Hallo zusammen,
meine Tochter und ich wollten gestern (19.08.2026) in Solingen spontan Blut spenden.
Dort angekommen fragte man uns nach unserem Termin, den wir aber nicht hatten.
Daraufhin wurde uns mitgeteilt, dass nicht genug Material vorhanden sei und wir deshalb kein Blut spenden können!
Wie kann es sein, dass man über sämtliche Kanäle aufgefordert wird Blut zu spenden und dann in einer Großstadt wie Solingen nicht genug Material vorhanden ist?
Mit freundlichen Grüßen
JG aus SG
Bayern
"Klaus B
Nordrhein-Westfalen
20.08.2026, 18:14 Uhr
Vor Corona ging alles Jahrzehnte ohne Termin! Das ist ja das schöne daß man spontan zum Blutspenden geht! Wählt man 2h vorher einen freien Termin, steht man eh nicht auf der Teilnehmerliste.
Wenn für unangemeldete Leute kein Konservenmaterial vorhanden ist, dann stimmt etwas anderes nicht...."
Ja, vor Corona und vor der Möglichkeit der Terminvereinbarung ging's auch ohne Termin. Da hab ich auch schon mehrfach erlebt, dass dann ein Mitarbeiter die Schlange entlang ging und abgezählt hat - bis hier her und nicht weiter. Der Rest der Wartenden wurde dann unverrichteter Dinge heimgeschickt. Wann wird euch das endlich klar, dass die Mitarbeiter beim Roten Kreuz, egal ob angestellt oder ehrenamtlich, auch nur Menschen sind, deren Tage genau wie deiner und meiner ebenfalls nur 24 Stunden hat? Wenn die ständig Überstunden machen müssten, dann müssten andere Termine gestrichen werden. Das sind, wie gesagt, Menschen und keine Maschinen. Ja, so 'ne Spendeaktion läuft von 15 bis 20 Uhr, das sind ja nur fünf Stunden. Es sollte aber jedem klar sein, dass vorher alle Utensilien geholt und aufgebaut werden müssen - und dass nach der Veranstaltung alles desinfiziert, zusammengepackt und wieder ins Lager gebracht werden muss, für den nächsten Arbeitstag. Und dann müssen die Mitarbeiter nach Hause fahren, denn irgendwann müssen sie, auch mal essen, schlafen und vielleicht auch mal einkaufen, Wäsche waschen etc. dürfen. Die haben auch ein Recht auf Freizeit!! Arbeitsrechtlich wäre es sowieso nicht zulässig, sie ständig 10 oder mehr Stunden arbeiten zu lassen, bloß weil immer wieder Leute spontan und rücksichtslos sein wollen.
Bayern
"Roland K
Bayern
20.08.2026, 23:22 Uhr
Was ist denn das für ein LKW, in dem nicht noch 50 Beutel zusätzlich reinpassen würden?
Limitiert wird es durch den Zeitfaktor und Personal"
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Dir ist aber schon klar, dass man die Beutel nicht einfach so lose in den LKW werfen kann? 50 volle Beutel könnte man "notfalls" auch im Pappkarton auf den Beifahrersitz stellen. Ist aber nicht so gut für den Inhalt.
Warum eigentlich wird immer wieder um Terminvereinbarung gebeten? Wenn man zum Arzt, ins Restaurant, ins Theater, ... gehen will, macht man vorher ebenfalls einen Termin aus und spaziert nicht einfach hin. Wenn du gern drei Stunden fürs Blutspenden investieren möchtest - bitte, gerne, mach mal. Aber vielleicht denkst du auch mal an die andere Seite. Die ehrenamtlichen und fest angestellten Mitarbeiter haben auch nur einen 24-Stunden-Tag. Die möchten irgendwann auch mal Feierabend machen, weil sie am nächsten Tag auch wieder arbeiten müssen. (ja, auch Freitags möchten sie gern mal fertig werden mit der Arbeit und nicht bis 22 Uhr da stehen).
Echt jetzt ... für jeden Kleinscheiß muss man mit den Leuten Termine ausmachen. Manche sind nicht mal mehr in der Lage, spontan ans Telefon zu gehen, wenn ein Kumpel anruft - weil man ja keinen Termin vereinbart hat. Aber zu so einer Blutspendeaktion hingehen und mal eben den kompletten Zeit- und Arbeitsplan torpedieren ist OK?
Ich find's gut, wenn Leute ohne Termin abgewiesen werden, wenn nichts mehr frei ist. Hier in Bayern ist es an den meisten Spendeorten so, dass man durchaus spontan hingehen kann, aber erst mal sind die Spendewilligen mit Termin dran - und wenn dann noch Kapazitäten sind, können die Spontis auch eingelassen werden.
Bayern
Was ist denn das für ein LKW, in dem nicht noch 50 Beutel zusätzlich reinpassen würden?
Limitiert wird es durch den Zeitfaktor und Personal
Bayern
Traurig ist alles geworden.
Bayern
Mal angenommen 200 Spenden können an einem Termin gemacht werden.
190 haben einen Termin. 10 Spontan Spender werden dran genommen dann ist eben die Reserve aufgebraucht.
Und Spender 201 und 202 können eben nicht mehr dran genommen werden
Auf der anderen Seite ergibts doch auch keinen Sinn einfach Material für weitere 50 Spenden mitzunehmen die dann unbenutzt wieder Retoure gebracht werden müssen.
Nordrhein-Westfalen
Vor Corona ging alles Jahrzehnte ohne Termin! Das ist ja das schöne daß man spontan zum Blutspenden geht! Wählt man 2h vorher einen freien Termin, steht man eh nicht auf der Teilnehmerliste.
Wenn für unangemeldete Leute kein Konservenmaterial vorhanden ist, dann stimmt etwas anderes nicht....
Nordrhein-Westfalen
Deshalb ist es ja so leicht sich einen Termin zu reservieren. Da wissen die Leute immer wieviel Material in etwa gebraucht wird.
Ein Smartphone oder Laptop oder Pc hat heutzutage jeder. Termin reservieren geht ratz fatz. Die Leute hängen doch dowieso ständig vor'm Bildschirm, da kann man dann auch die paar Sekunden investieren, wennman denn wirklich Blut spenden möchte.
Baden-Württemberg
Das ist auf dem Land genauso wie in der Stadt zuwenig Materi- und Personal ist nunmal nicht ausreichend, wenn x ohne Temin erscheinen.
Auch "kurzentschlossene" können Spenden, dazu zum Zeitpunkt wo es jemanden einfällt einfach im Internet schauen und wenn es online nicht mehr geht die Hotline anrufen und die Bestätigung mitnehmen. Dann klappt das auch.