Ich durfte heute erstmalig bei Vorlage meines Reisepasses NICHT spenden. Es fehlte meine Meldebescheinigung für meine Wohnanschrift! Soll ich demnächst noch meine Geburtsurkunde oder ein Führungszeugnis mitbringen? Wieso wird das Spenden verkompliziert statt vereinfacht? Jetzt kostet Formalismus schon Leben!
Bayern
@Helmut K die müssen wissen wo du zum Zeitpunkt der Spende wohnst...wenn du umziehst und dich ummeldest wird beim Perso die Adresse aktualisiert
Bayern
Aber schon komisch die Regelung, warum müssen die wissen, wo ich zum Zeitpunkt der Perso Ausstellung mal gewohnt hatte?
Baden-Württemberg
Hallo Steffi, so sehe ich das auch. Der Perso steckt bei mir zusammen mit dem Führerschein im Geldbeutel - somit beides immer griffbereit
DRK-Blutspendedienst
Hallo Catharina, vielen Dank, dass du deine Erfahrung mit uns teilst. Wir können gut verstehen, dass es enttäuschend ist, wenn eine Blutspende aus diesem Grund nicht möglich ist. Für die Blutspende gelten jedoch gesetzliche Vorgaben zur eindeutigen Identifizierung der spendenden Person. Ein Reisepass weist zwar die Identität nach, enthält aber keine aktuelle Meldeadresse. Deshalb ist in diesem Fall zusätzlich eine gültige Meldebescheinigung erforderlich. Mit einem gültigen Personalausweis ist diese zusätzliche Bescheinigung nicht notwendig. Diese Regelungen dienen der Sicherheit und der gesetzlich vorgeschriebenen Rückverfolgbarkeit von Blutspenden und liegen nicht im Ermessen der Blutspendedienste. Wir hoffen, dich bei deinem nächsten Termin wieder begrüßen zu dürfen und danken dir für deine Spendenbereitschaft. Viele Grüße Catharina
Sachsen-Anhalt
Sorry, aber jeder hat doch seinen Personalausweis. Oder nicht
Thüringen
Da ist es wieder, das Murmeltier! Man kann drauf warten, dass es einmal in der Woche grüßt! Und immer wieder sind alle anderen schuld, nur nicht man selbst!
Baden-Württemberg
@ Nadine,
@ Catharina,
der Ärger ist völlig unnötig. Zum Glück habt ihr nicht auch noch die Standardformulierung benutzt, wenn es um dieses Thema geht (jede Woche): "Dann kann es ja nicht so wichtig sein."
⚠️ Der Denkfehler liegt offen zu Tage: Gerade WEIL das Blutspenden so ein wichtiges Thema ist und einige Blutgruppen in Deutschland schon ein "kritisches" oder "bedrohliches" Niveau erreicht haben, kann und darf nicht jede/r ohne genaue Identifizierung spenden gehen. Denn im Fall des Falles (z.B. einer Infektion o.ä.) muss das Blut bis zum Spender bzw. der Spenderin lückenlos rückverfolgbar sein, und zwar binnen SEHR kurzer Zeit, ggf. binnen Stunden.
⚠️ Der Spendearzt bzw. die Spendeärztin ist PERSÖNLICH dafür verantwortlich und haftbar, dass dies durch klar vorgegebene Dokumente sichergestellt ist, wenn ein Spender oder eine Spenderin zur Spende erscheint. Das hat die Bundesärztekammer im Einvernehmen mit dem Paul-Ehrlich-Institut so festgelegt und dabei das Transfusionsgesetz als Grundlage genommen.
⚠️ Natürlich kann die Adresse sich morgen ändern, aber IM MOMENT der Blutspende muss sie klar identifizierbar sein. Ohne Wenn und Aber.
P.S.: Ein Personalausweis ist 10 Jahre gültig und kostet auch keine 70 Euro (wie ein Reisepass). Da spart man/frau sich eine Menge Meldebescheinigungen.
P.P.S.: Eine Geburtsurkunde ist auch nicht hilfreich, weil da die Adresse seiner Eltern drauf steht (auch das nicht überall), aber nicht deine aktuelle Meldeadresse.
Thüringen
Ging mir auch so und ich bin sehr verärgert.überall heißt es, besonders in den Sommermonaten werden die Blutkonserven knapp.und hier ist ne Meldebescheinigung ein Ausschlusskriterium.die Adresse kann sich morgen schon ändern.mit gültigem Dokument ist die Identität nachgewiesen. Ich habe abgesehen von den 8 Euro für die Bescheinigung gar nicht die Zeit, vor jeder Blutspende zum Meldeamt zu gehen.die Meldebescheinigung ist auch nur 3 Monate gültig.