Ich durfte heute nicht spenden weil ich einen Ausweis von einem anderen EU- Land besitze (bis jetzt habe ich bestimmt 20 mal gespendet). Wenn es so wirklich ist, gehe ich nie wieder spenden und bin raus. Ich Frage mich was passiert, wenn ich irgendwann Blut brauche ...
Nordrhein-Westfalen
Falls Sie die Sache mit dem Team NSTOB klären können, Galina, lassen Sie uns doch bitte hier wissen, welche Information Sie erhalten haben. Sicher interessiert das einige hier.
DRK-Blutspendedienst
Hallo Galina, vielen Dank für deinen Beitrag. Für eine individuelle Prüfung wende dich bitte an unsere Hotline unter 0800 1194911. Viele Grüße Catharina
Bayern
"Galina V
Sachsen-Anhalt
03.09.2026, 22:34 Uhr
Nein, nein. Ich will niemanden bestrafen. Es geht auch nicht um mich persönlich, sondern um alle, die so einen Perso haben auf dem die Adresse in DE nicht steht.Alle diese Menschen dürfen nicht spenden WENN das tatsächlich ein neues Gesetz (???) ist ."
So neu ist das Gesetz nicht - Transfusionsgesetz und Richtlinie Hämotherapie sind "uralt", und die Ausweispflicht besteht schon sehr lange. Es wurde nur bislang mancherorts nicht so ganz ernst genommen. Wichtig ist, dass zu jeder Blutkonserve eindeutig der Name, das Geburtsdatum, der Wohnort und das Lichtbild der jeweiligen spendenden Person festgestellt werden muss. Auf deinem Pass steht halt mal deine "Heimatadresse" und nicht die, unter der du hier erreichbar bist. Wenn irgendwas festgestellt oder nachgeprüft werden sollte und man dann eine Nachricht in dein Heimatland (Griechenland? Bulgarien? Ukraine? ...) schickt, dann landet diese eher im Orkus als bei dir. Das ist keine Schikane gegen Ausländer sondern dient einfach nur der Sicherheit - jede/r muss angeben, wo er ggf. erreichbar ist. Völlig unabhängig davon, ob man nun aus Australien stammt oder aus Zypern oder irgendeinem Land dazwischen.
Bayern
Doch, sie dürfen spenden. Grundvoraussetzung ist nur, dass die aktuelle Adresse nachgewiesen wird - entweder muss die auf dem Ausweis stehen, oder man gibt eine Meldebescheinigung dazu. Ein Stück Papier, das es bei der Gemeinde gibt.
Es gibt die Meldebescheinigung vielerorts auch digital - da weiß ich allerdings nicht, ob das beim Blutspendedienst akzeptiert wird. Ein Anruf bei der kostenlosen Spenderhotline kann da weiterhelfen.
Sachsen-Anhalt
Nein, nein. Ich will niemanden bestrafen. Es geht auch nicht um mich persönlich, sondern um alle, die so einen Perso haben auf dem die Adresse in DE nicht steht.Alle diese Menschen dürfen nicht spenden WENN das tatsächlich ein neues Gesetz (???) ist .
Schleswig-Holstein
Du bestraft damit nicht die, die du vielleicht bestrafen willst...
Bayern
Es wird halt inzwischen alles etwas "strenger" gehandhabt - bzw. so gehandhabt wie das Gesetz es vorsieht, nachdem es in der Vergangenheit teilweise eher zu lax war.
Verständlich, dass du jetzt traurig, enttäuscht, verletzt bist. Aber vielleicht kannst du auch die "andere Seite" verstehen - es geht um ein Blutprodukt, welches "sicher" sein muss für die Empfänger. Das ist kein Misstrauensvotum gegen dich sondern einfach nur die etwas striktere Anwendung des Gesetzes.
Mein Tipp: schlaf erst mal eine oder ein paar Nächte darüber, frag bei der Hotline nach - vermutlich genügt es schon, wenn du nur bei deiner Gemeinde eine Meldebescheinigung holst und diese mit vorweist. Ich hoffe, dass du dann deine Meinung noch einmal änderst und doch wieder Blut spenden gehst.
Sachsen-Anhalt
Ja, meinen Personalausweis hatte ich natürlich dabei und hab mich damit angemeldet. Tatsächlich steht darauf nur meine Adresse in meinem Heimatland ( es ist halt ein Dokument und ich bestimme nicht was darauf steht ) aber das war immer so (hab genau 16 Blutspenden bis jetzt und immer habe ich mich mit diesem Ausweis autorisiert). Vielleicht hat sich nach dem letzten Mal (März '26) was "dokumentartechnisch" geändert... Egal, ich bin raus. Schade , hab' sehr gerne und bin Herzen gemacht.
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