ohne, es kann ja wohl nicht sein das Spender ohne Termin weg geschickt werden ? Da Frage ich mich wird kein Blut benötigt bzw wer will von wem etwas
Ja, vor Corona ging es ohne - aber wie! Die Spendewilligen kamen zuhauf. Wenn man nicht bereits 1/2 Stunde vor Aktionsbeginn da war, musste man sich auf lange Wartezeiten einstellen. Im Höchstfall waren das bei mir irgendwas knapp über 3 Stunden vom Ankommen bis zum Aufstehen von der Liege. Und dann hätte ich noch mal 1/2 Stunde mich hinsetzen sollen und abwarten. Nee, das mit dem Terminsystem ist deutlich besser. Seit dem bin ich immer in weniger als einer Stunde fertig.
Wenn Terminvereinbarung erwünscht ist, ist es auch sinnvoll, einen Termin zu machen. Die Teams werden entsprechend geplant: wenig Anmeldungen: kleines Team. Viele Anmeldungen: größeres Team. Material wird auch entsprechend eingepackt. Wenn man nun jeden, der kommt, dran nimmt, egal ob mit Termin oder ohne, ist am Ende für diejenigen, die einen Termin gebucht haben, kein Material mehr da. Es kann ja wohl nicht sein, dass Spender mit Termin weg geschickt werden?
Ich mache einen Termin um mir die Zeit einplanen zu können. Werden dann trotzdem 10 Leute ohne Termin vorgelassen gehe ICH wieder.
Macht Termine, das macht es für alle leichter. Für andere Spender. Für euch selbst. Und bedonders für die Helfer vor Ort, sowie die Freiwilligen, die genug Imbiss vorbereiten.
Habe ich mich auch drüber geärgert, werde ich weggeschickt wird es für mich kein nächstes Mal geben. Geht garnicht, zumal es bei uns nicht so spannend ist und relativ relaxt.
Ich finde den Terminansatz grundsätzlich gut, damit es sich mehr verteilt.
Allerdings würde ich, wenn es zu meinem gewünschten Zeitfenster keinen Termin mehr gibt, trotzdem ohne Termin reinschneien und nicht nen viel früheren/späteren nehmen. Letztendlich wollen - jedenfalls solange ich beim DRK spende und hierfür kein Geld erhalte - die etwas von mir und nicht andersrum. Ich helfe gerne, aber ich strukturiere dafür nicht meinen Tag um.
Da ich mir aber angewöhnt habe, immer relativ frühzeitig zu reservieren, habe ich dieses Problem nicht, da dann immer noch was frei ist.
Mhm, anscheinend ist das von Bundesland und Spendeort unterschiedlich. Die letzten Male, als ich in Landsberg und Prittriching war, hatte ich auch vor mir immer 2 Leute, die keinen Termin hatten, die wurden aber trotzdem noch mit reingeschoben, trotz all dem gab es keine zeitlichen Verzögerungen 🙂 Und ich sehe es halt so.. lieber ein paar mehr zusätzliche Spender (mehr Lebensretter) ohne Termin, als zu wenige :)💪
Hallo zusammen,
Ich kann mir vorstellen, dass die Terminvereinbarung für die Ortsvereine ein Vorteil darstellt, weil sie dann planen können, wie viele Leute kommen. Es ist salopp gesagt doof, wenn für 100 Personen Verpflegung bestellt und es kommen nur 50. Dann sind ein Haufen Lebensmittel übrig, wo du schauen musst, wie du sie weg bekommst. Andersrum ist auch doof.
Übrigens habe ich bei mir in der Gegend bisher die Erfahrung gemacht, dass es kein Problem ist, wenn man 10 min früher oder später kommt.
Zitat von Andreas L
Brandenburg
05.06.2020, 19:10 Uhr
"Finde das Termin absprechen zwecks Spende nicht in Ordnung, da ich meistens auf dem Heimweg spenden gehe, nicht im selben Ort wohne und nicht genau weiß ob ich den Termin aufgrund von Verkehr und Arbeit nicht 100 % einhalten kann und ich werde mit Sicherheit nicht 1/2h Puffer einrechnen, das ist unflexibel, wer möchte denn von uns etwas ich helfe gerne aber nicht so, beim letzten Mal habe ich trotz Korona Schlange gestanden und mit Sicherheitsabstand ging auch"
Zitat von Andreas L
Brandenburg
14.10.2025, 15:33 Uhr
"Hallöchen in die Runde, mich nervt diese Terminierung immer an, vor Corona ging es doch auch ohne, es kann ja wohl nicht sein das Spender ohne Termin weg geschickt werden? Da Frage ich mich wird kein Blut benötigt bzw wer will von wem etwas"
Hallo Andreas,
ich finde es schade, dass du schon seit 2020 ein Problem damit hast, Termine abzusprechen. Die bei solchen Gelegenheiten stets neu aufgeworfene Frage, "ob denn kein Blut benötigt wird", ist eine Scheinfrage und ein Totschlagargument gleichzeitig.
Die Sache ist nämlich diese: Gerade WEIL so dringend Blut benötigt wird, ist man auf eine straffe Organisation und einen effizienten Ablauf angewiesen. Denn die Zahlen der Freiwilligen in den Spendeteams hat nach jüngsten statistischen Daten im Verlauf der letzten 5 Jahre überproportional abgenommen; es mussten auch schon Termine kurzfristig abgesagt werden.
Für einen effizienzten Ablauf braucht es eine gute Planung, gerade hinsichtlich des Material- und Personaleinsatzes. Da kann eben NICHT jeder kommen oder wegbleiben wie es ihm oder ihr gerade beliebt. Das funktioniert in keinem Betrieb, erst recht nicht im Gesundheitswesen, speziell bei Ärzten und in Kliniken. Ich empfehle dir, dich selbst einmal bei der Planung und Durchführung eines Spendetermins zu engagieren. Da lernst du auch mal die andere Seite kennen. Das lehrt Demut.
Bayern
Ja, vor Corona ging es ohne - aber wie! Die Spendewilligen kamen zuhauf. Wenn man nicht bereits 1/2 Stunde vor Aktionsbeginn da war, musste man sich auf lange Wartezeiten einstellen. Im Höchstfall waren das bei mir irgendwas knapp über 3 Stunden vom Ankommen bis zum Aufstehen von der Liege. Und dann hätte ich noch mal 1/2 Stunde mich hinsetzen sollen und abwarten. Nee, das mit dem Terminsystem ist deutlich besser. Seit dem bin ich immer in weniger als einer Stunde fertig.
Wenn Terminvereinbarung erwünscht ist, ist es auch sinnvoll, einen Termin zu machen. Die Teams werden entsprechend geplant: wenig Anmeldungen: kleines Team. Viele Anmeldungen: größeres Team. Material wird auch entsprechend eingepackt. Wenn man nun jeden, der kommt, dran nimmt, egal ob mit Termin oder ohne, ist am Ende für diejenigen, die einen Termin gebucht haben, kein Material mehr da. Es kann ja wohl nicht sein, dass Spender mit Termin weg geschickt werden?
Nordrhein-Westfalen
Ich mache einen Termin um mir die Zeit einplanen zu können. Werden dann trotzdem 10 Leute ohne Termin vorgelassen gehe ICH wieder.
Macht Termine, das macht es für alle leichter. Für andere Spender. Für euch selbst. Und bedonders für die Helfer vor Ort, sowie die Freiwilligen, die genug Imbiss vorbereiten.
Nordrhein-Westfalen
Habe ich mich auch drüber geärgert, werde ich weggeschickt wird es für mich kein nächstes Mal geben. Geht garnicht, zumal es bei uns nicht so spannend ist und relativ relaxt.
Baden-Württemberg
Ich finde den Terminansatz grundsätzlich gut, damit es sich mehr verteilt.
Allerdings würde ich, wenn es zu meinem gewünschten Zeitfenster keinen Termin mehr gibt, trotzdem ohne Termin reinschneien und nicht nen viel früheren/späteren nehmen. Letztendlich wollen - jedenfalls solange ich beim DRK spende und hierfür kein Geld erhalte - die etwas von mir und nicht andersrum. Ich helfe gerne, aber ich strukturiere dafür nicht meinen Tag um.
Da ich mir aber angewöhnt habe, immer relativ frühzeitig zu reservieren, habe ich dieses Problem nicht, da dann immer noch was frei ist.
Berlin
Also ich würde ohne Termin nicht spenden gehen. Ich möchte auch nicht warten. Nach 30 Minuten bin in der Regel wieder raus. Perfekt.
Bayern
Mhm, anscheinend ist das von Bundesland und Spendeort unterschiedlich. Die letzten Male, als ich in Landsberg und Prittriching war, hatte ich auch vor mir immer 2 Leute, die keinen Termin hatten, die wurden aber trotzdem noch mit reingeschoben, trotz all dem gab es keine zeitlichen Verzögerungen 🙂 Und ich sehe es halt so.. lieber ein paar mehr zusätzliche Spender (mehr Lebensretter) ohne Termin, als zu wenige :)💪
Baden-Württemberg
Hallo zusammen,
Ich kann mir vorstellen, dass die Terminvereinbarung für die Ortsvereine ein Vorteil darstellt, weil sie dann planen können, wie viele Leute kommen. Es ist salopp gesagt doof, wenn für 100 Personen Verpflegung bestellt und es kommen nur 50. Dann sind ein Haufen Lebensmittel übrig, wo du schauen musst, wie du sie weg bekommst. Andersrum ist auch doof.
Übrigens habe ich bei mir in der Gegend bisher die Erfahrung gemacht, dass es kein Problem ist, wenn man 10 min früher oder später kommt.
Baden-Württemberg
Zitat von Andreas L
Brandenburg
05.06.2020, 19:10 Uhr
"Finde das Termin absprechen zwecks Spende nicht in Ordnung, da ich meistens auf dem Heimweg spenden gehe, nicht im selben Ort wohne und nicht genau weiß ob ich den Termin aufgrund von Verkehr und Arbeit nicht 100 % einhalten kann und ich werde mit Sicherheit nicht 1/2h Puffer einrechnen, das ist unflexibel, wer möchte denn von uns etwas ich helfe gerne aber nicht so, beim letzten Mal habe ich trotz Korona Schlange gestanden und mit Sicherheitsabstand ging auch"
Zitat von Andreas L
Brandenburg
14.10.2025, 15:33 Uhr
"Hallöchen in die Runde, mich nervt diese Terminierung immer an, vor Corona ging es doch auch ohne, es kann ja wohl nicht sein das Spender ohne Termin weg geschickt werden? Da Frage ich mich wird kein Blut benötigt bzw wer will von wem etwas"
Hallo Andreas,
ich finde es schade, dass du schon seit 2020 ein Problem damit hast, Termine abzusprechen. Die bei solchen Gelegenheiten stets neu aufgeworfene Frage, "ob denn kein Blut benötigt wird", ist eine Scheinfrage und ein Totschlagargument gleichzeitig.
Die Sache ist nämlich diese: Gerade WEIL so dringend Blut benötigt wird, ist man auf eine straffe Organisation und einen effizienten Ablauf angewiesen. Denn die Zahlen der Freiwilligen in den Spendeteams hat nach jüngsten statistischen Daten im Verlauf der letzten 5 Jahre überproportional abgenommen; es mussten auch schon Termine kurzfristig abgesagt werden.
Für einen effizienzten Ablauf braucht es eine gute Planung, gerade hinsichtlich des Material- und Personaleinsatzes. Da kann eben NICHT jeder kommen oder wegbleiben wie es ihm oder ihr gerade beliebt. Das funktioniert in keinem Betrieb, erst recht nicht im Gesundheitswesen, speziell bei Ärzten und in Kliniken. Ich empfehle dir, dich selbst einmal bei der Planung und Durchführung eines Spendetermins zu engagieren. Da lernst du auch mal die andere Seite kennen. Das lehrt Demut.