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Valerie P

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Vollblut

Valerie P

Niedersachsen
25.07.2026, 00:56 Uhr

Hallo zusammen,

Hat jemand Erfahrung mit psychisch bedingten Kreislaufproblemen bei der Blutspende? Mir ist bisher bei 2 von 2 Blutspenden nach kurzer Zeit während der Blutspende so schwindelig und schwarz vor Augen geworden, dass die Spende abgebrochen werden musste. Das erste Mal war es dann nicht genug Blut zum Spenden, beim zweiten Mal hat es geradeso gereicht. Mir wurde beide Male gesagt, dass es nicht an der Menge des Blutes liegen kann und dass das ein "Kopfding" war. Letztes Mal meinte die Ärztin, ich soll es frühestens in 10 Jahren nochmal probieren (ich bin 18), was mich sehr frustriert hat, weil ich immernoch davon überzeugt bin, dass ich mit genügend Ablenkung nächstes Mal meinen Kreislauf bestimmt unter Kontrolle halten kann. Vielleicht ist das auch naiv, ich weiß es nicht. Hat jemand Tipps oder hat Ähnliches erlebt?

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Elisabeth L
Bayern
25.07.2026, 08:52 Uhr [bearbeitet]

Hallo Valerie, ich finde es super, dass Du nach dem ersten Mal nicht aufgegeben, es nochmal probiert hast und auch jetzt noch nicht aufgibst ❤️. Andrea-Esther hat da immer gute Tipps, ich hoffe, mit fallen noch alle ein, da ich auf die Schnelle die Posts nicht finde. Erstens: Ablenkung. Nimm ein Buch, Strickzeug, Sudoku o.ä. mit oder beschäftige Dich während der Spende (konzentriert) mit Deinem Handy (schreib Nachrichten, lies was Interessantes, nicht daddeln, da ist die Konzentration futsch). Zweitens: Nicht ganz still liegen. Spanne immer wieder die großen Muskeln an (Po, Oberschenkel, oder auch nur den Beckenboden) und/oder wippe abwechselnd mit den Füßen (wie bei einer Uralt-Nähmaschine oder wie beim Autofahren Gas und Kupplung). Pumpen mit den Händen, das Du vielleicht bei anderen siehst, führt dazu, daß das Blut schneller läuft, das ist in diesem Fall vielleicht nicht so gut; je schneller, desto kreislaufbelastender. Wenn die Stauung am Oberarm sehr stark ist, läuft das Blut auch schneller, habe ich festgestellt, als ich um Lockerung gebeten hatte, weil mein Arm kribbelte. Drittens: Ganz wichtig: Trinke vor der Spende ausreichend (1,5-2 Liter) und nach der Spende auch gleich nochmal (beim Losfahren trinke ich daheim noch einen halben Liter Wasser). Viertens: wenn Du durch bist, bleib noch 5-10 Minuten liegen (und mach das weiter: Muskeln an-/entspannen, lesen,…). Es ist egal, wenn schon Leute warten! Nimm Dir die Zeit! Wenn Dein Kreislauf abschmiert, warten die nämlich noch länger. Dann aufsetzen und 5 Minuten auf der Liege sitzenbleiben. Anschließend aufstehen und zügig zur Essensstation gehen, hinsetzen und was essen und trinken. Evtl. auch Traubenzucker mitnehmen. Da könntest Du kurz vor oder während der Spende auch einen essen. Bleib auf alle Fälle nicht (länger) stehen. Gehe oder setz Dich hin. Wenn Du ein gutes Gefühl hast (vielleicht auch erst nach einer halben Stunde) kannst Du nach Hause aufbrechen. Ich drück die Daumen für Dein nächstes Mal 🍀. Mit der Zeit gewöhnt sich der Kreislauf an des Blutverlust und es wird einfacher. Achja, was mir noch einfällt: Manche Leute bekommen (unbewusst) Probleme, wenn sie zusehen, wie das Blut rausläuft, es ist zwar bei den ersten Malen vielleicht spannend zuzusehen, lenk Dich trotzdem mit was anderem ab.