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Anja P

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Anja P

Bayern
03.04.2026, 18:35 Uhr

Hallo. Ich bin neu hier im Forum. Habe jetzt ein bisschen in den Beiträgen geschmökert und bin ehrlich gesagt ziemlich schockiert, wie oft hier das Thema Ehrungen/Anerkennung/Spendenrekorde besprochen wird. Geht ihr wirklich deshalb zum Spenden? Ist das so wichtig?
Ich habe kürzlich in einem anderen Forum, in dem jemand kritisierte, dass Blutspenden beim DRK nicht bezahlt werden, sehr vehement dagegen gehalten. Ich bin der Meinung, dass es als Motivation doch reicht, zu wissen, was man durch eine Spende bewirkt.
Aber offenbar sehen das hier sogar langjährige Spender anders...

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Andrea-Esther C
Bayern
03.04.2026, 22:21 Uhr

ähm, kann es sein, dass du da was falsch verstanden hast?
Das Rote Kreuz verspricht mit warmen Worten einen leckeren Imbiss nach der Spende, regelmäßige Ehrungen und so weiter.
Ich finde, was man verspricht, sollte man auch halten.
Woanders bekommt man Geld als Aufwandsentschädigung, beim Roten Kreuz einen feuchtwarmen Händedruck und je nach Spendeort ein Wienerle mit Brot oder ein halbherzig zubereitetes Käsebrot.
Das Ehrenamt an sich wurde früher tatsächlich mehr wertgeschätzt. Hab ich das nicht unlängst erst geschrieben? Ach ja, hier: (Achtung: Externer Link) https://www.spenderservice.net/forum/22959
.
Du sagst selber, du bist noch nicht lange hier. Du denkst, Altruismus allein sollte reichen. Das gute Gefühl, jemandem helfen zu dürfen. Wie alt bist du, wie viel hast du bislang ehrenamtlich getan? Wie wirst du dich fühlen, wenn du auch in 10 Jahren noch keine Anerkennung, nicht mal in Form einiger Worte, erhältst? Fühlst du dich dann immer noch so gut - oder fühlst du dich irgendwann auch mal be- und ausge-nutzt? Weil andere Profit mit deinem Einsatz machen? Weil die Einrichtung, bei der du dich ehrenamtlich engagierst, durch die Arbeit von zwei oder drei Ehrenamtlichen eine ganze Arbeitsstelle einspart, also bares Geld?
Ja, es stimmt schon, Geben ist seliger als Nehmen. Und ich bin dankbar, dass ich es mir leisten kann, unentgeltlich stundenweise ehrenamtlich zu arbeiten. Das können aber nicht viele. Die meisten müssen was tun dafür, dass sie am Monatsanfang die Miete und die Fahrkarte für den öffentlichen Verkehr zahlen können. Dafür, dass der Kühlschrank gefüllt, das Wasser warm und die Lampen an sind. Und wenn sie dann noch regelmäßig in der Zeit, die dann noch übrig bleibt, zum Blut spenden gehen oder sich anderweitig engagieren, möchten sie wenigstens respektvoll behandelt werden. Ist das wirklich zu viel erwartet?


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Heldemar P
Baden-Württemberg
03.04.2026, 22:14 Uhr

Also ich Spende Blut seit 1982 und finde es Toll so Menschen helfen zu können.

ich arbeite als Krankenpfleger und sehe das täglich in meinem Alltag wie wichtig es ist dem Nächsten zu helfen.

Da ich in meiner Gemeinde auch ehrenamtlich in der Seelsorge mitarbeite wurde ein Bibelzitat beim helfen in den Vordergrund gestellt.
*Liebe deine Nächsten wie dich selbst*
ich finde das sehr wichtig, dass man auch auf sich schaut und sich Gutes tun lässt. denn nur wenn ich meine Liebesschale gefüllt habe kann ich auch gerne liebe weitergeben.. Im Bezug auf Blutspenden wäre es sehr schön wenn man in einer gemeinschaftlichen Veranstaltung Wertschätzung erfährt. Habe es schon mehrfach so erfahren dürfen und es ist sehr sehr wohltuend.
Blutspender hervorheben und ihnen Gutes wiederfahren lässt. Ob gute Worte Handschlag gutes Essen, Flasche Wein Geschenkekorb ect. das ist nicht materielle Denkweise sondern ein Teil tiefenpsychologischer Wertschätzung, die einen teilhaben lässt an dem großen Liebesresoivar dass wir Menschen alle brauchen und offenbar teilweise verlernt wurde oder nicht mehr Up too date ist. bleibt alle gesund und motiviert 🩸🩸🩸


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Michael O
Baden-Württemberg
03.04.2026, 20:18 Uhr

Ich sage Ehre wem Ehre gebührt, aber auch gleiches Recht für alle und das gibt es beim D bzw. BRK schlicht und einfach nicht.
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Eigene Beispiele dazu:
Spendeehrungen alte und nach dem Umzug neue Gemeinde
- vorher von beiden Seiten was und eine Steigerung von Ehrung zu Ehrung
- nur von der Stadt was und der DinA4 Zettel mit Anstecknadel und das von der Stadt ist ab 25 mal schon nicht mehr steigend.
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Dazu sollte man auch sehen das gerade höhere Spendezahlen nicht nur eine lange Gesundheit voraussetzen sondern auch eine Bereitschaft über den Tellerrand hinaus spenden zu gehen und auch (bei mir im Schnitt <32 Km einfach zu fahren.
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Dann ist eine Ehrung (auch wenn mir bewußt ist was Spende bedeutet) nicht unangebracht.
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Vor allem sollte dies wirklich überall in Deutschland gleich gelten und nicht von Ortsverband zu Ortsverband. Die Spende hilft bis zu 3 Menschen egal ob es nun 2 Kugelschreiber oder ein Galaabend zur Anerkennung gibt!!!


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Anja P
Bayern
03.04.2026, 19:27 Uhr

Falsch. Dass mich eine Einstellung schockiert, ist eine Aussage über meine Empfindung, kein Angriff auf andere Menschen.
Sie schließen daraus richtig, dass ich diese Einstellung nicht gut finde. Das ist wiederum nur meine Meinung (ohne jemanden damit anzugreifen), die Sie wohl auch akzeptieren müssen, ohne mir Intoleranz vorzuwerfen.


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Anja P
Bayern
03.04.2026, 19:01 Uhr

Ach so, aber dass ich einfach nur meine Meinung dazu äußere (vielleicht auch als kleiner Denkanstoß), das können Sie nicht tolerieren? Ich habe niemanden nieder gemacht, sondern nur meinen Eindruck geschildert. Erkennen Sie doch auch meine Meinung an. Oder müssen Sie das noch lernen?