Hallo, ich hab jetzt insgesamt 36 Spenden hinter mir (die letzte vor 3 Wochen)
Letzte Woche erhielt ich eine Infusion beim Arzt und er war ganz entsetzt wie vernarbt mein Arm sei, man müsste auch mal daran denken, dass man im Alter öfter Infusionen bekommen würde und die Venen noch gebraucht würden. Ich sagte, dass doch Tausende Menschen Blut spenden würden, aber er meinte nur ich sollte an mich denken. Fand ich ziemlich merkwürdig…
Hat jemand auch solche Erfahrungen gemacht? Viele Grüße
Hessen
Vielen lieben Dank für eure ganzen Rückmeldungen. Ich werde auch weiterhin Blutspenden gehen 😉 aber vielleicht werde ich beim nächsten Mal einfach vor Ort mal fragen welchen Eindruck meine Venen machen 😊
Rheinland-Pfalz
Ich hatte heute meine 181. Spende. Meist immer rechts, wss eindeutig erkennbar ist.
Den linken Arm halte ich mir frei für Infusionen, bzw Notfälle.
War eine Empfehlung eines Notarzt.
Denke due ist auch sinnvoll so.
Baden-Württemberg
Das hängt ganz von der individuellen Venen-Situation ab; manchmal gibt es nur wenige Stellen, an denen man ‚gut punktieren‘ kann - wenn dann bei den bisherigen Blutspenden immer die selbe Stelle am selben Arm ‚genutzt‘ wurde, kann es durchaus sein, dass diese eine Stelle ‚stark vernarbt‘ erscheint.
Bei mir sind inzwischen auch beide Armbeugen ‚vernarbt‘, aber man findet trotzdem immer noch mögliche Punktionsstellen, die nicht vernarbt sind; wobei viele ‚medizinische Infusionen‘ auch über eine Vene am Handrücken verabreicht werden können, vorausgesetzt, die Venen dort sind ausreichend oberflächlich und dick.
Hinzu kommt wahrscheinlich der Umstand, dass manche Hausärzte an den ‚Umgang‘ mit vernarbten Venen nicht gewohnt sind und sich deshalb scheuen, eine solche Stelle zu punktieren.
Baden-Württemberg
Ich spende immer abwechselnd. Mein Hausarzt findet immer eine Stelle. Nach fast 70 Spenden. Infusion werden seltenst in der Armbeuge gelegt, eher am Handrücken (Norfall) oder schräg am Arm. Kommt aber auf die Venen an
Baden-Württemberg
Hallo Carmen, 36 Spenden sind großartig!
Ich finde es übrigens gar nicht soo merkwürdig, dass der Arzt sich auch um deine Gesundheit Gedanken macht und ein paar Jahre im voraus denkt. Wer tut das noch?
So ganz klar ist mir die geschilderte Situation nicht. 🤔 Kann es sein, dass den Arzt, der die Infusion gelegt hat, nicht so oft mit Viel-Spendern zu tun hat und sich am Normalzustand der Venen orientiert?
Wenn wir unsere kleinen Unebenheiten in der Armbeuge und die kleine weißen Narben betrachten, dann sehen wir nur das Äußere an der Haut. Tatsache ist aber, dass auch die Gefäße vernarben können und so an den Punktionsstellen dicker und unelastischer werden können. Das kann bereits bei häufigem Spenden (z.B. Plasma) evtl. zu Problemen führen. Deshalb ist der Rat sinnvoll, falls möglich, die Seite zu wechseln, um den Gefäßen Zeit zur Regeneration zu geben.
Du fragst nach Erfahrungen. Ja, eine Ärztin hat mich mal etwas rüde auf meine angeblich vernarbten Venen angesprochen, als es beim Rückfluss (im Rahmen der Plasmaspende) an der Maschine zu Problemen kam; obwohl ich die Seite fast jedes Mal wechsle. Die Punktionskräfte finden jedoch, die Venen seien noch gut zu "gebrauchen". Und die haben sicherlich das größere Gefühl, wenn es um das Aufspüren und Punktieren einer Vene geht. Und sie können die Nadel - falls möglich - auch ein deutliches Stück weit entfernt vom letzten Mal einstechen.
Baden-Württemberg
Hallo Carmen,
ich habe die ersten ca. 25 Spenden nur rechts gespendet, weil ich dachte, es sei für mich als Linkshänder so weniger einschränkend.
Dann bin ich während meiner ersten Schwangerschaft beim Arzt bei der Blutabnahme gefragt worden, ob ich Blut spenden würde, weil meine rechte Ellenbeuge so vernarbt sei.
Als ich das bejahte, wurde mir geraten, beide Arme abwechselnd zu nehmen.
Seitdem spende ich, falls möglich, abwechselnd.
Nordrhein-Westfalen
95% links gespendet, aber keine Sorge, ein Anästhesist oder schlimmstenfalls ein Notarzt hat immer einen Zugang.
Bayern
Klares N e i n!